Wenn es um Teilchenphysik geht und vor allem dann, wenn es um das Higgs-Teilchen geht, dann scheinen bei den Journalisten alle Hemmungen zu fallen und schlechte Schlagzeilen sind die Folge. Dann muss man anscheinend das unsägliche Wort „Gottesteilchen“ verwenden und das, obwohl das Higgs-Boson mit Gott oder Religion nicht das geringste zu tun hat. Über diesen Dan-Brownschen Drang, die Wissenschaft unbedingt mit der Religion zu verbinden, habe ich mich ja schon anlässlich der Entdeckung des Higgs-Teilchens beschwert. Aber gerade machen wieder schlechte Schlagzeilen die Runde. Diesmal in Verbindung mit Stephen Hawking, der angeblich das Ende des Universums befürchtet…

Folgende Schlagzeilen und Variationen davon kann man derzeit in vielen Medien lesen:

  • „Warnung vor dem ‚Gottesteilchen‘: Stephen Hawking befürchtet Kollaps des Universums“, (N24, WebCite)
  • „Hawking warnt vor Raum-Zeit-Kollaps: Gottesteilchen könnte Universum zerstören“, (Focus Online, WebCite)
  • „Hawking warnt: ‚Gottesteilchen‘ könnte das Universum zerstören“ (Kronenzeitung, WebCite)

Stephen Hawking ist einer der wenigen zeitgenössischen Physiker, der auch den Leuten bekannt ist, die keine Ahnung von Physik haben. Seine wissenschaftlichen Leistungen, sein Engagement in der Öffentlichkeitsarbeit und sein persönliches Schicksal haben ihn zum Prominenten und zu einer großen medialen Präsenz gemacht. Er gilt als die Verkörperung des Genies; als klügster Mensch der Welt und das was er sagt, wird ernst genommen. Manchmal vielleicht zu ernst…

Hat Stephen Hawking also wirklich das Ende des Universums vorhergesagt? Nein – zumindest nicht in dem Sinne, den die Schlagzeilen suggerieren. Es geht um das sogenannte „falsche Vakuum“. Genau zu erklären, was das ist, ist knifflig – aber auch nicht wirklich notwendig um zu verstehen worum es geht und wieso man sich keine Sorgen machen muss. Im Wesentlichen geht es darum, dass das Universum selbst instabil sein könnte. Das soll heißen: Es könnte spontan in einen anderen Zustand wechseln; mit anderen Eigenschaften oder sehr vereinfacht ausgedrückt: In unserem Universum könnte spontan ein anderes Universum entstehen, sich unvorstellbar schnell ausbreiten und dabei alles zerstören. Dass so etwas passiert, ist aber EXTREM unwahrscheinlich. Nur weil gewisse Dinge prinzipiell möglich sind, müssen sie nicht auch zwangsläufig passieren. Rein theoretisch wäre es zum Beispiel auch möglich, dass sich alle Luftmoleküle in einer Ecke eines Raums versammeln, anstatt sich überall gleichmäßig zu bewegen. Rein theoretisch könnte also jeder von uns spontan ersticken, weil sich die Atemluft plötzlich hinter das Bücherregal verzieht – aber trotzdem ist dieses Ereignis so enorm unwahrscheinlich, dass wir uns keine Sorgen darum machen müssen.

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Sieht so eine Weltuntergangsmaschine aus? Nein – sicher nicht. Habe ich sogar selbst überprüft.

Theoretisch (zumindest wenn die derzeit favorisierten Beschreibungen der Welt der Elementarteilchen korrekt sind) wäre es auch möglich, dass man die universale Instabilität auch künstlich hervor ruft. Zum Beispiel, in dem man sehr viel Energie in das Vakuum des Raums pumpt. Das könnte man an einem Teilchenbeschleuniger machen – und tatsächlich gab es immer wieder Mal Leute, die aus diesem Grund vor der Inbetriebnahme großer Maschinen wie dem Large Hadron Collider (LHC) des europäischen Kernforschungszentrums CERN gewarnt haben. Allerdings sind LHC und ähnliche Maschinen bei weitem nicht in der Lage, entsprechende Energien aufzubringen.

Und auch das „Gottesteilchen“ hat damit wenig zu tun. Ich bin nicht sicher, was Hawking da genau gesagt haben soll. Die Medienberichte beziehen sich auf ein Buch mit Vorträgen diverser Wissenschaftler („Starmus“), in dem auch Hawking zu Wort kommt und das im November erscheinen wird. So weit ich die Sache bisher immer verstanden habe, können uns die Eigenschaften des Higgs-Teilchens dabei helfen, die potentielle Instabilität des Universums zu verstehen. Je nachdem ob das Universum tatsächlich instabil ist oder nicht, hat das Higgs-Teilchen unterschiedliche Eigenschaften. Das Higgs-Teilchen verursacht also kein instabiles Universum, sondern verrät uns nur, ob es instabil ist oder nicht. Und das scheint auch das zu sein, was Hawking sagen wollte. Die Artikel sprechen vom „Higgs-Potential“, das instabil werden kann, wenn man gewisse, sehr große Energiemengen hinein steckt. Um herauszufinden, was Hawking tatsächlich gemeint hat, werden wir wohl auf das Buch warten müssen.

