Ich bin ja gerade in Nordrhein-Westfalen. Dort halte ich Vorträge in Duisburg und Köln. Heute aber hatte ich noch frei und konnte mir ein wenig Duisburg ansehen.

Leider hat es in dem Moment zu regnen begonnen, als ich dort angekommen bin. Aber ich bin trotzdem Mal zum Hafen gefahren. Von Fenstern hält man dort anscheinend nicht viel. Ziegelsteine sind allerdings der Hit!

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Die Gegend ist aber recht nett.

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Ob diese Weltkugel eine Anspielung auf Gerhard Mercator ist? Der ist ja recht bekannt in Duisburg und auch mein Vortrag findet morgen gleich neben diesem Globus, im Kultur- und Stadthistorischen Museum im Rahmen der Mercator Matinéen statt.

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Und hier finden wohl Seeschlachten vor Publikum statt:

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Ich war dann noch in der Fußgängerzone – hab aber keine Ahnung was das hier sein soll:

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Der Regen hat mich dann wieder ins Hotel zurück getrieben, wo ich mir im 10×10 Meter großen Pool einen Drehwurm geschwommen habe. Dafür war es am Abend dann sonnig und ich bin zu einer kleinen Radtour durch den Hafen und die Gegend um Duisburg aufgebrochen:

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Sehr schöne Gegend – kann ich für eine Radtour nur empfehlen.

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Es war zwar ein bisschen kalt – aber dafür schien die Sonne!

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Hier bin ich schon kurz vor Mühlheim (und ich glaube, den Fluss auf den Fotos, den ich zuerst für den Rhein gehalten habe, ist eigentlich die Ruhr):

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Ein Hügel? Abraumhalde vom Bergbau? Keine Ahnung…

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Auf dem Rückweg nach Duisburg bin ich dann noch durch einen netten Wald gefahren:

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Da es dann aber schon dunkel war und ich langsam hungrig geworden bin, hab ich mich wieder auf den Rückweg ins Hotel gemacht. Ich muss ja auch morgen schon am Vormittag meinen Vortrag halten und rechtzeitig ins Bett gehen. Ich habe von Duisburg nicht allzu viel gesehen – aber es hat mir auf jeden Fall gefallen! Ich hoffe, ich kann irgendwann nochmal hier her kommen.

18 Gedanken zu „Mit dem Rad in und um Duisburg“
  1. Hallo,
    ja entlang der Ruhr kann man toll Rad fahren. Und der Hügel dürfte tatsächlich eine unserer Halden sein.
    Einige davon tragen sogenannte Landmarken, in Duisburg gibt es Tiger and Turtle.
    Viel Spaß morgen!

  2. Im gesamten Ruhrgebiet werden die Abraumhalden ‚renaturiert‘. Manchmal einfach nur durch abwarten, meist auch durch bauliche Massnahmen. Die Halde der ‚Horizontastronomie‘ soll mal die Plejaden nachbilden, wobei die sieben Hauptsterne für ‚Attraktionen‘ stehen. Aber wie immer verzögert sich alles wegen fehlendem Geld. Zusätzlich gibt es dort noch Probleme durch Pfusch am Bau. Nicht immer ist der billigste Anbieter auch der Beste …

    Über die Figur hast Du ja schon gelesen, für uns ist das Kunst, die muss man nicht verstehen.

    In Duisburg fließt die Ruhr in den Rhein, auf einem Bild KÖNNTE der Zufluss zu sehen sein. Allerdings gibt es auch noch ein paar Kanäle die auch in Rhein und Ruhr münden. Gab es auf dem Weg evtl. eine Beschilderung vom Ruhrtalradweg ?

    Wenn Du von Mülheim aus nach Duisburg fährst, gibt es mehrere Waldgebiete. Genau kann man das ohne zu wissen wo Du hergefahren bist nicht sagen. Gab es evtl. irgendwo Hinweisschilder auf Monning, Zoo, Raffelberg, Kaiserberg ??

  3. Das Ziegelsteingebäude ist das neue NRW Landesarchiv.

    Der Hügel könnte eine Halde sein, gibt es hier im Pott an fast jeder Ecke 🙂 Die werden inzwischen auch oft neu gestaltet und schick bepflanzt.

    Die Kugel ist in der Tat der Mercator Globus.

