Astrologie ist Unsinn. Das habe ich hier im Blog immer wieder ausführlich erklärt. Nun gibt es natürlich jede Menge Unsinn auf dieser Welt. Das war schon immer so und wird immer so sein. Wenn Menschen unsinnige Dinge tun oder glauben wollen, dann sollen sie das tun dürfen – zumindest so lange sie dabei den Rest der Welt in Ruhe lassen. In der Hinsicht ist die Astrologie ein wenig zwiespältig. Wer unbedingt sein Geld zum Astrologen tragen und sich dort sein Leben erklären lassen möchte, der soll das tun. Aber die Astrologie ist nicht nur ein Hobby für leichtgläubige Menschen, sondern drängt sich dem Rest der Gesellschaft auf. Und wenn dann die Ausbildung zum Astrologen von Steuergeldern subventioniert wird, Astrologen über die Vergabe von Arbeitsplätzen bestimmen oder Banken bei der Verwendung unseres Geldes beraten wird die Sache kritisch. Denn dann betrifft uns alle der Unsinn der anderen, egal ob wir daran glauben oder nicht.

In Österreich hat die Astrologie traditionell eine sehr starke Lobby. Immerhin waren sogar die Wissenschaftminister Anhänger der Astrologie. Und da ist es auch nicht verwunderlich wenn selbst in der Wirtschaftskammer eine Berufsgruppe für Astrologen existiert. Das wäre ja an sich noch akzeptabel – Astrologie IST ein Wirtschaftszweig – aber man würde sich doch wünschen, dass man sich ein wenig gegenüber dem Unsinn abgrenzt. Nicht akzeptabel ist dagegen das Programm zum „Tag der Astrologie“ (WebCite) am 21. März 2014.

Es wird düster im Technischen Museum...
Es wird düster im Technischen Museum…

Der wird im Technischen Museum Wien gefeiert. Das gehört zu den „Bundesmuseen“, also der Republik Österreich selbst. Dort kann man sich derzeit die Ausstellung „SPACE“ zum Thema Weltraum ansehen und die dürfte recht gut sein. Zumindest war das Technische Museum in der Vergangenheit immer eines der besseren und interessanteren Museen in Wien mit einem guten Konzept, schönen Exponanten und vor allem vielen Experimenten bei denen man selbst etwas machen konnte. Warum Gabriele Zuna-Kratky, die Direktorin des Museums, aber auf die absurde Idee kommt, ihre Räumlichkeiten an die Astrologen zu vermieten, ist mir absolut unverständlich. Aber sie hat es getan und nun erwartet die Besucher dort am 21. März folgendes:

„Diese Ausstellung lädt Sie ein, das Thema Weltraum aus technischer und wissenschaftlicher Sicht interaktiv zu erleben.
Die Planetenstationen: Jede Station ist mit einem Astrologen besetzt, der Ihnen darüber Auskunft gibt, wie der betreffende Planet Ihre Persönlichkeit prägt und ob er in naher Zukunft besondere Bedeutung für Ihr Leben erlangen wird.“

Im Technischen Museum Wien kann man nun also hochoffiziell erfahren, dass die Planeten in unserem Sonnensystem unsere Persönlichkeit prägen und besondere Bedeutung für unser Leben haben. Hurra!

Das alles passt wunderbar zum Umgang des offiziellen Österreichs mit der Wissenschaft. Das Wissenschaftsministerium wurde ja schon abgeschafft. Österreich ist EU-Spitze bei der Wissenschaftsignoranz. Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen sind Religion und Wissenschaft zu einer Redaktion zusammengelegt worden. Esoterischer Unsinn wird mit Staatsorden ausgezeichnet. Und so weiter.

Auf seiner Homepage behauptet das Technische Museum es entspreche seinem „Bildungsauftrag mit wissenschaftlicher Verantwortung.“ Nun, das kann man zumindest anzweifeln. Der unwissenschaftlichen Astrologie kritiklos eine seriöse Bühne zu bieten hat nichts mit „wissenschaftlicher Verantwortung“ zu tun.

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Schon bei meinem letzten Besuch im Jahr 2010 liefen die Dinge im Technischen Museum nicht ganz rund…

Die Astrologen werden das natürlich anders sehen. Sie werden sich einerseits sehr darüber freuen, dass sie es wieder einmal geschafft haben, ein Stückchen der wissenschaftlichen Seriosität für sich zu beanspruchen und in der Öffentlichkeit so tun zu können, als sei das was sie da treiben eine echte Wissenschaft. Und sie werden sich andererseits natürlich wieder mit den üblichen Pseudoargumenten gegen die Kritik wehren. Sie werden etwas von „Qualität der Zeit“ erzählen, ohne dabei erklären zu können, was das denn überhaupt genau sein soll. Sie werden behaupten, dass sie niemals irgendwelche Vorhersagen machen würde und nur dumme Tageszeitungshoroskope so etwas tun würden. Sie werden etwas von „Synchronizität“ erzählen und davon, dass die Planeten keinen „Einfluss“ auf uns haben und nur etwas „anzeigen“, ohne dabei eine Antwort auf die Frage zu finden, die ich gerne immer wieder stelle: Nach welchen Kriterien wählt ein Astrologie die Himmelskörper aus, die für das Horoskop wichtig sind? Sie werden weiter die Augen vor der völligen Beliebigkeit ihrer Pseudowissenschaft verschließen und nichts daran finden, Menschen psychologische Ratschläge zu erteilen ohne dabei Psychologen zu sein. Sie werden weiter schlecht durchgeführte „Studien“ zitieren um ihre „Wissenschaft“ zu stützen und dabei sämtliche Erkenntnisse der echten Wissenschaft ignorieren.

Kurz gesagt: Sie werden so weitermachen wie bisher. Nur jetzt ein bisschen selbstbewusster als vorher, weil sie dank der Unterstützung des Technischen Museums in den Augen der Öffentlichkeit ein klein wenig seriöser geworden sind.

(Nachtrag 11.03.2014:) Die „Wissensvermittlung des TMW“ hat mich darum gebeten, hier nochmal explizit zu sagen, dass sie nichts mit dem Tag der Astrologie und astrologischen Inhalten zu tun haben und befürchten, dass diese Diskussion ein schlechtes Licht auf die Wissensvermittlung werfen könnte. Ich kann das natürlich hier anmerken (und habe es auch gerade getan). Aber ich hab ja auch schon weiter oben erwähnt, dass das TWM den Tag der Astrologie nicht aus eigenem Antrieb veranstaltet, sondern die Räumlichkeiten halt vermietet hat bzw. vermieten musste. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die Astrologen die wissenschaftliche Seriosität des Museums nutzen, um selbst seriös zu erscheinen. Und selbstverständlich wird das ein schlechtes Licht auf die Wissensvermittlung des TWM werfen! Dort hat man damit vielleicht nichts zu tun – aber diese internen Details spielen in den Augen der Öffentlichkeit keine Rolle. Dort sieht man die Astrologen, die im Technischen Museum Wien feiern können. Und wenn das so ist, dann muss an der Astrologie ja doch etwas dran sein, oder? Denn sonst würde das vom TWM ja sicher nicht geduldet werden? Ich weiß nicht wer das TWM dazu überredet hat, diese Veranstaltung durchzuführen und wer sich dagegen ausgesprochen hat. Ich weiß nur, dass die Astrologen ihre Veranstaltung im Technischen Museum Wien abhalten. Und das lässt das Technische Museum Wien schlecht aussehen.

221 Gedanken zu „Astrologie-Propaganda im Technischen Museum Wien“
  1. Waas? :-O
    Oje, die Vermischung von Wissenschaft mit den Pseudowissenschaften soll nicht auch noch von seiten eines Museums wie des wiener Technischen Museums gefördert werden! Blamabel.

    (Übrigens war ich vor kurzem in diesem Museum. Die space-Ausstellung ist super, aber ich habe sie mir viel größer vorgestellt. Haha, und das Kugelstoßpendel hat immer noch genau so schlecht funktioniert 😛 )

  2. Ich weiß nicht wie die Situation in Österreich ist, aber gibt es denn sowas wie Widerstand (abgesehen von den sciencebusters)? Leute, die sich vor diesem Museum treffen und gegen die Ausstellung demonstrieren?

    1. @SIlvio: „Leute, die sich vor diesem Museum treffen und gegen die Ausstellung demonstrieren?“

      Naja, die Ausstellung an sich ist ja ok. Es geht darum, dass das Museum die Räumlichkeiten an Astrologen für ihre Veranstaltungen vermietet…

      Und ich nehme an, dass es noch den einen oder anderen Protest gibt. War ja damals auch so, als das WIFI staatlich finanzierte Astrologiekurse angeboten hat. Aber nützen tut das natürlich nichts… Nicht, wenn die Astrologie sich in Österreich auf die Unterstützung der Politik verlassen kann.

  3. Bei dem Thema der Ausstellung ist der Zusammenhang wirklich mehr als abstrus.
    Ich verstehe auch nicht, warum die Anhänger immer wieder versuchen, sich in solche Bereiche zu drängen. Würden sie einfach unter sich bleiben, hätten sie mit sehr viel weniger Gegenwind zu rechnen, ohne wirkliche Einbußen bei ihrem Geschäft hinnehmen zu müssen.

    P.S.
    Beim ersten Mal habe ich den Titel als „Astrologie-Propaganda im Tschechischen Museum Wien“ gelesen. 🙂 Wunderte mich schon wie gern die Österreicher doch ihre Nachbarn haben.

  4. ..und wieder ein post, dessen Existenz mir durch den lokalen Kommentarfeed offenbart wird, der sich noch jetzt nicht im globalen Artikelfeed zeigt. Spaßig…

    ..und wieder ein gelungener PR-Coup der Astrologen 🙁

  5. @Silvio, @Florian: “Leute, die sich vor diesem Museum treffen und gegen die Ausstellung demonstrieren?”

    Ich denke, dass wir Österreicher doch eher etwas demonstrationsträge sind. 😉

    Außerdem ist es vermutlich den meisten Leuten herzlich egal, ob da eine Astrologie-, Astronomie-, odersonstwas-Ausstellung stattfindet. (Ja, viele kennen auch immer noch nicht den Unterschied zwischen Astronomie und Astrologie…) So eine Ausstellung „tut ja niemandem weh“. Damit hätten die Leute natürlich recht – für den Moment.
    Aber auf lange Sicht haben kleine Schritte, bei denen Wissenschaft mit Nicht-Wissenschaften vermischt wird, vermutlich große und negative Auswirkungen auf unsere Gesellschaft.
    Aber diese Gedanken müssen erst in den meisten Köpfen der Bevölkerung entstehen, bevor deswegen wirklich wer auf die Straße geht, denke ich.

  6. Hier kann man sich beschweren (was ich soeben getan habe):

    Frau Knödler, tamara.knoedler@wkw.at

    Wie ich finde, sollte das WKW das wissen, dass sie sich international blamieren. Sie sollten es möglichst vielstimmig erfahren, damit ihnen klar wird, was für einen Unsinn sie verbreiten.

    1. @Volker Birk: „Hier kann man sich beschweren (was ich soeben getan habe):“

      Also die Wirtschaftskammer ist da eher der falsche Ansprechpartner. Die werden dir nur sagen, dass der Beruf des Astrologen in Österreich nicht verboten ist und sie eben nun mal die Interessen aller Gewerbetreibenden vertreten; also auch der Astrologen.

      Wenn, dann muss man sich beim Technischen Museum beschweren! Denn die sollten wirklich nichts mit den Astrologen zu schaffen haben!

  7. Letztes Jahr ist in der Zeitschrift „Kultur und Technik“, die vom Deutschen Museum in München herausgegeben wird, ein unglaublicher, die Homöopathie befürwortender Artikel erschienen. Nun können sich die Quacksalber über Rückendeckung aus dem Deutsche Museum freuen – auch, wenn man das dort nicht wahrhaben will. Schlimm.