So oder so müssen wir uns keine Sorgen machen. Denn welchen Effekt Stephen Hawking auch immer gemeint hat: Er ist nur mit einem technischen Aufwand zu erreichen, der uns nicht zur Verfügung steht und das auch so schnell nicht tun wird. Um die nötige Energie für einen Kollaps aufzubringen, bräuchte man einen Teilchenbeschleuniger von der Größe der Erde, wie man am Ende des Artikels dann doch noch erfährt.

Die Schlagzeilen sind also gleich aus mehreren Gründen schlecht. Erstens hat das Higgs-Teilchen nicht das geringste mit „Gott“ zu tun. Zweitens ist es nicht das Higgs-Teilchen, dass das Universum zerstören kann. Drittens „warnt“ oder „befürchtet“ Hawking nicht das Ende des Universums sondern erklärt nur, dass es unter bestimmten, sehr speziellen Umständen instabil werden kann. Und viertens ist das Ganze sowieso keine Nachricht. Würde man das korrekt formulieren müsste die Schlagzeile lauten: „Physiker erklärt: Wenn wir ein Gerät hätten, dass wir nie haben werden, könnten wir damit das Universum zerstören!“. Das ist in etwa so sinnvoll wie die Schlagzeile: „Waffenexperte warnt: Gäbe es eine Bombe, die groß genug wäre um die Erde zu zerstören, könnte man damit die Erde zerstören!“ oder „Wirtschaftsexperte warnt: Würden wir all unser Geld ausgeben, wären wir alle pleite!“.

Bild: XKCD, CC-BY-NC 2.5)
Bild: XKCD, CC-BY-NC 2.5)

Aber die Kombination aus dem „Gottesteilchen“ und Stephen Hawking scheint immer zu ziehen. Und wenn man dann auch noch ein bisschen den Weltuntergang prophezeien kann, können die Medien anscheinend nicht widerstehen. Das ist schade. Statt dieser sinnfreien Nicht-Nachricht, die nicht wirklich etwas erklärt hätte man auch probieren können, einen interessanten Artikel darüber zu schreiben, was dieses „falsche Vakuum“ wirklich ist und warum sich die moderne Teilchenphysik mit solchen Dingen beschäftigt…

Mehr schlechte Schlagzeilen gibt es hier.

63 Gedanken zu „Schlechte Schlagzeilen (4): „Warnung vor dem ‚Gottesteilchen‘: Stephen Hawking befürchtet Kollaps des Universums““
  1. Ich kann deinen Unmut wegen diesem sensationslüsternen Journalismus gut verstehen. Aber leider verdienen diese Leute eben durch solche, nennen wir es „Hinguckerschlagzeilen“ ihr Geld. Das war nie anders und wird sich wohl nie ändern.

    PS: “Wirtschaftsexperte warnt: Würden wir all unser Geld ausgeben, wären wir alle pleite!” <- Diesen Satz würde ich eher streichen, da er meiner Meinung nach falsch ist 🙂 Gäbe man all sein Geld aus würde man es ja für Waren ausgeben, für die jemand anderes Geld bekommt. Einen Austausch von "ausgeben" und "verbrennen" halte ich für sinnvoll, wenn du den Satz stehen lassen willst 🙂

    1. @emreee: Das würde ich jetzt nicht so tragisch sehen. Zumindest ist die Schlagzeile nicht falsch. Der Asteroid hat die Erde ja verfehlt und das „Haaresbreite“ ist zwar tatsächlich ein wenig populistisch. Aber was ich beim Thema Asteroiden schon gesehen habe, hat mich da wohl ein wenig abgestumpft – über sowas wie beim Standard kann ich da hinwegsehen.

  2. Na ja, ein Teil der theoretischen Physik ist nunmal die implizierte Theorie. So manch einer wird wohl die gesendete Botschaft falsch verstehen, die meisten wissen schon, wo der Hase läuft.
    Ohne diesen Scheiss würdest du ohnehin keine Sau von hinterm Ofen vorlocken. Das macht der Steven schon ganz gut. Kolletaralschäden hinsichtlich korrekter Datenbasis und wissenschaftlicher Methode muss man im PR-Bereich hinnehmen.
    *Ironie aus*

  3. Wäre ja ’n Ding, wenn sich „unser“ Vakkum nicht im Grundzustand befände. Dann wären die Macher von Star Trek einmal mehr Stephen Hawking und irgendwelchen Gottesteilchen weit zuvor gekommen. Star Trek Fans wissen natürlich längst, was gemeint ist: Der „Quantentorpedo“ würde damit ein klein wenig von der Fiction verlieren und etwas Science hinzugewinnen. 😉
    Wäre allerdings dumm, wenn man mit so einem Geschoß den Anstoß zu einer Kettenreaktion lieferte und das gesamte Vakuum unseres Unsiversums in einen niedrigeren Grundzustand plumpste.
    Die Idee war aber insbesondere bei DS9 dennoch hochunterhaltsam, wenn Commander Worff die Optionen ausgingen und er nur noch den Quantentoroedo im Rohr hatte.
    Außerdem folgt der „Quantentorpedo“ gleich nach meinem absoluten Star Trek Lieblingsgadget: Die „Subraumvakuole“.
    Mal sehen, wann Hawking darüber philosophiert. 🙂

  4. Hab vorhin erst einen älteren Artikel übers Higgs Boson bzw der Präsentation der Ergebnisse am CERN gelesen. Der Kollaps des Universums kam auch als Neben-Nebenschauplatz darin vor, weil die statistisch erhobene Halbwertszeit fürs Vakuum 10¹⁰⁰ Jahre beträgt ?!