    Du hast auf der Rundfahrt eine der schöneren Ecken Duisburg gesehen 🙂
    Innenhafen, Ruhr und auch der Stadtwald und Kaiserberg sind ziemlich cool, da bin ich auch oft mit dem Rad unterwegs.

  4. @ Forodrim :

    Na ja, die 6-Seen-Platte und die Gebiete um Kaiserswerth, wo mein Vater geboren ist, sind doch ebenfalls toll. Besonders Kaiserswerth, mit seiner Rheinfähre und den schönen Wander- / Radwegen. Dort verläuft übrigens auch der Rheinradweg, der vom Bodensee bis zur holländischne Grenze geht.

  5. Hallo,

    das Gebäude ohne Fenster ist das gerade eröffneten Landesarchiv NRW (https://www.blb.nrw.de/BLB_Hauptauftritt/Projekte/LAV/index.php)
    Die Idee mit den Seeschlachten ist gut. Eigentlich soll dort das „Eurogate“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Eurogate_Duisburg) als letzter Baustein des Innenhafens hin.

    Entlang der Ruhr bist du wahrscheinlich dem Ruhrtalradweg (https://www.ruhrtalradweg.de/) gefolgt. So langsam ist das Ruhrgebiet auch ganz gut mit dem Rad zu erkunden, insbesondere auf ehemalige Bahntrassen.
    Auf dem Rückweg über den Kaiserberg müsstest du dann eigentlich auch an der Universität Duisburg (https://www.uni-due.de) vorbei gekommen sein. Dort finden sich auch so spannende Sachen wie das Fraunhofer inHaus (https://www.inhaus.fraunhofer.de/).

    Und der Klassiker „Industriekultur“ mit Landschaftspark Nord, Zeche Zollverein und Bergbaumuseum Bochum fehlt ja noch ganz. Ich würde sagen auf jeden Fall wiederkommen 😉

  6. Das ist richtig, ich finds super das man von Neudorf bis in den Süden runter komplett durch den Wald radeln kann. Das geht sogar noch weiter bis Ratingen. Als ich da noch gearbeitet habe bin ich von dort bis nach Hause fast nur durch den Wald gefahren. Sehr schöne Strecke.

  7. @Florian

    und ich glaube, den Fluss auf den Fotos, den ich zuerst für den Rhein gehalten habe, ist eigentlich die Ruhr

    Hüstel 😆 Ja, das Rinnsal ist natürlich die Ruhr. Der Rhein ist ein bisschen breiter, so um die 400 m.

    In Duisburg, direkt an der Ruhrmündung in den Rhein, steht übrigens ein riesiges, cooles Denkmal. Erinnert mich an 2001.

  8. Ich kenn mich in Duisburg zwar nicht sonderlich aus, aber den Hügel würde ich auch als Abraumhalde einordnen, und bei dem Fluss würde ich auch eher auf die Ruhe tippen, weil der Rhein hier oben wesentlich breiter ist.

  9. Das finde ich aber nett, dass du Duisburg als „nett“ bezeichnest. Mir fallen da andere Adjektive ein. Obwohl, zugegeben, landschaftlich hat die Region aufgrund ihrer Vielfalt ihren Reiz. Im Osten geht es in das Bargische miz vielen Wäldern, im Westen ist man am Niederrhein, und mittendrin Duisburg mit einer reichen Industriekultur. Das hat wirklich etwas für sich. Ich lege selber jedes Jahr tausende Radkilometer in der Region zurück.

  10. Ich war vor (richtig, richtig …) vielen Jahren mal in Duisburg.
    Nämlich auf einer eintägigen Klassenfahrt.

    Und erinnere mich noch sehr genau an die Hafenrundfahrt, die sehr genial war und ich erinnere mich noch daran, dass ich damals gelernt habe, dass der Hafen in Duisburg der grösste Binnenhafen Europas ist.
    Stimmt immer noch – habs gerade nachgeschlagen.
    Nach Fläche der gesamten Hafenanlagen ist er sogar der grösste Binnenhafen der Welt ….

    Also @Florian: Wenn du morgen noch ein bischen Zeit hast:
    So eine Hafenrundfahrt kann ich nur empfehlen.
    War damals echt beeindruckend (sonst würde ich mich 3 Jahrzehnte später nicht mehr daran erinnern 🙂 )

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