  8. Interessant finde ich in die Auswahl der Werbeeinschaltungen, die ich auf dieser Seite zu diesem Artikel sehe:
    Los gehts ganz oben, da wirbt das „Kepler Institut“ mit einer „Astrologie-Ausbildung – Professionelle Diplom-Ausbildung im Kepler Institut in Wien“
    Rechts vom Artikel wirbt Madame Dupont: „Es steht in Ihren Sternen. Neu: Ihre astrologische Kurzanalyse von Madame Dupont – kostenlos!“
    Und als ich die Seite gerade nochmals aufgerufen habe: „Astrologiekurs ab 11.3.14 für AnfängerInnen in Österreichs renommiertem Astrologie-Institut“

    Eigenartig, welche Werbe-Partner scienceblogs.de hat …

    1. @Paul: „Eigenartig, welche Werbe-Partner scienceblogs.de hat …“

      Seufz. Ich habe das zwar sicher schon ein Dutzend Mal erklärt, erkläre es aber gerne nochmal: NEIN; Scienceblogs hat NATÜRLICH keine Werbedeals mit irgendwelchen Astrologen. Das wäre völlig absurd und sollte allen klar sein. Das sind automatisierte Algorithmen. Die scannen den Text des Artikels und werten deine öffentlichen Cookies auf deinem Browser aus und suchen anhand dieser Schlüsselwörter aus einer Datenbank „passende“ Werbung. In diesem Fall eben Astrologie. Weder ICH, noch Scienceblogs hat da groß Kontrolle darüber. Das ist eine externe Firma, bei der sich jeder möchte, Werbebanner kaufen kann und aus diesem Pool wird automatisch per Stichwort irgendwas ausgewählt. Man kann – nachdem man es bemerkt und gemeldet hat – gewisse unpassende Werbung wieder ausfiltern. Aber solche unpassenden Banner wird es immer wieder geben… Und sicherheitshalber sage ich noch dazu, dass ich NUR Autor bei Scienceblogs.de bin. Weder gehört mir die Seite, noch bin ich hier Redakteur, Admin oder Techniker. Ich schreibe hier nur Texte und habe auf den ganzen Rest keinen Einfluss.

  9. Diesen Programmpunkt find ich besonders problematisch:

    Krieg und Frieden – astrologisch

    Vielerlei irdische Phänomene und entscheidende historische Ereignisse lassen einen zeitlichen Zusammenhang mit der Dynamik erkennen, die
    durch die Bewegung der Planeten unseres Sonnensystems entsteht. In diesem Vortrag wird gezeigt, wie die Zeiten großer Revolutionen und Kriege
    mit der Wirkung dieser Kräfte korrelieren.

    Peter Fraiss, Astrologe,

    Eh klar. Nicht die Nazis, Salafisten, Christen, oder gar wirtschaftliche Interessen sind an Kriegen schuld. Nein, natürlich warns die Planeten!
    Bleibt nur zu hoffen das dort keine Kinder hingehen, aufgrund des späten Termins und der begrenzten Teilnehmerzahl.

  10. Die Frage, welche Himmelskörper man wähle, um ein Horoskop zu erstellen kommt mir etwa so vor, wie wenn man fragen würde, welche Elektronen die Zukunft eines Protons bestimmen oder eben nicht. Der selbe Unsinn. Es ist vielleicht auch vergleichbar mit der Frage, welche Körperstellen man aku-punktuell bestechen muss, um einen Effekt in jemandes Gesundheit zu erzielen.

    Als Skeptizist* kenne ich kein zur Gänze gesichertes Wissen. Schliesslich ist die Welt eine Frage der Beobachtung und, egal ob direkt oder indirekt, der wahr-Nehmung.
    Wissenschaft als Methode hat dabei gegenüber dem Glauben den nicht zu unterschätzenden Nachteil des enormen Nichtwissens über die Welt gegenüber einem spärlich kleinen Teil aufwändig errungenen und sich ständig selbst überholenden Temporärwissen.

    Der Glaube an die Welt, ob in unserem Spektrum der Wahrnehmung oder nicht, ist etwas unverzichtbares für jeden Mann und jede Frau, auch Wissenschaftler/Innen.

    Leben und leben lassen, sage ich, und fühle mich von der Astrologie keineswegs bedrängt wie es offensichtlich andere propagieren. Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, wenn Leute in einem Museum selbst solche Unterschiede beobachten können, was das eine und was das andere ist.

    1. @B-Hörnchen: „Die Frage, welche Himmelskörper man wähle, um ein Horoskop zu erstellen kommt mir etwa so vor, wie wenn man fragen würde, welche Elektronen die Zukunft eines Protons bestimmen oder eben nicht. Der selbe Unsinn. „

      Kein Unsinn, sondern eine legitime Frage. In unserem Sonnensystem gibt es ein paar Billionen Himmelskörper. Im ganzen Universum noch viel mehr. Der Astrologe wählt aus dieser großen Menge eine Handvoll Himmelskörper für das Horoskop aus. Nach welchen Kriterien macht er das? Wie begründet er diese Kriterien?

      „Als Skeptizist* kenne ich kein zur Gänze gesichertes Wissen“

      Ok. Du bist also der Meinung, dass zB „1+1=2“ nicht „zur Gänze gesichert“ ist und unter Umständen vielleicht irgendwann auch mal 1+1 gleich 3 sein kann? Die Vorstellung, es müsse alles möglich sein und nichts dürfe mit Sicherheit bekannt sein ist in der Esoterik-Szene sehr verbreitet. Aber sie ist falsch. Ja, die Wissenschaft weiß nicht alles. Hat auch nie wer behauptet. Aber nur weil man nicht alles weiß, folgt daraus nicht, das alles möglich ist. Manche Dinge sind definitiv falsch. Manche sind definitiv richtig. Es ist nicht ALLES möglich.

      „Leben und leben lassen, sage ich, und fühle mich von der Astrologie keineswegs bedrängt wie es offensichtlich andere propagieren. „

      Mag sein, aber die Welt besteht nicht nur aus dir. Die besteht zum Beispiel auch aus Kindern, die sich nicht wehren können, wenn sie von ihren Eltern zum „psychologischen Astrologen“ geschleppt werden, damit der ohne Fachkenntnis in deren Psyche rumwerken kann. Die besteht aus Leuten, die einen Job nicht bekommen, weil sich der Personalchef vom Astrologen einreden hat lassen, dass man bei der Auswahl der Bewerber aufs Horoskop achten muss. Die besteht aus Politikern, die sich bei ihren Entscheidungen die uns ALLE betreffen von Astrologen „beraten“ lassen. Die besteht aus Behörden, die Steuergelder für astrologische Schulungen ausgeben. Usw. Astrologie ist Unsinn. Und wer den Unsinn betreiben will, soll das tun. Aber der Rest der Welt soll damit nicht belästigt werden. Esoterische Pseudowissenschaft hat in einem staatlichen Museum mit wissenschaftlichen Bildungsauftrag nichts verloren. Wenn die Astrologen feiern wollen, sollen sie sich irgendwo privat einen Veranstaltungsraum mieten.

  11. Astrologen (Himmelsbeobachter) gab es schon vor tausenden von Jahren und ohne mich als Astrologin bezeichnen zu möchten gehöre ich dazu! Es muss mir wörtlich genommen in die Wiege gelegt worden sein, ohne dass dies mir lange Zeit selber bewusst war! Jedliches Geld, das in den Weltraum geschossen wird und wurde sehe ich als sinnlose Verpulverung an, denn das wirklich interessante an der Sternenkunde ist rein mathematisch berechenbar – dazu gehören auch die Daten diverser Menschen, denn die Häufung verschiedener Vorkommnisse innerhalb einer Familie kann man nicht mehr als Zufall abtun – da hat der „der Himmel“ ein entscheidenes Wort mitgesprochen. Ich hatte einmal gelesen, dass man alles vergessen sollte was man mal gelernt hatte um zu begreifen wie die Welt (das gesamte Univerum) funktioniert. Inzwischen weiß ich auch, dass die Gestirne einen nicht zu verachtenden Einfluss auf die Menschheit ausüben. Das hier zu erklären würde allerdings den Rahmen sprengen!

    1. @Heidi: Wenn das alles so streng mathematisch ist und du von Geburt an Expertin für Astrologie bist, dann kannst du mir vielleicht eine Frage beantworten, die mir bis jetzt noch kein Astrologe beantworten konnte: Wie wählt man aus, welche Himmelskörper im Horoskop von Bedeutung sind? Warum wird immer der Zwergplanet Pluto verwendet, aber so selten die Zwergplaneten Haumea und Makemake? Wieso immer der Mond der Erde aber nicht die Monde des Jupiters? Wieso manchmal der Asteroid Ceres, aber nie der Asteroid Freistetter? Die Antwort darauf würde mich sehr interessieren.

  12. Moin,

    Inzwischen weiß ich auch, dass die Gestirne einen nicht zu verachtenden Einfluss auf die Menschheit ausüben.

    Das ist so unkonkret das lädt geradezu ein daraus Witze mit Dinosauriern zu stricken. 😉

    Das hier zu erklären würde allerdings den Rahmen sprengen!

    Warum? Du brauchst hier keine Angst davor zu haben mit Mathematik um dich zu werfen.

  13. Zum eigentlichen Artikel, als Ausstellung über Astrologie im Wandel der Zeit oder sowas würds ja gehen, ist ja nicht so, dass sich da nichts verändert hätte an den Deutungen und dem Sprachgebrauch der Astrollogen, aber als Lobbyistenveranstaltung find ich das schon reichlich schräg.

  14. Jedliches Geld, das in den Weltraum geschossen wird und wurde sehe ich als sinnlose Verpulverung an

    Jegliches Stück Elektronik, welches von diesem Geld finanziert in den Weltraum transportiert wird, ist meiner Meinung nach mehr als Gold wert. Das MSL Curiosity z.B. wurde sicher nicht nur gebaut, damit mal ein großes Auto auf dem Mars rumfährt, da gehts um fundamentale Forschung. Das kann man nicht einfach so ausrechnen, da muss man vor Ort messen. Das hat auch schon der niederländische Physiker Heike Kamerlingh Onnes vor über 100 Jahren gewusst, als er seinem Labor das Motto „Door meten tot weten“ gab. (Durch Messen zum Wissen)

    Und daher bin ich froh, dass Weltraumforschung finanziert wird.

  15. @WinzenFlyer
    „vor Ort“ ist also für Sie der Weltraum? Speziell für mich ( da mir sämtliche relevante Daten bekannt sind) wäre dies in erster Linie meine direkte Umgebung… Wie gesagt, jedes Geld das in den Weltraum geschossen wird ist sinnlos verpulvert. Früher kannten die Menschen sih auch ohne Raumflüge bestens im All aus.

    1. @Heidi: „Wie gesagt, jedes Geld das in den Weltraum geschossen wird ist sinnlos verpulvert.“

      Ich empfehle ihnen, mal über das Wort „Grundlagenforschung“ nachzudenken. Dieser Forschung zu der auch die Weltraumforschung gehört, verdanken sie zum Beispiel die Computer, die ihnen die Bewegung der Himmelskörper berechnen, die zur Erstellung ihrer Horoskope benötigen. Oder rechnen sie das alles noch per Hand aus?

      Siehe auch hier: https://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/06/10/der-wert-der-sinnlosigkeit/

  16. @Heidi:

    Inzwischen weiß ich auch, dass die Gestirne einen nicht zu verachtenden Einfluss auf die Menschheit ausüben.

    Sie vertreten also den Standpunkt, dass die Gestirne tatsächlich einen Einfluss auf Menschen haben.

    Dies ist zumindest schon mal ungewöhnlich, da die meisten der hier aufschlagenden Astrologiegläubigen eher den Standpunkt vertreten, dass es einen direkten Einfluss der Gestirne nicht gibt. Da Sie jedoch diesen Verfechtern der Astrologie hier widersprechen, würde mich interessieren, wo der Fehler, den andere Astrologen Ihrer Meinung nach offensichtlich machen, liegt.

    Mich würde in diesem Zusammenhang auch interessieren, welche der zahlreichen Strömungen innerhalb der Astrologie – die einander widersprechende Aussagen machen – denn nun richtig ist. Schließlich können ja nicht alle recht haben.

    Im Übrigen kann ich mich nur Florian anschließen. Mich würden die Auswahlkriterien für oder gegen einen bestimmetn Himmeskörper auch interessieren…

  17. @ Heidi:

    denn die Häufung verschiedener Vorkommnisse innerhalb einer Familie kann man nicht mehr als Zufall abtun – da hat der “der Himmel” ein entscheidenes Wort mitgesprochen

    Im Nachhinein kann ich mir vieles durch Zahlenspielereien zurechtbiegen. Wieviele dieser „Vorkommnisse“ wurden denn bereits im voraus korrekt vorhergesagt? Und wieviele Falschvorhersagen gab es im Gegensatz dazu?