    … und gerade fand ich einen noch viel älteren Artikel
    https://www.zeit.de/1997/06/titel.txt.19970131.xml
    als das Higgs Boson nur Theorie war.

    Vielleicht ist auch Hawking die Sensationsmeldung ?

  5. @Florian

    Er ist nur mit einem technischen Aufwand zu erreichen, der uns nicht zur Verfügung steht und das auch so schnell nicht tun wird. Um die nötige Energie für einen Kollaps aufzubringen, bräuchte man einen Teilchenbeschleuniger von der Größe der Erde, wie man am Ende des Artikels dann doch noch erfährt.

    Ich hab‘ schon kurz nach der Entdeckung des Higgs irgendwo gelesen, dass die gemessene Masse des Higgs-Teilchens es wahrscheinlicher machte, dass das Vakuum noch nicht den Grundzustand der Vakuumenergie erreicht hat und daher spontan auf einen niedrigeren Zustand tunneln könnte (dazu braucht es also gar keinen LHC, man muss nur lange genug abwarten; wahrscheinlich sogar seeehr seeeeeehr lange).

    Steht jetzt auch in WIkipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/False_vacuum

  6. ich weiß nicht was Hawking genau gesagt hat, aber es geht wohl um das was in diesem blog artikel beschrieben ist:

    https://resonaances.blogspot.co.at/2012/10/whats-deal-with-vacuum-stability.html

    dabei sollte man auch beachten: dieser artikel ist 2 jahre alt und das diskutierte paper ist selbstverständlich nicht von Hawiking (der hat mit der forschung auf dem gebiet nämlich nichts zu tun, aber wenn er mal seinen senf im nachhinein dazu gibt spielen die medien halt verrückt und springen sofort auf)

    ganz wichtig bei dieser analyse (wie auch im blog-artikel zweimal hervor gehoben): sie gilt nur, wenn das das standardmodell der teilchenphysik bis zur planckskala hinauf gütlig ist.

    und davon geht heute eigentlich niemand, wirklich so gut wie niemand, aus!!

    man sollte die analyse eher so verstehen: wenn dabei rausgekommen wäre (ist es aber nicht), dass das vakuum instabil ist und unser universum daher in dieser form gar nicht existieren könnte, dann haben wir einen klaren widerspruch (denn schließlich sind wir ja da).

    dann hätte man einen eindeutigen beweis, dass das standardmodell nicht bis zur planckskala gilt. denn jetzt gehen wir zwar auch nicht davon aus und wir haben auch gute gründe dass zu tun (dunkle materie, hierarchieproblem, ungeklärte parameter,…) aber keiner von denen ist ein wirklich „zwingender“ beweise dafür.

    und das medien mit den schlagzeilen oft ziemlich unsinn produzieren (leider oft nicht nur in den schlagzeilen) ist wohl unbestritten. aber gerade bei persönlichkeiten wie Stephen Hawking oder z.B. auch Michio Kaku muss man schon auch dazu sagen, dass sie manchmal nicht ganz unschulidg daran sind. bei denen geht nämlich auch manchmal die sensationslust über die korrekte darstellung. was sehr schade ist, denn beide sind in ihren fachgebieten tatsächlich erfolgreiche und anerkannte wissenschaftler und sollten es besser wissen, und wie erfrischend es ist wenn echte wissenschaftler seriös (und nicht sensationsgeil) über wissenschaft berichten sieht man ja am besten hier bei den scienceblogs.

  7. @Reggid

    Dieser Artikel von Luboš Motl ist noch aktueller, er sagt, dass die Messungen von BICEP2 bzgl. der Inflation zusammen mit der Higgs-Masse mit Sicherheit zu einem sehr schnellen Vakuumzerfall kurz nach dem Urknall geführt hätten, und die Tatsache, dass dies nicht geschehen ist, ein starker Hinweis darauf sei, dass das Standardmodell nicht vollständig sei, sondern dass SUSY oder etwas in der Art gelten müsse. Damit wäre das heutige Vakuum stabil.

  8. Das universum kollabiert sowieso erst, wenn „jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.“
    Darauf dann einen doppelten Donnergurgler…

    *SCNR*

  9. Erinnert sich noch jemand an dieses trashige Deutsch-Kanadische Science Fiction Serie „Lexx – The Dark Zone“?

    In irgendeiner Folge wird darüber philosophiert wieso sich soviele „Klasse 13 Zivilisationen“ (solche wie die Menschheit) selbst vernichten …

    Ich glaube, es ist das intelligente Raumschiff, dass dann erklärt, dass manche sich wohl durch einen Atomkrieg auslöschen, die meisten aber wohl bei dem Versuch, die Masse des Higgs Bosons zu bestimmen …

    😉

  10. @Reggid

    Wie seriös Motl ist, kann ich nicht beurteilen (Niels hat ihn öfters verlinkt, da habe ich mich auf dessen Kompetenz verlassen) aber der Artikel bezieht sich auf ein Papier, vielleicht kannst Du Dich ja dafür erwärmen.