    Ich hatte einmal gelesen, dass man alles vergessen sollte was man mal gelernt hatte um zu begreifen wie die Welt (das gesamte Univerum) funktioniert.

    Das muss aber ein selten dämliches Buch gewesen sein. Lass mich raten – es wurde von einem Astrologen geschrieben?

    Inzwischen weiß ich auch, dass die Gestirne einen nicht zu verachtenden Einfluss auf die Menschheit ausüben.

    Welchen denn genau? Bitte mal mit konkreten Beispielen.

    Jeder glaubt er könne denken und vergisst darüber erstmal das Nachdenken!

    Nachdenken ist schön, es muss aber auch etwas Vernünftiges dabei herauskommen.

    “vor Ort” ist also für Sie der Weltraum?

    In gewissen Fällen: ja. Oder wie sonst willst Du den Mars untersuchen, ohne hinzufliegen? Mit Teleskopen geht das nicht.

    Speziell für mich ( da mir sämtliche relevante Daten bekannt sind) wäre dies in erster Linie meine direkte Umgebung…

    Und was soll die Menschheit aus der Beobachtung Deiner direkten Umgebung lernen?

    Wie gesagt, jedes Geld das in den Weltraum geschossen wird ist sinnlos verpulvert. Früher kannten die Menschen sih auch ohne Raumflüge bestens im All aus.

    Ach ja? Sie wussen also, wie der Mond entstanden ist, ohne Gesteinsproben von dort zu untersuchen? SIe wussten, dass es Milliarden anderer Galaxien wie der Milchstrasse gibt, ohne Teleskope in den Weltraum zu schiessen? Ohne Raumfahrt wären wichtige Entdeckungen nie gemacht worden. Ohne Raumfahrt hättest Du heute keine Navigationssysteme, keine moderne Meteorologie und Klimaforschung, keine Live-Übertragungen aus aller Welt. Und noch viele kleine Innovationen, die unseren Alltag heute so bequem machen.

    Bevor Du am liebsten die Raumfahrt abschaffen willst, solltest Du Dich mal darüber informieren, was Du ihr eigentlich alles verdankst. Ausserdem liegt es nun einmal in der Natur des Menschen, immer mehr wissen und erfahren zu wollen – willst Du Dir anmassen, der Menschheit vorzuschreiben, damit aufzuhören?

  18. @Florian Freistetter erst eine Menge Fragen auf einmal, und dann wieder der Versuch mich belehren zu wollen 🙁 –
    1. habe ich geschrieben, dass mir die Sternenkunde wohl in die Wiege gelegt wurde – unter anderem übrigens.
    Warum der Mond der Erde für uns eine größere Rolle spielt sollte doch klar sein, schließlich leben wir doch auf der Erde. Der Mond hat übrigens oft eine sehr starke Anziehungskraft, die für sensible Menschen real spürbar ist. Die Wirkung des Mondes auf Ebbe und Flut dürfte bekannt sein, auch dass der Mensch zum Größten Teil aus Wasser besteht. Für MICH spielt übrigens Jupiter und Mars ebenso wie Uranus oder die Wega situationsbedingt eine sehr große Rolle. Der Mensch ist nun mal ein Individium! Ich hatte übrigens mein ganzes Leben lang zu hören bekommen, dass ich ein „typischer“ Wassermann wäre – inzwischen weiß ich, dass ich dies wirklich bin – allerdings nicht astrologisch gesehen 🙂
    Übrigens scheint heute das Thema Astrologie bzw. StarWars, Sternengucker, Himmelsbilder etc. überhaupt DAS Thema zu sein! Sogar ich fotografierte heute einen Stern – Woher diese zeitliche Eingebung wohl kam? > Darüber lohnt es sich mal nachzudenken 🙂

    1. @Heidi: „und dann wieder der Versuch mich belehren zu wollen“

      Seien sie nicht so empfindlich. Wenn sie hier in meinem Blog auftauchen, mir erzählen dass sie von Geburt an Expertin für Astrologie sind und ich keine Ahnung hab wovon ich rede, dann kann man das durchaus auch als „Belehrung“ auffassen. Abgesehen davon: Ist es denn schlecht, etwas neues zu lernen?

      „Warum der Mond der Erde für uns eine größere Rolle spielt sollte doch klar sein, schließlich leben wir doch auf der Erde.“

      Auch die galileischen Monde des Jupiter haben einen großen Einfluss auf die Menschheit gehabt Immerhin hat ihre Entdeckung unser gesamtes Weltbild revolutioniert.

      „Der Mond hat übrigens oft eine sehr starke Anziehungskraft, die für sensible Menschen real spürbar ist. Die Wirkung des Mondes auf Ebbe und Flut dürfte bekannt sein, auch dass der Mensch zum Größten Teil aus Wasser besteht. „

      Ja. Allerdings dürften sie ein paar falsche Vorstellungen über die Gezeiten haben. Man kann mit ein bisschen grundlegendem Physik-Wissen leicht ausrechnen, wie stark die Gezeitenkraft ist, der der Mond auf einen menschlichen Körper auswirkt. Das Ergebnis: Sie ist so wahnsinnig winzig, dass es schwer ist einen Vergleich dafür zu finden. Jedesmal, wenn sie einen Bissen essen oder einen Schluck trinken, ändern sie dadurch ihr Körpergewicht und damit die Kraft, mit der sie der Mond anzieht. Und DIESE Änderung ist milliarden Mal stärker als die Gezeitenkraft…

      „Woher diese zeitliche Eingebung wohl kam? > Darüber lohnt es sich mal nachzudenken“

      Nein – viel mehr lohnt es sich darüber nachzudenken, warum sie sich weigern, mir eine Antwort auf meine Frage zu geben. Nicht das ich überrascht wäre. Bis jetzt hat sich noch jeder Astrologe davor gedrückt – es hätte mich gewundert, wenn es bei ihnen anders gewesen wäre. Aber es ist schon interessant. Jedesmal wenn sie für sich oder andere ein Horoskop erstellen, treffen sie eine konkrete Wahl. Sie entscheiden sich dafür, Pluto im Horoskop zu inkludieren; Makemake aber nicht. Sie berücksichtigen vielleicht Ceres oder Chiron – aber ignorieren all die Milliarden anderen Asteroiden und Kometen im Sonnensystem. Und so weiter. Sie treffen all diese Entscheidungen – aber sie können mir nicht sagen, WARUM sie sie treffen. Gibt ihnen das nicht zu denken, dass sie ihre eigene Disziplin so wenig verstehen? Dass sie nicht in der Lage sind, eine konkrete und in sich konsistente Antwort auf diese Frage zu geben?

  19. @Noch’n Flo Daten sind nachweisbare Fakten, die kann man nicht zurechtbiegen. Und es ist auch gut, dass ich dies erst im nachhinein nachrechne. Es ist ja auch kein unbekanntes Wissen – denn immerhin werden ja Daten von allerhöchster Stelle gesammelt 🙂 – nur sind nicht alle relevanten Daten aktenkundig 🙂

  20. @noch’n Flo ….und ob jemand etwas lernt??? Nicht alles was man uns lehrte entsprach der Wahrheit, daher ist es nur gut wenn jeder eigene Erfahrungen sammelt. Und die Menschheit ist aufgeweckter als viele es bisher bemerkten – die meisten sagen nur nix!

  21. BINGO! (sorry, konnt ich mir nicht verkneifen…)

    @Heidi:
    Der Mond hat also „oft“ eine starke Anziehungskraft? Und meistens aber nicht? Soso. Wie stellt er denn die Gravitation ein und wieder aus, damit die Anziehungskraft nicht so groß ist?

    Jaaa, das Ebbe-Flut-Argument haben wir hier schon 1001x gehört, es wird aber nicht richtiger. Hast du dir schonmal die Relation Mensch – Ozean angeschaut?

    Okay, jetzt wirds verwirrend: Für MICH spielt übrigens Jupiter und Mars ebenso wie Uranus oder die Wega situationsbedingt eine sehr große Rolle.
    aber am Anfang des Absatzes:
    Warum der Mond der Erde für uns eine größere Rolle spielt sollte doch klar sein, schließlich leben wir doch auf der Erde.
    Also spielt die Entfernung doch keine Rolle? Oder je nach Individuum anders? Wie wirken denn die Planeten/Sterne auf den Körper….?

    Außerdem: Als Astrologe guckt man doch nicht in die Sterne und fotografiert sie, das machen (Hobby)Astronomen!

  22. @ Heidi:

    Der Mond hat übrigens oft eine sehr starke Anziehungskraft, die für sensible Menschen real spürbar ist.

    Ist sie nicht. Wurde in diversen wissenschaftlichen Experimenten bereits eindeutig widerlegt.

    Die Wirkung des Mondes auf Ebbe und Flut dürfte bekannt sein, auch dass der Mensch zum Größten Teil aus Wasser besteht.

    Der Mensch enthält aber bei weitem nicht genug Wasser, dass der Mond darauf einen Effekt haben könnte. Selbst in der Ostsee gibt es kaum Tidenhub – und die enthält bereits milliardenfach mehr Wassser, als alle Menschan auf der Erde zusammen.

    Daten sind nachweisbare Fakten, die kann man nicht zurechtbiegen.

    Na dann beweise doch mal ein paar von Deinen gewagten Behauptungen.

    Es ist ja auch kein unbekanntes Wissen – denn immerhin werden ja Daten von allerhöchster Stelle gesammelt 🙂 – nur sind nicht alle relevanten Daten aktenkundig

    Was für ein Wissen? Was für „allerhöchste Stellen“? Bitte mal mehr Details.

    …übrigens habe ich auch einen Bilderberg sehr aussagekräftigen Fotos!

    Aussagekräftig für was?

    Nicht alles was man uns lehrte entsprach der Wahrheit,

    Genau dafür gibt es Forschung – damit das Wissen überprüft und erweitert wird.

    Mal interessehalber: was genau hat die Asgtrologie eigentlich zum Fortschritt der Menschheit beigetragen? Bitte mal konkrete Beispiele, kein allgemeines Geschwafel.

    daher ist es nur gut wenn jeder eigene Erfahrungen sammelt.

    Du weisst aber schon, dass persönliche Erfahrungen kaum Aussagekraft haben, dass die Wahrnehmung den Menschen nur allzu gerne trügt?

    Und die Menschheit ist aufgeweckter als viele es bisher bemerkten – die meisten sagen nur nix!

    Noch so ein Allgemeinplatz ohne Aussagekraft. Übrigens: „aufgeweckt“ heisst nicht, dass immer mehr Menschen auf Deinen Astro-Dummfug hereinfallen.

    Sorry, aber Du scheinst von Wissenschaft so ziemlich Null Ahnung zu haben. Nota bene: Astrolügie ist keine Wissenschaft.

  23. @Heidi
    #18

    denn das wirklich interessante an der Sternenkunde ist rein mathematisch berechenbar

    Das ist eine interessante Aussage, die so gar nicht zu ihrer später dargestellten Unfähigkeit bezüglich Mathematik passt. Sie wissen schon, dass die Wega zum Beispiel bezüglich ihrer Entfernung (schlagen sie am besten mal nach wie sich das so mit der Entfernung und der Gravitation verhält, das würde auch bei ihren Falschaussagen zu den Gezeiten eine Hilfe sein) keinerlei Einfluß auf den Menschen haben kann.
    Ist aber immer wieder schön zu sehen wie so vollmundige Astrologen-Aussagen man wisse was man tut und hätte alle Daten gleich im nächsten Post durch die Darstellung der eigenen Unfähigkeit einfachste Berechnungen zu erklären, vollkommen lächerlich gemacht werden.

  24. @Herr Freistetter, ich habe keine Vorstellungen und ich gebe auch keine sondern ich mache eigene Erfahrungen und Berechnungen 🙂 Wie gesagt, es wurde mir in die Wiege gelegt… Ich weiger mich übrigens nicht irgendwelche Fragen zu beantworten, soweit ich dies kann. Man muss immer wieder veruchen sich in die Urgeschichte der Menschheit hinein zu versetzen und Paralellen zum Universum ziehen, mir ist durchaus bewusst, dass dies für viele sehr schwer ist. Daher ist es kaum möglich hier Antworten zu geben!

    1. @Heidi: “ ich habe keine Vorstellungen und ich gebe auch keine sondern ich mache eigene Erfahrungen und Berechnunge“

      Dann RECHNEN sie doch die Gezeitenkraft mal aus die auf den Menschen wirkt…

      „Wie gesagt, es wurde mir in die Wiege gelegt“

      Ja, das haben sie jetzt schon mindestens drei Mal gesagt. Mittlerweile wissen das alle hier. Sie müssen das nicht immer wieder holen – wenn man seine eigene Geburt ständig so hochjubelt, dann macht das einen ziemlich arroganten Eindruck…

      „Daher ist es kaum möglich hier Antworten zu geben!“

      Also erstellen sie keine Horoskope für andere Menschen? Denn ansonsten müssten sie doch eine Antwort haben. Immerhin WÄHLEN sie ja dann für jede Person für die sie ein Horoskop erstellen, die entsprechenden Himmelskörper aus. Und wenn sie das tun, dann müssen sie wissen, warum.

      “ mir ist durchaus bewusst, dass dies für viele sehr schwer ist.“

      Wenn sie die Arroganz mal bleiben lassen könnten, wäre das nett. Mir wurde zwar nichts „in die Wiege gelegt“; ich war nach meiner Geburt nur ein sabberndes, unwissendes Baby so wie alle anderen (ausgenommen sie natürlich) auch. Aber ich habe in der Zwischenzeit durchaus ein bisschen was gelernt. Sie dürfen mir also ruhig zutrauen, ihre Erklärungen zu verstehen. Oder darf ich ihre Antwortverweigerung in der Kategorie „Du bist zu doof um meine Antwort zu verstehen, deswegen gebe ich dir keine!“ einordnen? Wie gesagt: Sie sind bei weitem nicht die ersten Astrologin, die sich vor einer Antwort auf diese Frage drückt und sie wären auch nicht die erste, die es mit der „DU hast keine Ahnung, deswegen kann ich dir das nicht erklären“-Ausrede probiert…

  25. @Adent Eigentlich müsste es mich ja wundern, dass hier versucht wird mit Keulen auf mich einzuschlagen (welch kosmisches Bild) aber niemand nach beweisebaren Fakten fragte!!! …es müsste mich eigentlich wundern, tut es aber nicht! Mich wundert ja auch nicht, dass Astrologen scheinbar unbekannt ist dass vor ein paar hundert Jahren zwei Globen Standart waren – einmal mit einer Weltkarte und paralell dazu eine Himmelskarte… Das „Nichtwissen“ ist schon gespentisch 🙂

    1. @Heidi: „Eigentlich müsste es mich ja wundern, dass hier versucht wird mit Keulen auf mich einzuschlagen (welch kosmisches Bild) „

      Ich weiß nicht, welche Gewaltfantasien sie haben, aber: Niemand versucht hier sie zu erschlagen und es wäre nett, wenn sie solche Unterstellungen lassen würden.

      „aber niemand nach beweisebaren Fakten fragte!!“

      Ich habe sehr wohl und mehrmals Fragen an sie gerichtet. Sie haben mir erklärt, sie könnten die Fragen nicht beantworten.

  26. @Noch’n Flo die wissenschaftlichen Studien über die Auswirkungen des Mondes auf die Menschheit können Sie in die Tonne hauen. 1. ist nicht jeder Mensch gleich – die Abstammung 😉 spielt eine große Rolle. Und ich kenne genug Leute, die auf den Mond reagieren – sehr unterschiedlich sogar! Übrigens verbiete ich mir von Astrounfug zu reden – denn ich sagte bereits dass ich zu den Sternen aufblicke, aber mein Leben sich auf der Erde abspielt. Es hat keinen Sinn Leuten, die der Meinung sind alles zu wissen etwas zu erklären. Ich habe mein Wissen übrigens nicht aus irgendwelchen Büchern oder wissenschaftlichen Vorträgen, obwohl ich vieles irgendwann nachgelesen habe u.a. In sehr alten Büchern

  27. @florian Freistetter Ich habe keine Gewaltphantasien! War eher etwas scherzhaft gemeint im Bezug auf ein Ihnen sicher bekanntes Himmelsbild – mir daraus Gewaltphantastereien zu unterstellen ist schon eine Unverschämtheit !!! Hiffentlich wird für Sie daraus kein Schuh…

    1. @Heidi: „mir daraus Gewaltphantastereien zu unterstellen ist schon eine Unverschämtheit „

      Wie sie meinen. Wollen sie denn nun noch meine Frage beantworten oder nicht? Ansonsten können wir uns die Diskussion hier sparen…

  28. @Heidi

    die wissenschaftlichen Studien über die Auswirkungen des Mondes auf die Menschheit können Sie in die Tonne hauen.

    Und warum?

    1. ist nicht jeder Mensch gleich – die Abstammung 😉 spielt eine große Rolle.

    Das ist eine Nullaussage, die Abstammung spielt bei jedem Menschen eine Rolle, von Genetik haben sie schon mal was gehört oder?

    Es hat keinen Sinn Leuten, die der Meinung sind alles zu wissen etwas zu erklären.

    Ich weiß nicht alles und ich glaueb auch nicht, dass irgendjemand alels weiß, würden sie es also bitte erklären?

    Ich habe mein Wissen übrigens nicht aus irgendwelchen Büchern oder wissenschaftlichen Vorträgen,

    Dann würde mich interessieren woher sie das Wissen haben, fiel es ihnen so zu (in die Wiege sozusagen) oder wurden sie von einem Guru erleuchtet?
    Fragen über Fragen, allein die Antworten fehlen.

  29. @Adent:

    “ denn das wirklich interessante an der Sternenkunde ist rein mathematisch berechenbar

    Das ist eine interessante Aussage, [..]“

    Ich fürchte das Problem ist hier, dass unsere werte Heidi unter „Mathematik“ und „Berechnen“ etwas so ganz anderes versteht, als die meisten hier.

    @Heidi:

    Hier im Forum kann man LaTeX-Code posten.
    Uns einige Ihrer Berechnungen nahezubringen sollte also kein Problem sein und würde micht auch persönlich sehr interessieren.

  30. Wer so etwas schreibt, dem unterstelle ich extreme Unaufrichtigkeit bezüglich seiner Motivation.

    …übrigens habe ich auch einen Bilderberg sehr aussagekräftigen Fotos!

    Davor kam dann noch so etwas:

    Und es ist auch gut, dass ich dies erst im nachhinein nachrechne. Es ist ja auch kein unbekanntes Wissen – denn immerhin werden ja Daten von allerhöchster Stelle gesammelt 🙂 – nur sind nicht alle relevanten Daten aktenkundig 🙂

    Also sorry Leute, aber IMHO verarscht Heidi die Leser hier doch nur.
    Und wenn das tatsächlich (bin mir nicht sicher, ob das nicht eher schlimmer …) ernst gemeint wäre, so wäre jegliche weitere Beschäftigung erst Recht sowieso nur Zeitverschwendung.
    -_-

  31. @PDP10
    Mathematik bedeutet wörtlich übersetzt die „Kunst des Lernens“. Es kann daher durchaus sein, dass ich etwas anderes darunter verstehe als z.B. Mathematiker. Ich muss auch zugeben, dass ich kein grosses Rechengenie. Ich hatte schon in der Schule die Fähigkeit nur das Aufzunehmen bzw. erlernen was mir persönlich in meinem Leben von Nutzen ist/war.
    Kein Mensch kann doch wirklich annehmen, das wir im Universum die einzigen Lebewesen sind… – Wobei der Mensch unter Lebewesen nur das versteht, was er auch sehen und anfassen kann. Das hat mit dem eigentlichem Thema hier eigentlich gar nichts zu tun.
    Natürlich könnte ich persönliche Rechenbeispiele geben, aber ich bin der festen Überzeugung kein Einzelfall zu sein. Ich möchte eigentlich nicht unbedingt, dass jeder versucht in einem bestimmten Schema zu denken bzw. versucht sich selber zu finden um sich der Norm anpassen zu können. Naja, wenn keiner da ist sieht ja keiner was man macht und da kann man schon mal (in den Augen der Anderen) ganz verrückte Dinge tun und einfach mal rechnen. Man sagt ja auch: Nomen est Omen

  32. @Heidi:

    „Ich muss auch zugeben, dass ich kein grosses Rechengenie.“

    Du hast allerdings weiter oben so ziemlich das Gegenteil behauptet.

    Es wäre ja schon hilfreich, wenn du die dir hier von anderen (Florian zB.) gestellten Fragen beantworten würdest.

    Dann würden wir Unwissenden hier möglicherweise ein ganz klein wenig verstehen, worauf du eigentlich hinaus willst …

  33. @Heidi:
    Ich weiß natürlich nicht, ob dir das „in die Wiege gelegt wurde“, aber du besitzt die eine Gabe, die Astrologen unbedingt brauchen. Viel Reden und praktisch nichts Verwertbares aussagen; immer vage bleiben und auf keinen Fall konkret antworten.
    Dafür bedarf es sicher Talent.

    Darüber hinaus gab’s hier aber doch einige weitaus unterhaltsamere Astrologen.

  34. @Florian Freistetter

    @Heid Wenn das alles so streng mathematisch ist und du von Geburt an Expertin für Astrologie

    habe ich nie so behauptet – die heutige Astrologie geht aus einer seit jahrhunderten bekannten Sternenkunde hervor. Die Menschen richteten schon vor Jahrtausenden ihr Leben nach den Sternen aus. Ist bei vielen auch heute noch unbewusst so.

    bist, dann kannst du mir vielleicht eine Frage beantworten, die mir bis jetzt noch kein Astrologe beantworten konnte: Wie wählt man aus, welche Himmelskörper im Horoskop von Bedeutung sind?

    Wussten Sie schon, dass es neben den herkömmlichen europäischen Horoskopen auch z.B. keltische gibt oder chinesische? nicht das Horoskop (Horos Kopf) ist ausschlaggebend, sondern der jeweilige Stern, der gerade Einfluss nimmt. Das Bedeutet, das Horoskop ist Quatsch und dient nur der Finanziellen Bereicherung.

    Warum wird immer der Zwergplanet Pluto verwendet, aber so selten die Zwergplaneten Haumea und Makemake?
    Diese Frage kann ich nicht beantworten, weil mich dies nie interessierte.

    Wieso immer der Mond der Erde aber nicht die Monde des Jupiters?
    Hatte ich schon beantwortet – wurde auch nicht ernst genommen, weil die Antwort den Wissenschaftlichen Erkenntnissen wiederspricht!

    Wieso manchmal der Asteroid Ceres, aber nie der Asteroid Freistetter?
    kann ich auch nicht beantworten, weil es für mich persönlich uninteressant ist.

    Die Antwort darauf würde mich sehr interessieren.
    Bitte schön!

  35. Hiedi: „Natürlich könnte ich persönliche Rechenbeispiele geben, aber ich bin der festen Überzeugung kein Einzelfall zu sein.“
    Oho – sicher ist Heidi ein Indigokind oder Kristallkind oder sowas.
    Uuuuh… geheimnisvoll 🙂

  36. Jetzt verstehe ich gar nichts mehr …

    @Heidi:

    „Wussten Sie schon, dass es neben den herkömmlichen europäischen Horoskopen auch z.B. keltische gibt oder chinesische? nicht das Horoskop (Horos Kopf) ist ausschlaggebend, sondern der jeweilige Stern, der gerade Einfluss nimmt. Das Bedeutet, das Horoskop ist Quatsch und dient nur der Finanziellen Bereicherung. „

    Hä?

    Was jetzt? Astrologie oder nicht oder was?

    Das keltische Horoskop ist übrigens frei erfunden und das chinesische Horoskop hat so gar nichts mir Sternen und Planeten zu tun.

    So, what’s your point?

  37. @PDP10:

    Was jetzt? Astrologie oder nicht oder was?

    Tja, spätenstens wenn jemand wie Heidi das Wort „Horoskop“ nicht vom Wort hora ableitet, sondern vom Wort Horus, in Verbindung mit dem Wort Kop(f), dann dürfte klar sein, dass Heidi uns entweder verarscht, oder ein Problem zwischen den Ohren hat.

    Was mich angeht, das war’s.