    Und ich halt’s zu diesem Thema mit Dieter Nuhr…

  11. Statt dieser sinnfreien Nicht-Nachricht, die nicht wirklich etwas erklärt hätte man auch probieren können, einen interessanten Artikel darüber zu schreiben, was dieses “falsche Vakuum” wirklich ist und warum sich die moderne Teilchenphysik mit solchen Dingen beschäftigt…

    Dann weisst du ja schon was du zu tun hast…

  12. Einige Informationen können aus den „Nicht-Nachrichten“ schon entnommen werden:
    Es gibt ein richtiges und falsches Vakuum. Beide sind miteinander verbunden.
    Die Verbindung zwischen beiden stellt die Zeit dar. (mein Hinweis hierfür: https://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/05/18/die-wirklichkeit-als-eisblock-der-gefrorene-fluss-der-zeit/ )
    Es gibt richtige und falsche Nachrichten. Beide sind miteinander verbunden . . . ..
    Ich vermute, das Energie und Information im Universum miteinander eine Dualität eingehen und über die Zeit miteinander wechselwirken . . . ..

    1. @app-stein: „Es gibt ein richtiges und falsches Vakuum. Beide sind miteinander verbunden.
      Die Verbindung zwischen beiden stellt die Zeit dar.“

      Ich vermute, da handelt es sich wieder um eine deiner Privattheorien? In den angesprochenen Artikeln steht nämlich nichts darüber.

      „Ich vermute, das Energie und Information im Universum miteinander eine Dualität eingehen und über die Zeit miteinander wechselwirken . . . ..“

      Ich dagegen vermute, dass Information und Komplexität eine äquivalente Dualität zum Energie-Masse-Paar darstellen und nur eine imaginäre Repräsentation virtueller Teilchenpaare an den Schwarzschildhorizonten unzähliger Quantenwurmlöcher sind, die natürlich selbst nichts anderes sind als Information die über eine zeitliche Wechselwirkung Komplexität geworden ist!

      (Kleiner Hinweis: Das Aneinanderreihen kompliziert klingender Wörter macht noch keine Wissenschaft. Kosmologie ist Mathematik. Wer keine Mathematik beherrscht, kann auch keine neuen Theorien über das Universum aufstellen. Ist leider so. Denn ohne Mathematik ist man nicht in der Lage, den Status Quo ausreichend fundamental zu verstehen um herauszufinden, was man eigentlich ersetzen will…)

  13. Was hältst du denn von der Antwort deines Blog-Kollegen Jürgen Schönstein (hab’schön einen im stein;-) ) zu deinem Artikel, insbesondere das Schlusswort?
    Schlusswort: Dies ist also mein Aufruf an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, der Versuchung zu widerstehen, ihre Arbeit durch irreführende (ob nun vorsätzlich oder eher unbedarft, spielt dabei keine Rolle) SciFi- und Mystery-Metaphern populärer zu machen – am Ende richtet das mehr Schaden als Nutzen an.

    1. @Jules: Da hat Jürgen natürlich recht. (Und ich hab e das – zB wenn es um die Entdeckung er „zweiten Erde“ geht – hier im Blog auch schon öfter kritisiert). In dem Fall hätte man als Journalist aber durchaus rausfinden können, dass das „Gottesteilchen“ keinen Weltuntergang verursacht und Schlagzeilen dieser Wucht nicht gerechtfertigt sind…

  14. @Florian
    Mein Denkansatz ist eher: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tunneleffekt
    in Verbindung mit: https://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/05/18/die-wirklichkeit-als-eisblock-der-gefrorene-fluss-der-zeit/ . . . ..
    . . . .. ich denke darüber wirklich nach . . . .. es tut mir leid, dich immer wieder auf eine Sackgasse zu führen . . . ..
    #574 Georg Haberler: „der tatsächliche quantenzustand determiniert ein system tatsächlich vollständig.“ Ich: „Quantenverschränkung funktioniert in einem „zeitlosen“ „Raum“ und ist für den Tunneleffekt verantwortlich . . . ..“
    Ich hoffe, das ich dich mit – „zeitlosen“ „Raum“ – nicht noch mehr verwirre – es ist nicht meine Absicht – wirklich . . . ..
    Es ist halt meine aussergewöhnliche Art Informationen zu verarbeiten. Es mag dir neu und fremdartig erscheinen . . . ..

    1. @app-stein: Keine Sorge, deine Kommentare erscheinen mir gar nicht „neu und fremdartig“.Wie schon gesagt: Es treiben sich im Internet jede Menge Leute rum die der Meinung sind man könne ein paar interessant klingende Wörter aneinander reihen und damit die Kosmologie revolutionieren. Und viele davon tauchen hier auf. Ist also nicht neu..

  15. Und dabei ist es so einfach! Die hiesige ‚Metro‘ (eine kostenfreie Zeitung, die z.B. im Bus ausliegt, nix dolles aber immerhin noch über Bild/Sun-Niveau), bringt regelmäßig ca. eine halbe Seite miit einem Beitrag zu einem gerade aktuellen wissenschaftlichen Thema – meist sogar aus der Astronomie. Ansprechend bebildert, laien-verständliche Erklärung, nix reißerisches. Für lau (und Werbung, natürlich).