  38. @PDP10.
    Was verstehen Sie denn da nicht? Ich habe doch die ganze Zeit gesagt, dass Horoskope die nach Sternen erstellt werden Quatsch sind! Das Leben spielt sich auf der Erde ab, dennoch stehen wir unter dem Einfluss der Gestirne. Und das keltische Horoskop, so wie es heute bekannt ist ist sicher eine Erfindung, ebenso wie unser heutiger Kalender oder das uns bekannte Horoskop., sogar die Uhrzeit, wie wir sie kennen ist eine reine Erfindung, die im Weltall überhaupt nicht existiert. Früher richtete man sich mehr nach natürlichen Begebenheiten und nicht nach dem was die Schulwissenschaft lehrt.
    Aber wenn Sie es nicht vertehen, dann vergessen Sie es einfach wieder

  39. @StefanL
    Meine Antwort bezog sich nur auf ihre Frage – vielleicht habe ich diese Frage auch falsch verstanden. Dann bitte ich um Entschuldigung, dass ich nicht um mehr Details bezüglich ihrer Frage gebeten habe

  40. @Heidi
    Da du anscheinend keine konkreten Aussagen treffen willst und bei verschiedenen Begriffen eine eigene Definition verwendest, versuche ich es einmal anders:
    Wofür ist das, was du praktizierst, gut? Warum machst du das, wofür verwendest du das und wie gelangst du zu diesen Erkenntnissen?

  41. @Heidi:

    „Was verstehen Sie denn da nicht? Ich habe doch die ganze Zeit gesagt, dass Horoskope die nach Sternen erstellt werden Quatsch sind!“

    Na, wonach sollte man Horoskope denn dann sonst erstellen?

    Ich frage nochmal: What’s your point?

    „Und das keltische Horoskop, so wie es heute bekannt ist ist sicher eine Erfindung, ebenso wie unser heutiger Kalender“

    Da wirfst du zwei verschiedene Bedeutungen des Wortes „Erfinden“ durcheinander.
    Das eine ist „Erfinden“ im Sinne von „sich einfach mal so ausdenken“, wie beim keltischen Horoskop – das andere ist sich auf eine bestimmte Konvention einigen, wie beim Kalender.

  42. Oh, man hätte zur Sonntagabendgestaltung nicht unbedingt ins Kino gehen müssen, allerdings war der Film schon spannender als diese Darbietung. Nach dem Regen (Ragnarök) also direkt in die Astro-Traufe. 😉

    Zum Artikel: Ich wollte eigentlich dem technischen Museum demnächst mal wieder einen Besuch abstatten, aus Protest dürfen die jetzt noch mindestens weitere 10 Jahre auf mich warten.
    Zugestehen muss man den Verantwortlichen, dass sie kaum einen besseren Termin hätten finden können, wo doch der Großteil der Republik in Anbetracht des grausigen Hypo-Fehlmanagements für eine derartige Ausstellung des schwammigen Unwissens (Astrologie) wohl kaum mehr als ein Schulterzucken übrig hat.

  43. @Heidi:

    „Früher richtete man sich mehr nach natürlichen Begebenheiten und nicht nach dem was die Schulwissenschaft lehrt.“

    Die „Schul“wissenschaft beschäftigt sich mit genau dem, was du als „natürliche Begebenheiten“ bezeichnest.

  44. @PDP10
    … da gehe ich jetzt mal gar nicht drauf ein, denn in meiner Familie ist tatsächlich alles vertreten – sogar Wissenschaftler! Allerdings kennen diese genau den „Knackpunkt“. Bin ja nicht ganz doof müssen Sie wissen 🙂

  45. @johnny Ich teile mein Wissen mit anderen. Es bleibt doch jedem überlassen sich Gedanken zu machen. Wäre ja traurig, wenn niemand in der Lage wäre wirklich unvoreingenommen nachzudenken – und das bezieht sich auf jeden Lebensbereich. So, wie es momentan läuft kann es nicht weitergehen. Was soll denn aus den Kindern noch werden, wenn einige wenige glauben sie könnten sich alles erlauben! Ich würde auch niemanden als Ignoranten bezeichnen, nur weil dieser anderer Meinung ist – nur Beleidigungen etc. finde ich eigentlich unnötig, aber damit muss auch jeder selber fertig werden. Zu meinen Erkenntnissen komme ich nur durch eigene Erfahrungen und Beobachtungen. Ich weiß manchmal auch nicht so genau, warum ich zum Beispiel nachts genau zum Mondaufgang aufwache oder impulsiv zum Fotoaparat greife und Fotos mache, die mich oft selber erstaunen. Es ist so und ich nehme es als gegeben hin.

  46. Heidi sie springen von Thema zu Thema , sie werden in keinen punkt konkret . Das macht nur jemand , der nur ein oberflächliches wissen besitzt . Ich werde aber jetzt Florians frage abkürzen .Ich möchte , dass sie für mich ein Horoskop erstellen . Ich bin am 17.10.1984 in Salzburg um 12 :31 geboren .Ich bin männlich …. Diese Parameter sind ausreichend oder ? Während sie das erklären , nennen sie bitte alle Gestirne bei mir auf , die bei mir eine rolle spielen .Ich möchte nämlich dazu fragen stellen .

  47. @Heidi
    Du teilst also dein Wissen, magst jedoch nicht sagen, was dieses ist. Du meinst Erkenntnisse erhält man nur durch eigene Erfahrungen, teilst jedoch wiederum nicht mit, welches diese sind. Wie soll man auf der Grundlage eine Diskussion führen?
    „Ich weiß manchmal auch nicht so genau, warum ich zum Beispiel nachts genau zum Mondaufgang aufwache oder impulsiv zum Fotoaparat greife und Fotos mache, die mich oft selber erstaunen.“
    Ich hingegen bin mir ziemlich sicher zu wissen, warum du das tust. Aber damit keine Missverständnisse aufkommen hätte ich noch ein paar Fragen.
    Wachst du jede Nacht beim Mondaufgang auf oder nur manchmal?
    Was ist mit Tagen an denen der Mondaufgang nicht in der Nacht stattfindet?
    Wachst du bei Mondaufgang auf unabhängig von der Mondphase?
    Hast du das irgendwo aufgeschrieben?
    Was verstehst du unter einem Mondaufgang?

  48. Hmmmm, keinerlei Antworten auf meine Fragen, aber jede Menge belangloses Blafaselsülz von Heidi, ein Schelm wer böses dabei denkt.
    Ach übrigens, wer war das noch, der immer Wiederspruch statt Widerspruch schrieb?

  49. @emree
    Natürlich kommt man von Hükchen auf Stückchen, wenn man versucht die verschiedenen Fragen zu beantworten. Wobei ich die Frage nach dem Asteroiden Freistetter aus persönlichen Gründen ziemlich belustigend fand – belustigend, nicht lächerlich! Und wenn Sie überhaupt etwas von meinen Antworten gelesen haben, dürfte Ihnen auch klar sein was ich von Horoskopen überhaupt halte.
    Aber vielleicht möchte ja jemand mein astrologisches Horoskop erstellen

  50. Der Mond hat übrigens oft eine sehr starke Anziehungskraft, die für sensible Menschen real spürbar ist.

    Das würde ich gerne mal bewiesen haben. Jemand der mir sagen kann, wie weit der Mond gerade entfernt ist, ohne zusätzliche Informationen zu haben.

    Außerdem, wie unterscheidet dieser Mensch den Mond z.B. vom Eiffelturm, der eine ähnliche Graviationskraft auf uns ausübt wenn wir ihn erklimmen.

    Und was bedeutet das Wort ‚oft‘ in diesem Satz ? Ändert der Mond seine Masse ?

    @Heidi
    Sie verdrehen die Tatsachen. Was sie als ‚Anpassung an die Norm‘ verstehen ist in Wirklichkeit ein ‚Erkennen der Realität‘.

    Ich schlage ein Experiment vor. Wir stellen uns in 10km Entfernung auf und beschießen uns mit Kanonen. Ich darf die Gesetze der Physik benutzen um mein Ziel zu treffen, sie dürfen die Gesetze der Astrologie benutzen. Sie dürfen sich z.B: einen Tag aussuchen, oder eine bestimmte Gegend und ich berechne die Flugbahn.

  51. Hallo Heidi,

    dennoch stehen wir unter dem Einfluss der Gestirne

    Das einzige, was mir erstmal dazu eingefallen ist, ist die Seefahrt, die hat sich ja nach den Sternen gerichtet (Um einen Kurs bzw. die eigene Position zu bestimmen).

    Und was sie meine, würde mich auch über eine Erklährung freuen, was sie unter „Einflüssen“ verstehen.

    Außerdem habe ich noch eine Frage an dich, egal ob du dich damit beschäftigen oder nicht, ist eine allg. Frage zur Astrologie.

    Viele Astrologen nehmen ja gerne Planeten, bzw. Sternbilder (ist das korregt?) zur Deutung, aber was ist mit den ganzen Nebeln draussen? (z.B. Orionnebel) oder was ist mit den „Gammablitzen“? Ich meine, so ein Gammablitz ist mit das Energiereichste Ereignis im Universum, warum macht die Astrologie nie davon gebrauch?

    Und natürlich habe ich auch viele Fragen, z.B. Woran und was macht die „seriöse“ Astrologie aus? usw.

    Interessiert mich wirklich.

  52. @Johnny
    Die Erkenntnisse mache ich nicht nur aus eigenen Erfahrungen und Beobachtungen. Ich weiß es einfach, allerdings tun sich in mir auch Fragen auf und diese werden durch meine Beobachtungen beantwortet. Ich bin mir gegenüber anfangs auch sehr skeptisch gewesen – um das zu erklären müsste ich wirklich sehr weit ausholen und einiges erzählen, was ich an dieser Stelle nicht möchte.

    Ich wache nicht jede Nacht auf. In den letzten Tagen bin ich entgegen meiner Gewohnheit sogar erst schlafe gegangen nachdem der Mond aufging. Es kam schon öfter vor, dass mein Mann abends wie von einer Tarantel gestochen aufsprang und schlafen gehen wollte. Pünktlich zum Mondaufgang.
    Findet der Mondaufgang am Tage statt, zünde ich oft eine Kerze an – das ist jedoch auch nicht immer gleich. Mir fiel sogar auf, dass ich im Sommer an bestimmten Tagen grille oder ein Terrassenfeuer anzünde.
    Ich habe einen Blog bei Bloggers.de, wo ich einige wenige meiner Erlebnisse schrieb. Einen Link habe ich über meinen Twitter-Account gesetzt.

    1. @Karl I: „Ist doch klar das die hier alle auf die Schippe nimmt.“

      Nachdem ich ihr Blog gelesen habe, kann ich das verneinen. Aber eine Diskussion bringt trotzdem nicht viel – sie gehört zu denen, die fest davon überzeugt sind, zu wissen wie das Universum läuft und sich von niemandem irgendwas erzählen/erklären lässt…

      @Heidi: „kann ich auch nicht beantworten, weil es für mich persönlich uninteressant ist.“

      Vielen Dank. Sie haben also – so wie alle anderen Astrologen bisher auch – keine Ahnung, warum sie die Astrologie so betreiben, wie sie es tun und machen einfach nur das nach, was irgendwer früher vorgemacht hat. Das wollte ich wissen.

  53. @Florian Freistetter
    Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen sind Religion und Wissenschaft zu einer Redaktion zusammengelegt worden.

    … und an deutschen Hochschulen wird man die Religion nicht mehr los. Aber in der Diskussion über die Daseinsberechtigung der Theologie an den Hochschulen wurde man sich nebenan ab #4 nicht einig, ob Theologie Pseudowissenschaft ist oder nicht. Usw…

  54. @Ex-Esotheriker

    Auf Fotos, die ich machte ist ein Nebel zu sehen der bei normalem Licht nicht sichtbar ist, sogar eine Art Staubwolke, für die ich persönlich Erklärungen habe. Blitze entstehen soweit mir bekannt ist nur durch elektrische Entladung. Ich selber stehe öfter mal „unter Strom“ und elektrisierte mich zu meiner eigenen Überraschung sogar am Holzrahmen des Fensters. Es kam auch schon vor, dass es im wahrsten Sinne des Wortes zwischen mir und anderen Personen bei leichter Berührung funkte. Diese „Elektrizität“ die sich von Zeit zu Zeit in mir aufbaut muss irgendwoher kommen! Die „seriöse“ Astrologie richtet sich nach dem was irgendjemand eventuell im Team für richtig befunden hat und dieses geschaffene Wissen vereinheitlicht wurde um die breite Masse belehren zu können. Ich bin zwar anpassungsfähig, habe aber immer schon meinen eigenen Kopf gehabt.
    Ein Beispiel zur Navigation der „Seefahrt“: wir wohnen ländlich und abends ist es im freien Feld stockdunkel. Mein Sohn besuchte uns und musste im dunkeln vom Nachbarort zu uns laufen. Mein Mann war sehr netvös, weil er natürlich weiß wie schnell man sich verlaufen kann bzw. vom Weg abkommen kann. Mir war jedoch klar, dass er sicher bei uns ankommen würde. Er ist eben mein Sohn

  55. @ Heidi,

    als eher stiller Leser stellt sich mir aber noch eine Frage:
    Was verstehst du unter Astrologie?
    Von Horoskopen hälst du nichts, was bedeutet für dich dann Astrologie?

  56. @Florian Freistetter, mir ist auch klar warum sie mich von ihrem Twitter-Account entfernten – Natürlich weil ich hier alle auf die Schüppe nehme…

    1. @Heidi: “ mir ist auch klar warum sie mich von ihrem Twitter-Account entfernten“

      Ich hab sie dort geblockt, weil ich keine Lust auf diese Art von Konversation habe. Wenn sie mir Fragen stellen, dann gehe ich davon aus, dass sie an der Antwort ernsthaft interessiert sind. Sie wollten sich aber offensichtlich nur über mich lustig machen und ich sehe nicht ein, warum ich jemandem die geologische Erforschung des Mars erklären soll, wenn sie sowieso schon fest davon überzeugt sind, dass sie alles besser wissen. Genauso wie ich nicht einsehen, warum ich hier noch mit ihnen diskutieren soll, wo sie doch fest davon überzeugt sind, alles besser zu wissen als alle anderen. Wenn sie gelernt haben, ein wenig offener für neue Erkenntnisse zu sein, dann können sie gerne wieder kommen. Bis dahin sehe ich keinen Grund, die Diskussion fortzusetzen.

  57. @ Heidi:

    Es kam auch schon vor, dass es im wahrsten Sinne des Wortes zwischen mir und anderen Personen bei leichter Berührung funkte. Diese “Elektrizität” die sich von Zeit zu Zeit in mir aufbaut muss irgendwoher kommen!

    Ist ein bekanntes Phänomen, nennt sich „statische Aufladung“. Das lernt man normalerweise bereits in der Grundschule…

  58. Ich schliesse mich meinen Vorrednern Basilius und FF an, das bringt nichts, wer wie Heidi schon alles weiß, mit dem muß man nicht mehr diskutieren, zum Glück sind solche Leute eher die Ausnahmen und landen regelmäßig in der Esoterik.

  59. Für statische Elektrizität empfehle ich Mikrofaser. Da kann ich mich so weit dran aufladen das die Blitze im Dunkeln sichtbar sind. Funktioniert am besten bei trockenem Wetter.

  60. @Heidi:

    „allerdings muss es dafür eigentlich offensichtliche und nachvollziehbare Gründe geben…“

    Ja. Ladungstrennung durch Reibung.

    Kann mir mal jemand erklären, wie jemand, der sowenig weiss darauf kommt, so grosse Töne zu spucken?

  61. @ Heidi :

    Okay, ich fasse mal zusammen :
    #18 : Es muss mir wörtlich genommen in die Wiege gelegt worden sein,
    #28 : habe ich geschrieben, dass mir die Sternenkunde wohl in die Wiege gelegt wurde
    #36 : Wie gesagt, es wurde mir in die Wiege gelegt

    Ohne Kommentar …

    #18 : Sternenkunde ist rein mathematisch berechenbar
    #29 : dass ich dies erst im nachhinein nachrechne

    #36 : ich mache eigene Erfahrungen und Berechnungen
    #48 : dass ich kein grosses Rechengenie
    #48 : Natürlich könnte ich persönliche Rechenbeispiele geben

    Das die Sterne und ihr Einfluss berechenbar ist, wissen wir. Wir kennen auch die Formeln. Auf Grund Deiner besonderen Stellung zur Mathematik würden uns nun Deine Formeln interessieren ..

    #40 :Ich habe mein Wissen übrigens nicht aus irgendwelchen Büchern
    #40 :
    irgendwann nachgelesen habe u.a. In sehr alten Büchern
    #52 :
    aus einer seit jahrhunderten bekannten Sternenkunde hervor.
    #66:komme ich nur durch eigene Erfahrungen und Beobachtungen
    #74 : Erkenntnisse mache ich nicht nur aus eigenen Erfahrungen und Beobachtungen

    Also sind ’sehr alte Bücher‘ keine Bücher. Toll, wieder was gelernt. Wer hat denn das ‚jahrhunderte alte Wissen‘ aufgeschrieben und wie heißen die Werke ? Woher kannten die uralten Verfassen den Uranus, Neptun und Pluto ? Oder haben die diese Planeten etwa nicht berücksichtigt ? Dann wären alle Berechnungen ja falsch, den gewirkt habe diese Planeten ja genauso (wenig) wie die Anderen, damals bereits Bekannten.

    #18 : dazu gehören auch die Daten diverser Menschen
    #23 : da mir sämtliche relevante Daten bekannt sind
    #29 : Daten sind nachweisbare Fakten
    #29 : werden ja Daten von allerhöchster Stelle gesammelt 🙂 – nur sind nicht alle relevanten Daten aktenkundig

    Ja ja, der NSA-Skandal hat auch die Esotherik erreicht. Oder sind Eure Daten so geheim, das nicht einmal die NSA davon weis ??

    #18 :ohne mich als Astrologin bezeichnen zu möchten gehöre ich dazu
    #18 : dass die Gestirne einen nicht zu verachtenden Einfluss auf die Menschheit ausüben

    #59 :dass Horoskope die nach Sternen erstellt werden Quatsch sind, ….dennoch stehen wir unter dem Einfluss der Gestirne
    #28 :spielt übrigens Jupiter und Mars ebenso wie Uranus oder die Wega situationsbedingt eine sehr große Rolle
    #70 :
    dürfte Ihnen auch klar sein was ich von Horoskopen überhaupt halte
    #78 :Die “seriöse” Astrologie richtet sich nach dem was irgendjemand eventuell im Team für richtig befunden hat

    Das fällt mir nur der berühmte Spruch von Konrad Adenauer ein : ‚Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern ?‘

    Ansonsten das übliche Geschwafel, keine Antworten nur leere Hülsen. Selbst einfache Fragen, z.B. warum der Mond nur zu bestimmten Zeiten einen ’spürbaren Einfluss‘ haben soll werden ignoriert, alle übrigen Fragen geflissendlich mit ‚zu kompliziert für Euch‘ unbeantwortet gelassen.
    Mehr hätte ich von einer Egomanin wie hier nicht erwartet. Wer alles bereits in die Wiege gelegt bekam, nur alte ‚Sternenwissensbücher‘ gelesen hat und bereits in der Schule wusste, was sie im ganzen Leben gebrauchen konnte. Nur schade, falls es das Kind wirklich gibt, das niemand den Sohn vor seiner Mutter schützen konnte. ICH würde mein Kind nicht Nachts alleine im Stockdunklen herumirren lassen damit es sich durch das ererbte ‚Sternenwissen‘ zurechtfindet. Ich würde ihm einfach eine Taschenlampe mitgeben !

  62. @Terri
    Entschuldigung, ich habe gerade erst ihre Frage gelesen. Astrologie ist für mich die Kunde der Gestirne – nicht das Auskundschaften der Sterne. Im gesamten Weltall ist es doch stockduster, es sei denn das Licht der Sonne wird reflektiert. Licht ist im Grunde genommen total farblos und unsichtbar und wird erst sichtbar, wenn es irgendwo auf einen Gegenstand trifft. Aber dennoch ist das Licht da – man sieht es nur nicht. Und nachts sieht man die Sterne auch nur leuchten, weil sich das Sonnenlicht reflektiert… Sogar die Erde leuchtet im Dunkeln wenn man sie vom Mond aus betrachtet. Man sollte auch nie vergessen, dass auch die Erde nur ein Himmelskörper sprich Stern ist

  63. Liebe Heidi,

    das, was Sie hier schreiben, tut jedem, der sich tatsächlich für die Planeten, die Sterne und das Weltall interessiert, richtig, richtig weh.

    Sie befinden sich hier in einem Wissenschafts-Blog; es gibt ganz offensichtlich keine Kommunikationsbasis zwischen Ihnen und den Menschen, die hier regelmäßig mitlesen und -schreiben. Es gibt auch keine gemeinsame Basis zwischen den Dingen, die die Leser hier als Fakten bezeichnen würden und den Seltsamkeiten, die Sie sich als „Fakten“ zurechtgelegt haben.

    Ich kann Sie nur um jedermanns Seelenfrieden willen bitten, damit aufzuhören.

  64. @bikerdet

    Ich scheine ihr Interesse ja sehr geweckt zu haben. Sich soviel Mühe zu machen, soviel Zeit hätte ich gar nicht… Gibt ja auch noch andere Dinge im Leben für mich als mich hier konsequent gegen die verschiedensten Anfeindungen zur Wehr setzen zu müssen. Die Bemühungen mich unglaubwürdig erscheinen zu lassen sind schon bemerkenswert.
    Um auf ihren esotherischen NSA-Skandal kurz einzugehen. Mich interessierz die NSA etc. überhaupt nicht. Mich interessiert auch nicht dass angeblich Esotheriker unter den Nazis gewesen sein sollen und mich interessiert auch nicht, was denn alles so von den Allerierten beschlagnahmt wurde und wie was wo ausgewertet wurde. Ich frage mich zwar öfter, was gewesen wäre wenn Wehrner von Braun nicht nach Amerika gebracht worden wäre und was es mit dem legendären Nazischatz auf sich hat… Aber was soll’s

  65. @Heidi
    Stern$latex \neq$ Planet, insbesondere Hauptreihenstern$latex \neq$ Gesteinsplanet. Oder hat die Erde einen Kern der Wasserstoffusion betreibt, so wie die Sonne? Den Rest will ich lieber nicht kommentieren…

  66. @Flo (aber ein ganz anderer)

    Ohne Heidi wären die Kommentare hier aber ziemlich einsilbig:

    #
    Kommentar1: Ja, Florian, hast recht.
    Kommentar2: Blöd was die da gemacht haben.
    Kommentar3: Ja, Zustimmung.
    #

    zb. #Astrologie ist für mich die Kunde der Gestirne – nicht das Auskundschaften der Sterne. #

    … hätten wir sonst NIE erfahren.

    1. @Heino: „Ohne Heidi wären die Kommentare hier aber ziemlich einsilbig:“

      Es halt nur schade, dass die Diskussion wieder in die erwartbar unbefriedigenden Gespräche mit Esoterik-Fundis abdriftet und dabei das eigentlich Thema – ein Wissenschaftmuseum mit staatlichem Bildungsauftrag das Astrologie-Propaganda macht! – in den Hintergrund rückt.

      NICHTS was irgendwer hier sagt kann Heidi von irgendwas überzeugen; sie wird jede rationale Aussage nur benutzen, um sich in ihrem Selbstbild der einsamen weisen Frau die gegen den Rest der Welt kämpft zu bestätigen. Insofern fände ich es gut, wenn man die Diskussion langsam beenden könnte…

  67. @Flo
    …wissen Sie was mir, als Mutter und Oma richtig weh tut? DAS, was die Wissenschaft bisher angerichtet hat. Was nicht passte wurde passend gemacht – viele wissen genau wovon die Rede ist!

    1. @Heidi: „viele wissen genau wovon die Rede ist!“

      Und wenn sie nicht demnächst aufhören, mein Blog hier mit ihren wichtigtuerisch geraunten Anmerkungen vollzuspammen und weiterhin nur pseudo-geheimnisvoll vor sich hin schwafeln ohne konkrete Kommentare zu schreiben, dann fliegen sie hier auch raus. Immerhin bin ich ja ein böser Wissenschaftler – wir machen sowas!