  16. @Florian Freistetter:

    Kleine technische Anmerkung: Bei den xkcd-Strips sind die auch die Inhalte des title-Attributes der img-Elemete wichtig (sprich: der Text, der erscheint, wenn man bei xkcd mit dem Mauszeiger über dem Bild stehen bleibt). Die solltest Du also „unbedingt“ auch mit einfügen…

    1. @A.P. Ich kenne die xkcd-Comics natürlich und weiß dass die Attribute wichtig sind. In dem Fall illustriert das Bild aber das, was es illustrieren soll auch ohne den alt-text.

  17. Wie schnell kollabiert das Universum?
    Also: Die Annahme im Universum würde ein anderes Univerum entstehen (Woher? Und wie kann ein Uni- [!] versum – begrifflich – in einem anderen entstehen? Was ist ein Universum in diesem Sinne?) klingt stark nach SciFi. Aber als nicht (Natur-) Wissenschaftler gefragt: Was habe ich mir unter einer „unvorstellbar“ schnellen Ausbreitung vorzustellen. Schneller als Lichtgeschwindigkeit? Ich dachte bisher, dass sich niemals etwas schneller als das Licht ausbreitet – also auch kein Vakuum oder Universum oder was auch immer. Und wenn dass Universum dann mit c kollabiert, würde das nicht zahlreiche Milliarden Jahre dauern, bis es damit fertig ist?

    Fragen über Fragen…

    1. @T.Koch: „Ich dachte bisher, dass sich niemals etwas schneller als das Licht ausbreitet“

      Du kannst keine Informationen schneller als Licht verbreiten. Es geht dabei um Bewegung IM Raum. Das Universum selbst kann sich problemlos überlichtschnell ausdehnen. Unser Universum hat das im Rahmen der inflationären Phase nach seiner ENtstehung ja auch getan.

  18. @T. Koch
    Naja, der Begrif ‚Universum‘ ist ja nur ein Wort, das hat keine physikalische Auswirkungen. Das ‚uni‘ in ‚Universum‘ kümmert das ‚Weltall‘ also wenig.
    Dem Metalltisch ist es ja auch egal, wenn wir ihn Holztisch nennen.

  19. @T. Koch

    Wie schnell kollabiert das Universum?

    Gar nicht. Es expandiert. Mit 70 km/s/Mpc (1 MPc = 3,26 Millionen Lichtjahre).

    Also: Die Annahme im Universum würde ein anderes Univerum entstehen (Woher? Und wie kann ein Uni- [!] versum – begrifflich – in einem anderen entstehen?

    Nach dem, was ich bei Alan Guth, dem Vater der kosmischen Inflation gelesen habe, reicht es, ein kleines Stück falsches Vakuum zu erzeugen, in dem eine Dichte von irgendwas um die 10^80 g/cm³ herrscht (aus der Erinnerung), dann expandiert dieses spontan zu einem Universum. Je nachdem was in einem Schwarzen Loch passiert, könnte das dort vielleicht so geschehen. Ein solches Universum erzeugt seinen eigenen Raum und breitet sich nicht in dem unsrigen aus, sondern koppelt sich ab. Man muss sich vom Bild eines absoluten Raums lösen und das mehr wie Computerspeicher für ein Programm betrachten, den man sich irgendwo anlegt, wenn man ihn braucht.

    Was habe ich mir unter einer “unvorstellbar” schnellen Ausbreitung vorzustellen. Schneller als Lichtgeschwindigkeit?

    Wenn Du die heutige Expansion meinst: jedes Volumenelement des Vakuums wächst (nicht alle Körper machen das Wachstum mit, Kräfte können sie binden, deswegen wachsen keine Atome und nicht Dein Körper und nicht das Sonnensystem oder die Milchstraße oder die lokale Gruppe oder der Virgo-Haufen, aber jenseits davon macht sich Wachstum bemerkbar), und zwar extrem langsam. 70 km/s pro Sekunde pro 3,26 Millionen Lichtjahre sind 0,00716 cm Wachstum eines Meters innerhalb von einer Million Jahren. Oder 7,16 cm auf einen Kilometer in einer Million Jahren. Je länger die betrachtete Strecke, desto mehr ist das absolute Wachstum in einem bestimmten Zeitraum (das relative in Prozent ist immer gleich)

    Die Entfernungen im Weltall sind so gewaltig, dass sich über die Millionen und Milliarden Lichtjahre eine Längenzunahme um viele tausend Kilometer pro Sekunde ergibt, bis über die Lichtgeschwindigkeit. Da sich nichts bewegt, sondern lediglich der Raum lokal aufquillt wie ein Hefeteig, ist dies kein Problem für die Relativitätstheorie.

    Während der kosmischen Inflation in den ersten Bruchteilen der ersten Sekunde nach dem Urknall war die Expansion wesentlich schneller, da verdoppelte sich eine Strecke innerhalb von 10^-35 Sekunden. Das ist so schnell, dass man es nicht mit fassbaren Längen oder Zeiten anschaulich machen kann (etwa: wie groß wird ein Millimeter in einer Millionstel Sekunde? Kein Taschenrechner kann die Zahl darstellen). Diese Phase war dann aber auch möglicherweise extrem kurz, vielleicht nur 80 bis 100 Verdopplungen, was aus einem Millimeter immer noch eine Strecke von mehr als einer Billion Lichtjahren gemacht hätte.

    Ich dachte bisher, dass sich niemals etwas schneller als das Licht ausbreitet – also auch kein Vakuum oder Universum oder was auch immer.

    Du meinst sicher das Tunneln des Vakuums in einen niedrigeren Energiezustand, das im Artikel beschrieben ist, das würde sich in der Tat mit höchstens Lichtgeschwindigkeit ausbreiten (wie jedes Signal oder Wirkung, das sich im Raum ausbreitet), weil hier Information über den neuen Zustand von einem Punkt zum anderen übertragen würde. Das geht nur mit höchstens Lichtgeschwindigkeit. Es würde sich ausgehend von einem Punkt eine Blase vergrößern, in der das neue Vakuum existieren würde, mit völlig anderen Naturgesetzen, die wahrscheinlich keine Materie, wie wir sie kennen (Atome, Moleküle etc.) zulassen würden (möglciherweise würde die freigesetzte Vakuumenergie in der Blase einen Feuerball erzeugen, wie nach dem Urknall). Wenn dies mit Lichtgeschwindigkeit geschähe, gäbe es keine Vorwarnung, weil kein Licht oder anderes Signal der Blase vorauseilen könnte. Von einem Moment zum anderen gäbe es uns nicht mehr. Man würde nichts spüren, weil sofort nichts mehr da wäre, um Schmerzen zu empfinden. Eigentlich der angenehmste denkbare Tod.

    Aber wie gesagt, sehr hypothetisch und mindestens sehr unwahrscheinlich, vermutlich sogar ausgeschlossen.

  20. „…können die Medien anscheinend nicht widerstehen. Das ist schade.“
    Da fehlt ein „n“ = Das ist eine Schande.

    Und diese Gazettenvollschreiber wundern sich wahrscheinlich immer noch jeden Tag, wieso ihnen (schon seit Karl Kraus) keiner mehr glaubt, kein vernünftiger Mensch ihre Texte ernst nimmt, ihr Beruf im Ansehen ganz unten neben den „Politiker“ steht – und ihr Verlag immer mehr Leser verliert. Oder machen sie’s deswegen? …in der Hoffnung mit solch‘ esoterischem Unsinn die (leider sehr große Anzahl der) Deppen als Leser zu gewinnen, resp. zurückzugewinnen?

  21. Das ist wirklich schade, dass der Drang gut fundierte Artikel zu wissenschaftlichen Themen zu schreiben, so klein ist. Es ist nicht nur missachtend gegenüber der Wissenschaftlichen Arbeit sondern auch missachtend gegenüber dem Leser.

    Denn ungeachtet dessen, ob man viel, weniger oder ganz wenig bis gar keine Ahnung von Thema hat. Korrekte Wiedergaben aller möglicher Themen stehen dem Leser einfach zu seitens der Journalisten. Wenn man das nicht aufbringen kann sollte man dann doch lieber einen anderen Beruf ergreifen. Es gibt viele andere ehrenwerte Berufe deren Verantwortungsschwerpunkt woanders gelagert ist. Die Verantwortung für eine Maschine zB. Die ist ja ersetzbar…

  22. Ich war bis vor 3 Jahren sehr oft in Genf. Dienstreisen 🙂 einige Menschen haben mich gefragt, ob ich nicht Angst hätte vor den von Hawking vorausgesagten MINI-Schwarzen-Löchern- das hat damals auch die „Journaille“ genauso aufgebauscht wie jetzt das Higgs Boson, vulgo Gottesteilchen

    @kdm leider ja- und da Wissenschaft ja nicht als Bildung gilt und viele sogar sehr stolz sind, Physik und Mathematik nicht verstanden zu haben, fällt das „Journalistengewäsch“ auf fruchtbaren Boden. (wenige Journalisten zb: vom Spektrum mal ausgenommen)

    Verantwortung? seit das Wiener Technische Museum einen „Sternenpfad?“ oder so ähnlich gemacht hat und an jedem Ort einen Astrologen! hingestellt hat, glaub ich an Nichts oder an Alles – jedenfalls nicht daran, dass in der Öffentlichkeit stehende Menschen/Techniker/Journalisten eine Verantwortung wahrnehmen, obwohl sie dazu verpflichtet wären.

    Danke Florian für Dein Engagement

  23. Wenn man davon ausgeht, dass durch den Zusammenstoss von (energie-) Strahlen Materie entsteht (Gottesteilchen) ist damit die Schöpfung (Entstehung) aus dem Nichts (Urknall?) bewiesen. Dies wäre auch ein wesentlicher Beweis für die Richtigkeit der Bibelaussage wie im Johannes-Evangelium gesagt wird: „Am Anfang war das WORT (Die Energie/Strahlung) ..etc“

  24. @Franz Josef Schüller

    dass durch den Zusammenstoss von (energie-) Strahlen Materie entsteht (Gottesteilchen)

    Da haben Sie etwas missverstanden. Im LHC lässt man Materieteilchen zusammenstoßen. Dabei wird Energie frei und aus der Energie kondensieren wieder neue Teilchen, auch das Higgs (das einen sehr unglücklichen Spitznamen hat und von einem Physiker eigentlich „gottverdammtes Teilchen“ genannt worden war, weil niemand es finden konnte). Hier entsteht also ganz und gar nicht etwas aus nichts, sondern etwas aus etwas anderem. Da wird peinlichst genau Buch geführt, ob sich etwa ein Teilchen unbemerkt davon stiehlt und irgendeine Erhaltungsgröße scheinbar verletzt. So wurde das Neutrino zuerst entdeckt, es trug einen Spin davon, der in der Bilanz zu fehlen schien.