    1. @Heidi: „was sie nicht alles über mich wissen wollen und doch andersseitig recht gut informiert wurden „

      Sehen sie, genau das meine ich. Was soll dieses Geschwafel? Behaupten sie, irgendwelche düsteren Quellen hätten mir Informationen über sie zugespielt? Ne, ich habe einfach nur ihr Blog gelesen – das reicht vollkommen, um mir ein Bild zu machen und mir darüber klar zu werden, das sie keine andere Realität akzeptieren werden, als die, die sie sich in ihrem Kopf ausdenken und das sie niemals bereit sein werden, irgendwas neues zu lernen. Aber sie scheinen mir lieber irgendwelche Dinge unterstellen zu wollen… Insofern ist jedes Gespräch hier mit ihnen tatsächlich zum Scheitern verurteilt. Ich sage jetzt also Tschüß! und überlasse dem wohligen Gefühl, dass sie nun als arme Märtyrerin die von den bösen Schergen der Wissenschaft rausgeworfen wurde, sicherlich haben! Und wenn sie ihre Scheuklappen irgendwann mal abgelegt haben und bereit sind, neue Dinge zu lernen und sich an der Faszination des ECHTEN Universums zu erfreuen, dann können sie gerne wieder vorbei kommen.

  68. Es halt nur schade, dass die Diskussion wieder in die erwartbar unbefriedigenden Gespräche mit Esoterik-Fundis abdriftet und dabei das eigentlich Thema – ein Wissenschaftmuseum mit staatlichem Bildungsauftrag das Astrologie-Propaganda macht! – in den Hintergrund rückt.

    In der Tat. DAS ist ein interessantes Thema – und nicht das Verhalten einzelner Trolle, die es immer wieder geben wird. Mich würde wahrlich interessieren, wie eine Reaktion auf diesen Blogbeitrag von Seiten des Museums aussieht – falls es einmal eine Reaktion gibt.
    Die Denkresistenz einer „Heidi“ ist allenfalls exemplarisch für ein bestimmtes Denkmuster – interessant wäre in dem Kontext allenfalls zu erfahren wie verbreitet dieses ist.

  69. @ Heidi:

    Das habe auch ich in der Schule gelernt – allerdings muss es dafür eigentlich offensichtliche und nachvollziehbare Gründe geben…

    Guckstu hier:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Statische_Elektrizit%C3%A4t

    Und nachts sieht man die Sterne auch nur leuchten, weil sich das Sonnenlicht reflektiert

    Nee, die Sterne leuchten selber. Das sind nämlich auch alles Sonnen, so wie unsere.

    DAS, was die Wissenschaft bisher angerichtet hat.

    Ja genau, zum Beispiel Dich mit einem Computer zu versorgen, mit dem Du Deine astrollogischen Berechnungen anstellen kannst, ohne Dich mit Mathematik abmühen zu müssen. Da hat die Wissenschaft ja tatsächlich etwas angerichtet.

  70. @Florian Freistetter

    #Es halt nur schade, dass die Diskussion wieder in die erwartbar unbefriedigenden Gespräche mit Esoterik-Fundis abdriftet …#

    … das liegt unter anderem daran, dass merkwürdigerweise auf der einen Seite es den Diskutanten an der Fähigkeit zum logischen Schlussfolgern fehlt, auf der anderen Seite – in der überwiegenden Zahl – nicht.

    Tja, und deshalb ist nicht mehr rauszuholen, aus dem Thema…

  71. Es ist vielleicht besser, tatsächlich wieder über österreichische Institutionen zu meckern. Immerhin haben jetzt ja alle gesehen, was passiert, wenn man solchen Entwicklungen nicht widerspricht: dann kommen irgendwann Leute auf einen zu, die sowas hier für einen gültigen Satz halten:

    Und nachts sieht man die Sterne auch nur leuchten, weil sich das Sonnenlicht reflektiert…

    Das ist wirklich schäbig.

  72. wir wohnen ländlich und abends ist es im freien Feld stockdunkel.

    Wetten nicht?
    Es hängt zwar entscheidend von der Mondphase ab, ab selbst wenn Neumond ist und der Himmel bedeckt ist, ist es bei uns eher selten wirklich so stockdunkel, dass man die Hand vor Augen nicht sieht. Mit dunkeladaptierten Augen sieht man auch dann erstaunlich gut, denn irgendeine Lichtquelle gibt es immer, und sei sie weit entfernt.
    Der Vollmond ist hingegen bereits so hell, dass man ganz deutlich seinen eigenen, durch den Mond als Lichtquelle geworfenen Schatten erkennen kann.

    Mein Sohn besuchte uns und musste im dunkeln vom Nachbarort zu uns laufen.

    Das ist jetzt nicht so aussergewöhnlich. Mit dunkeladaptierten Augen und wenn man den Weg kennt, ist das überhaupt kein Problem (wegen der Verirrung). Selbst dann nicht, wenn man nicht entlang der Landstrasse geht, sondern querfeldein auf bekannten Wegen. Bei Vollmond noch viel weniger, als wenn man nur das Licht der Milchstrasse zur Verfügung hat.

    Leider verlernen immer mehr Menschen, sich im Dunkeln zurecht zu finden bzw. sie trauen sich einfach nicht, obwohl uns die Evolution mit einem hervorragendem Sehapparat ausgestattet hat. Da muss es schon ganz dicke kommen, ehe wir Menschen wirklich gar nichts mehr sehen.

    1. @Kallewirsch: „Leider verlernen immer mehr Menschen, sich im Dunkeln zurecht zu finden bzw. sie trauen sich einfach nicht, obwohl uns die Evolution mit einem hervorragendem Sehapparat ausgestattet hat. Da muss es schon ganz dicke kommen, ehe wir Menschen wirklich gar nichts mehr sehen.“

      Kann ich bestätigen! Es gibt kaum etwas entspannenderes als einen nächtlichen Spaziergang im Wald. Mach ich fast jeden Abend. Und wenn man sich nicht mit ner Taschenlampe die Dunkeladaption ruiniert, kommt man eigentlich ziemlich gut klar.

  73. Eine Schande ist das, das sich das technisches Museum dafür hergibt.
    Schande in 2-erlei Hinsicht
    * Was bitte hat Astrologie mit Technik zu tun? Wenn schon, dann würde Astrologie thematisch ja wohl besser ins naturhistorische passen.
    * Und dann natürlich das Thema ‚Astrologie‘ an sich, welches in Häusern, deren Aufgabe „Bildungsauftrag mit wissenschaftlicher Verantwortung“ sein soll, in dieser Form nichts verloren hat.

  74. Ich kann mir Astrologie ja gut als Thema in einem Technikmuseum vorstellen, wenn es um antike Berechnungen geht und darüber hinaus dann in einem größeren Kontext gesetzt würde aber wenn da ernsthaft Astrologen rumstehen, hat das etwas unfreiwillig komisches. Das ist ja wie wenn im Naturkundemuseum Kreationisten oder gleich Priester stehen und einem von aus Lehm gemachten Menschen und der Arche Noah erzählen.

    Kann es sein, dass Österreich ein richtig ernstes Eso-Problem hat? Die Nachrichten aus dem Land kommen mir subjektiv ziemlich ernst und häufig vor.

  75. Ich denke ja, dass das Museum versucht hat, auch jene Menschen (und das sind nicht wenige) anzusprechen, für die sowohl Astronomie als auch -logie „irgendwas mit Sternen“ ist.

    Marketingtechnisch vielleicht gar nich so dumm, aber einer wissenschaftlichen Institution natürlich unwürdig. Gibt es eine „offizielle“ Adresse, wo man sich beim TMW beschweren kann? Die WKO ist zwar der Veranstalter, aber nachdem dort Astrologen als Dienstleister (welcher Dienst und welche Leistung war das nochmal?) geführt werden, kann man denen das – leider – kaum vorwerfen.

  76. @Bullet

    Nicht zu vergessen, dass wir durch Heidi jetzt endlich mal Wissen:

    dass auch die Erde nur ein Himmelskörper sprich Stern ist

    PS: Aber ganz schön kalt für einen Stern und immer so finster….

  77. @Bullet
    #106

    Und nachts sieht man die Sterne auch nur leuchten, weil sich das Sonnenlicht reflektiert…

    Das fand ich auch schäbig und darüberhinaus so erschreckend ungebildet und naiv, dass mir dazu kein geeigneter Kommentar eingefallen ist, ohne beleidigend zu werden, deshalb sagte ich lieber nichts dazu.

  78. @Heidi #91, Falls sie noch mitliest: Nein, Licht wird dadurch sichtbar, dass es Deine Augen erreicht. Wenn Licht auf etwas trifft und reflektiert wird, dann ändert sich die Richtung und ein Teil dieses Lichtes trifft dann auf Deine Augen. Du kannst auch Licht sehen wenn es nicht reflektiert wird, z.B. das von Kerzen oder direktes Sonnenlicht … Jeder Stern ist eine Sonne und produziert sein eigenes Licht … Nein, die Erde produziert kein eigenes Licht durch Fusion und ist kein Stern.

    Das ist absolut grundlegende und sehr vereinfachte Allgemeinbildung die ich hier weitergebe. Jeder der meint etwas zu diesem Thema beitragen zu können sollte mindestens so viel verstanden haben.

    Du solltest Dir auch bewusst sein, dass jede dieser Informationen so grundlegend für unser Verständnis der Realität ist, dass sie durch hunderte unterschiedliche Experimente und Berechnungen sehr kluger Menschen belegt sind. Hier treiben sich viele Menschen rum, die einen großen Teil dieser Experimente nachvollzogen haben und einige sogar selbst durchgeführt haben.

    Jetzt kommst Du und behauptest einfach etwas ganz anderes. Du stellst es auch nicht als eine Möglichkeit in den Raum, sondern redest von „Wissen“. Ohne konkrete Experimente, ohne Formeln, ohne alles. Es sollte doch auch für Dich klar sein, dass wage Andeutungen nicht geeignet sind, experimentell jederzeit überprüfbares Wissen zu wiederlegen.

    Was Du also tun musst um ernst genommen zu werden: Zeige, dass Du einen Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft hast. Zeige dass Du verstanden hast WARUM wir glauben was wir glauben (an diese Informationen kann man leicht kommen, evtl. muss man sich aber einige Grundlagen aneignen, das kann dauern) und dann zeige uns wo unser Fehler ist. Solange Du das nicht tust, müssen wir davon ausgehen, dass Du keine Ahnung hast.

    Und jetzt kommt das wichtigste: Solange Du Dich nicht in der Lage siehst die Frage auf diese Weise zu adressieren (weil Du die Experimente nicht kennst und die Formeln nicht verstanden hast) solltest Du auch selbst nicht glauben etwas besser verstanden zu haben als die gesamte Wissenschaft. Das macht jeder Mensch mit einem normalen Ego so: Man traut anderen Leuten generell zu hin und wieder Dinge besser zu verstehen als man selbst.

    Wenn ich z.B. glaube, ich hätte eine entscheidende Idee zur Verbesserung der Leberwurstproduktion, gehe ich auch nicht einfach in ein Fleischerforum und mache wilde Andeutungen. Ich mach mir erstmal klar, dass sich seit langer Zeit viele Menschen sehr intensiv mit Leberwürsten beschäftigen und die wahrscheinlich auch auf meine Idee gekommen sind und sie verworfen haben. Wenn ich dann noch lust habe, dann fange ich an zu lernen: ich versuche zu verstehen wie der Fachmann das Thema Leberwurstproduktion betrachtet. Das ist mühsam, das kann evtl. Monate dauern, aber es ist notwendig ansonsten hat kein Fleischer einen Grund mich ernst zu nehmen. Am Ende habe ich wahrscheinlich viel über Leberwurst gelernt und mir wird klar warum meine Idee Blödsinn ist, in (unglaublich) seltenen Fällen merke ich aber auch dass meine Ursprungsidee gut war und kann das mit echten Argumenten untermauern. Vorher habe ich überhaupt keine Möglichkeit zu bewerten ob meine Ursprungsidee gut ist. Wenn ich das trotzdem behaupte dann zeige ich nur meine ignoranz.

    Das ist der Aufwand den die meisten Leser hier treiben, das ist die Demut vor den Geistesleistungen anderer die wir hier an den Tag legen. Wenn Du einfach daherkommst und meinst für Dich gelte das nicht, weil Dir etwas in die Wiege gelegt wurde, dann wirst Du nicht ernst genommen. Das sollte doch verständlich sein, oder?