    ist damit die Schöpfung (Entstehung) aus dem Nichts (Urknall?) bewiesen

    Leider nicht. Die Physiker haben sich zwar schon mit dem Gedanken angefreundet, dass etwas aus Nichts entstehen kann (siehe etwa Ein Universum aus dem Nichts), allerdings fehlt zu diesem Gedanken noch die zugehörige, experimentell belegte Theorie der Quantengravitation. Die könnte zulassen, dass aus einer spontanen Fluktuation der Raumzeit ein Universum wächst und einen Urknall auslöst.

    Dies wäre auch ein wesentlicher Beweis für die Richtigkeit der Bibelaussage wie im Johannes-Evangelium gesagt wird: “Am Anfang war das WORT (Die Energie/Strahlung) ..etc

    Leider nicht, denn die Bibel geht ja davon aus, dass jemand das Wort gesprochen hat. Das wäre kein Enstehen aus nichts und klärte nicht den Ursprung desjenigen, der das Wort sprach (geschweige denn das Wie der Schöpfung, das die Physik am meisten interessiert). Man postuliert nur eine zusätzliche Ebene hinzu, die möglichst nicht greifbar sein soll (damit man sie nicht widerlegen kann). Das ist eben Religion, aber keine Wissenschaft, die alles ignoriert, was sich nicht belegen lässt (und damit gut gefahren ist, wie die Maschine belegt, auf der Sie gerade diesen Text lesen).

  25. Die Bibel geht nicht davon aus, dass das WORT gesprochen wurde. Vielmehr hat sich schon Göthe im Faust Gedanken über die richtige Übersetzung gemacht. und das WORT läßt viele Deutungen zu, auch meine, Wenn dies aber so ist, kann . man meine Deutung durchaus vornehmen. Aber Sie haben Recht, es ist eine Sache des Glaubens.

    1. @Franz Josef Schüller: „Wenn dies aber so ist, kann . man meine Deutung durchaus vornehmen.“

      Ähm, nein. Die Deutung von „Am Anfang war das Wort“ als Beschreibung einer Kollision von Elementarteilchen ist so enorm vage und beliebig dass man den Satz der Bibel auch mit gleichem Recht in jedem beliebigen anderen Sinn interpretieren könnte. Die Bibel enthält die Mythen eines nomadischen Wüstenstamms aus der Bronzezeit und die Lehren eines jüdischen Predigers aus der Antike. Mit Teilchenphysik (oder Wissenschaft ganz allgemein) hat das nicht das geringste zu tun.

  26. Herrn Freistetter
    Ich will nicht darauf eingehen, wie sie über die Aussagen der Bibel und deren Ursprung urteilen, aber Sie gehen nicht auf die

  27. HSieerrn Freistetter
    Ich will nicht darauf eingehen, wie Sie die Aussagen der Bibel und deren Ursprung beurteilen, aber Sie gehen nicht darauf ein, dass das WORt in der richtigen oder möglichen Übersetzung durchaus einen Bezug zu den Forschungsergebnissen haben „könnte“.

    1. @Franz Josef Schüller: „aber Sie gehen nicht darauf ein, dass das WORt in der richtigen oder möglichen Übersetzung durchaus einen Bezug zu den Forschungsergebnissen haben “könnte”.“

      Wie gesagt: Wenn sie die Texte aus der Bibel so völlig beliebig interpretieren wie sie es anscheinend tun, dann können sie daraus natürlich alles rauslesen. Aber solange sie mir keine Schriftrolle mit Feynman-Diagrammen zeigen, wird es schwer, glaubwürdig zu sein…

  28. @Franz Josef Schüller
    Ich möchte Ihnen eine Geschichte erzählen, die sie interessieren wird, aber gleichzeitig auch erschaudern lässt. Herr Florian Freistetter hat recht, wenn er feststellt: „Wissenschaft und Religion vertragen sich einfach nicht.“ Wie sich mein Bruder und ich auch nicht vertragen können . . . ..
    Die Information: „Am Anfang war das Wort . . ..“ bezieht sich nicht auf „feste“ Materie, sondern auf das gedachte Wort eines Schöpfers. Welches Wort könnte das „erste “ Wort gewesen sein? Es war kein Wort sondern eine Zahl, welche gedacht wurde: es war das Wort „Eins“. Sie sehen hier schon wieder einen Konflikt: Wort oder Zahl oder Eins . . . .. ? Schlimmer noch: eine Eins kann nie ohne das Nichts, der Null existieren . . . ..
    Der Schöpfer hat sich aus dem Nichts durch seinen ersten Gedanken, einer Zahl Eins, aus seinem Ganzen Selbst heraus getrennt. Er stellt sich jetzt „sichtar“ als Eins und Null (Null = Nichts minus Eins: nicht sichtbar) dar. Das war sein erster Tag der Schöpfung . . . ..
    Der Schöpfer als Gottvater war Mathematiker und entwickelte durch das Denken von Zahlen die Sprache, die ihn dann zum Informatiker werden liess . . . .. ich verwende natürlich Begriffe und Berufe aus unserer Welt, denn unsere Welt spiegelt das Sein eines Gottvaters . . . .. Sie sehen, Religion und Wissenschaft sind nur schwer mit dem Verstand in Einklang zu bringen . . . ..
    Sie wissen auch, das Gottvater seinen Sohn auf die Erde (in die Materie) bringen musste: Weil er in unserer materiellen Welt nicht sein kann und sich nur als „jüngerer“ Sohn darstellen kann. Der bekannte Quantenphysiker Anton Zeilinger sagte einmal in einer Gazette: „Gott dürfe nicht erklärt werden . . . ..“ Sie kommen auch in Teufels Küche, wenn Sie ergründen wollen was der Heilige Geist darstellt und welche Informationen dieser zwischen Gottvater und Gottes Sohn hin- und herschickt . . . .. Sie wissen ja jetzt, das das erste Wort eine gedachte Zahl war und Gottvater alle Gedanken in seinem „Körper“ sammeln kann . . . .. er hört alles was Sie denken, er sieht jede Zahl in Ihrem Portemonaie und sie haben ein Gelübde abgelegt . . . ..
    @Florian Freistetter: Wenn die Geschichte „offtopic“ ist, dann drück den Knopf „Löschen“ . . . ..

  29. @FF

    „Wer keine Mathematik beherrscht, kann auch keine neuen Theorien über das Universum aufstellen. Ist leider so.“

    Doch, geht ganz leicht – nennt sich dann Religion. 😉

  30. “Waffenexperte warnt: Gäbe es eine Bombe, die groß genug wäre um die Erde zu zerstören, könnte man damit die Erde zerstören!” oder “Wirtschaftsexperte warnt: Würden wir all unser Geld ausgeben, wären wir alle pleite!”.
    -Zitat aus dem obigen Artikel

    Captain Obvious lässt grüßen 🙂

  31. Die Bildunterschrift ist einfach nur unsäglich! „Sähe so eine Weltuntergangsmaschine aus?“ Warum denn nicht? Irgendjemand hier, der schon einmal eine gesehen hat und Aufschluss darüber geben könnte, wie so eine Maschine denn auszusehen hätte?
    Sorry, aber das ist genau auf dem Niveau der kritisierten Schlagzeilen.

  32. Nope, das ist nur dein Kommentar. Ein Dreihunderttausendtonnen-Tanker wird nicht von einer Taschenlampenbatterie angetrieben. Und eine „Weltuntergangsmaschine“ wäre nicht so popelklein.
    Erst denken – dann kommentieren.

    1. Anscheinend ist deine Arroganz noch größer als dein Hang zur Selbstüberschätzung. Dein Vergleich mit dem Tanker und der Taschenlampenbatterie hinkt, wie jeder Vergleich, aber deiner gleich auf beiden Beinen.

  33. Ich könnte auch ein Foto eines einzelnen Reißverschlußzahns zeigen und drunter schreiben: „Kann man damit etwa die Plane eines großen Zeltes schließen?“ Der LHC ist ein klein wenig größer und besteht aus ein paar mehr Teilen, als auf dem Foto gezeigt. Also nach wie vor, was soll der plakative Unsinn?

  34. @Second Attempt

    So sieht eine „Maschine“ aus, die erheblich effizienter Teilchen beschleunigt, als der LHC das je könnte, und einige dieser Teilchen schlagen auch schon mal in der Atmosphäre der Erde ein. Davon ist die Welt allerdings bisher nicht untergegangen. Obwohl es hunderte Milliarden von diesen Quasaren gibt oder gegeben hat (in jeder Galaxie sitzt eines, das mal aktiv war, nur nicht immer so groß) und die Erde seit 4,5 Milliarden Jahren permanent von deren Strahlung beschossen wird.

    Was soll das Fürzchen von LHC da ausrichten?

  35. 2A:

    Dein Vergleich mit dem Tanker und der Taschenlampenbatterie hinkt, wie jeder Vergleich, aber deiner gleich auf beiden Beinen.

    Schieß los, ich höre. Du scheinst zu glauben, ich zieh mir diesen Vergleich aus dem Hintern.
    Also: wo hinkt der?

  36. @Alderamin, @Bullet, @Florian:
    Eure wohlmeinenden Versuche in Ehren, aber ich fürchte, manch einer wird auch im „zweiten“ oder im N-ten Versuch nicht in der Lage sein zu begreifen, oder Skalenänderungen zu verstehen, oder auch nur englische Texte, oder sich überhaupt zu beherrschen. Anthropozentrik (in Bezug auf den Größenmassstab) ist für manche Menschen der Wert an sich.

    Viel interessanter bei Überlegungen zu Weltuntergangsmaschinen finde ich die Frage danach, ob Wissenschaftler (oder Staatsregierungen) es schon geschafft haben könnten oder es jemals schaffen werden, den Bethe-Weizsäcker-Zyklus für Atomwaffen verfügbar zu machen, nicht zu reden von Heliumbrennen etc. Es stellt kaum jemand die Frage, vor allem keine VT-ler, und aus gutem Grund hört man darüber nichts. Die Möglichkeiten wären dann absolut fatal.

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