  79. Das mit der Orientierung im Dunkeln stimmt schon, als wir mal nach einem längeren Lokalaufenthalt zu Fuß nach Hause (ca. 4km) gegangen sind, weil keiner mehr fahren durfte, haben wir sogar eine Abkürzung über einen kleinen Bach genommen. Dass einer reingefallen ist lag nicht am mangelnden Sehvermögen sondern an alkoholbedingter Koordinationsschwäche. 😉

  80. @Micha

    Auf Florians Twitterseite hat sie ein paar schmerzlich ignorante Sachen gepostet, über ihren Nick kommt man zum besagten Blog. Sind aber größtenteils für die Allgemeinheit recht uninteressante Familienanekdoten und Ich-mach-mir-die-Welt-wie-sie-mir-gefällt–Geschreibsel. Braucht man nicht.

  81. @Jakob B.
    Schöner Text, aber Perlen vor die S…..

    Zur Orientierung im Finstern.
    Während meiner Aufenthalte in SO Europa und Zentralasien wurde ich immer davor gewarnt eine Taschenlampe in der Nacht zu verwenden. „Licht (künstliches Licht war gemeint) braucht man nur wenn man zu Hause ist, wen bestehlen will oder ein Lamm in den Bergen suchen muss“ meinte ein mongolischer Hirte.

    Und eine Anmerkung noch: Wo in Mitteleuropa, ausserhalb der Hochgebirge, kann man sich auf dem Weg vom Nachbardorf ins Zieldorf noch verirren?

  82. Moin,
    so da hat sich die Astrologin wieder aus dem Staub geschwurbelt…
    @WolfStark schrieb:

    Das ist ja wie wenn im Naturkundemuseum Kreationisten oder gleich Priester stehen und einem von aus Lehm gemachten Menschen und der Arche Noah erzählen.

    Ja, das dürfte sogar eine recht interessante Veranstaltung werden, aber diese Lobbyistenvereine im Museum da kam mir auch schon der gleiche Gedanke. Gefolgt von dem Schrecken, dass das manche Politiker gerne in normalen Schulen einführen würden und in einigen christlichen Privatschulen ist das garantiert schon so.

    @Liebenswürdiges Scheusal
    Ach, sächsische oder fränkische Schweiz oder Mittelfranzösische Naturschutzgebiete sind da gute Kandidaten, in Bulgarien sind auch einige Ecken in denen ich nicht ohne GPS oder Kompass und Karte stranden wollte.
    Allerdings oft ist man spätestens nach 1-2 Stunden dann halt doch wieder an einer Straße die irgendwo hinführt.

  83. @WolfStark schrieb:

    Das ist ja wie wenn im Naturkundemuseum Kreationisten oder gleich Priester stehen und einem von aus Lehm gemachten Menschen und der Arche Noah erzählen.

    Auweiha, sowas habe ich schon gesehen. Zum Glück nur in Amiland und nur als Video von YT :

    https://youtu.be/xVHWq0ZGE_Y?t=2m38s

    Das Video fängt mittendrin an, da wo die Leute (alles Atheisten) im Museum ankommen. Besonders Übel wurde mir, wo man den Kindern bei Adam und Eva erklärt, das Inzucht von Gott gewollt ist ! Hey, Kindesmissbrauch ist nichts schlimmes, schließlich hat Gott es so eingerichtet.

    Heidi hätte ich ja noch gerne für den besten Satz eines Esotherikers ever gelobt : #59 :dass Horoskope die nach Sternen erstellt werden Quatsch sind

  84. @Flosch
    Florians Twitterseite hab ich gefunden. Aber wie man in den Tweets nach Heidi sucht, krieg ich nicht raus 🙁

    @bikerdet
    #Heidi hätte ich ja noch gerne für den besten Satz eines Esotherikers ever gelobt#
    Da waren Goodies en masse! Du selbst hast ja in #90 eine wunderbare Zusammenstellung gepostet. Meinen Favorit hab ich in #95 zitiert.

    Genau so gut, aus #93

    #Die Bemühungen mich unglaubwürdig erscheinen zu lassen sind schon bemerkenswert.#

    Man weiss gar nicht, wie man das kommentieren soll. Erstens sind es ihre eigenen Bemühungen, Zweitens ist „unglaubwürdig“ nicht ganz der richtige Ausdruck. Vielleicht sind auf ihrem Blog noch mehr Goodies :))

  85. @Liebenswuerdiges Scheusal:
    Also im niederösterreichischen Flachland würd ich mich auch nicht ohne Navigatonshilfe zurechtfinden, viele Dörfer sehen sehr ähnlich aus und haben auch noch nicht wirklich abwechslungsreiche Ortsnamen, wenn dann auch noch der Himmel bedeckt wär. würde ich nicht mal die Donau finden, um von dort zurück in die Zivilisation zu finden. Man könnte sich natürlich auch durchfragen, aber wer macht das schon. 🙂

  86. ok ich habe die Diskussion nur überflogen und keine um was es genau geht. Es ist interessant wie Herr Freistetter mit Anhängern von Bullshit-Hypothesen diskutiert.

  87. @ stone1:

    wenn dann auch noch der Himmel bedeckt wär. würde ich nicht mal die Donau finden

    Sagen wir es mal so: wenn Du sie gefunden hättest, würdest Du das bemerken.

    Man könnte sich natürlich auch durchfragen, aber wer macht das schon.

    Nach dem Weg fragen ist für Turnbeutelvergesser.

  88. zur Orientierung bei Nacht: Während meines Wehrdienstes sind wir ohne künstliche Lictquellen durch Nacht und Wald gezogen. Nach kurzer Zeit klappt das nahezu perfekt, und die Taschenlampen hatten wir nur dabei, um entweder die Karten zu lesen oder uns an möglichen Ortsschildern oder Wegweisern zu orientieren.
    Ich finden Nachtwandern ohne Lampe besser.

  89. Schlecht und viel zu wenig geschlafen, stressige Woche, Laune unterirdisch. Nicht einmal der Kaffee tut seine Pflicht.
    Was macht man da?
    Am besten man schaut mal beim Herrn Freistetter vorbei und gibt sich eine Überdosis Astrollogie im Kommentarbereich. Hilft immer. Da braucht mir keiner zu erzählen, dass Astrollogie völlig sinnfrei und nutzlos ist.

    Irgend einer hat kommentiert, dass Österreich ein Esoproblem hätte. Das habe ich nun schon öfter gelesen.
    Frage eines Nichtösterreichers: Ist dem tatsächlich so? Ehrlich gesagt fällt es mir schwer zu glauben, dass es diesbezüglich in Österreich verrückter zugehen soll als in Deutschland. Oder scheint das nur so weil wir durch FF, UB , F.Aigner, J Wipplinger … stets die neusten Esonews made in Austria erhalten? Klassischer Wahrnehmungsfehler oder ist an der Aussage was dran?
    Falls ja, wie kann man das erklären? Was sind die Gründe?

  90. Es ist interessant wie Herr Freistetter mit Anhängern von Bullshit-Hypothesen diskutiert.

    Wenn die Anhänger dann auch mal diskutieren würden. Aber ausser einer Aufzählung von persönlichen Anekdoten und „Ihr seid alle doof“ kommt ja meistens nichts.

  91. @ morrro

    Als gelernter Ösi versuche ich mal eine Antwort: Ich denke nicht, dass es in Österreich ein spezielles Eso-Problem gibt; es gibt aber eine gewisse Scheu, Dinge beim Namen zu nennen (man kennt das im Ausland als österreichische Höflichkeit).

    Politik und viele öffentliche Institutionen weigern sich eigentlich permanent, Klartext zu sprechen. Immer kommt ein relativierendes „Schaumermal“ heraus (Beispiel: Rauchverbot), fast nie würde jemand sagen, dass etwas – egal was – kompletter Unfug ist und er/sie deshalb absolut dagegen ist.

    Und das ist ein wirklich perfekter Nährboden für alle Eso-Sparten, die ja die Schwammigkeit zum Geschäftsprinzip erhoben haben.

  92. Frage eines Nichtösterreichers: Ist dem tatsächlich so?

    Schwer zu sagen. Als Österreicher fällt dir der ganze Quatsch in der breiten Öffentlichkeit weniger auf. Ausser einer Astrologin die im Radio wöchentlich abends ihre 2-Stunden Sendung hat und einer penetranten HP-Werbung, die im Radio alle paar Monate wiederholt wird, ist für mich eher wenig zu merken. HP ist genauso und ungeniert verbreitet wie in D auch. Einzige Spezialität ist vielleicht noch Granderwasser.
    Aber in Summe würde ich nicht sagen (Achtung: persönliche Wahrnehmung), dass es hier wesentlich mehr Esos gibt, als zb in Italien.

  93. Könnte es sein, dass die Esos in Ö mehr auffallen, weil sie hochtrabendere Titel führen? (was ja eine Eigentschaft des Ösis an sich zu sein scheint)

  94. Ich komme aus Österreich und kann sagen:
    Ich bin rundum von Esos umgeben.
    Die krabbeln und wuseln hier überall herum.

    *Man ist krank:
    und geht nicht zum klassischen Mediziner sondern zur Bioresonanz, Kinesiologen, Wunderheiler, Homöopathen.
    *man steht vor Entscheidungen
    und befragt die Sterne und das Pendel
    *man lernt Frauen kennen
    und die fragen zuerst nach dem Geburtsdatum um rauszufinden, ob man auch zusammenpasst (was genau durch das stellen dieser Frage allerdings schon zweifelhaft ist…)

    Egal wo man hingeht: sie sind schon dort.
    Egal was man sagt: sie wissen es besser.
    Egal wenn man widerspricht: es kommt nicht an. Der Kritiker ist ja noch eine „junge Seele“.

    Mein Resumee: Österreich ist einer zersetzenden Esoplage ausgeliefert..

  95. Tja, was Österreich betrifft, ich halt’s da mit Florian Freistetter, ich orte schon eine gewisse Technik- und Naturwisschenschaftfeindlichkeit. Ich bin selbst (*1961) im Wiener Bildungsbürgertum aufgewachsen. Bildung war aber, zumindest in meinem Umfeld, fast auschließlich auf Geisteswissenschaften beschränkt. Musik, Malerei, Kunst, Geschichte, Literatur, Sprachen usw. Opern- und Theaterbesuche. Meine (leider) minimale Beschäftigung mit den Naturwissenschaften hat erst etwa vor 10 Jahren im Zuge einer Recherche über Homöopathie begonnen. Ich wollte wissen, was das ist, was ich da schlucke. Seitdem kaufe ich meine notwendigen Medikamente nur mehr in Apotheken, die homöopathische Zuckerkügelchen nicht aktiv anbieten.
    Astrologen hab ich in meinem Bekanntenkreis, ich werde mittlerweile eher gemieden, weil ich die selben Fragen wie Florian stelle;-)
    Die meistens Esos die ich kenne, kommen aus dem geisteswissenschaftlich gebildeten Mittelstand.
    Durch meine Arbeit (AMS-Kontext) habe ich viele Kontakt mit Menschen, aus dem Arbeitermilieu, die sind meist viel bodenständiger und haben ein ganz gutes Gefühl für hanebüchernen Unsinn. Soweit meine ganz persönliche Wahrnehmung.
    Ich werde die Space Austellung im Technischen Museum besuchen, und mich vorort ein bissi aufpudeln.

  96. #*man lernt Frauen kennen und die fragen zuerst nach dem Geburtsdatum um rauszufinden, ob man auch zusammenpasst #

    Als ich es noch nötig hatte, habe ich mir auch ein paar Bücher über Tierkreiszeichen gekauft. Ist praktisch. Man kriegt die einfach besser zum Reden. Und man weiss früher, woran man ist, weil die sich sicher fühlen. Und man kann sein eigenes Image besser polieren. Ich bin zwar ein X, aber wegen dem Aszendenten Y und weil der Merkur damals im soundso stand, bin ich diesbezüglich ein ganz klasse Typ. Funktioniert.

    Und Bioresonanz – mit einer schönen Frau eine ganze Stunde für echt wenig Geld, wo sie einem kein Kontra geben kann … Man ist schließlich „Patient“. Vielleicht macht sie auch Handauflegen.
    🙂

  97. Bei dem was ich gleich schreiben will muss ich vorher wohl anmerken, dass ich keine Sekunde an Astrologie glaube!

    Dieser Artikel hat mich auf deinen Beitrag „Psychologische Astrologie“ verlinkt, worin du schreibst: „Toll, wie man so völlig ohne passende Ausbildung in (Kinder)Psychologie frei und fröhlich über die psychischen Vorgänge im Kind spekulieren kann…“

    Der Beitrag ist aber etwas älter, deswegen will ich meinen verspäteten Senf lieber hier dazu geben:
    Ich will darauf hinweisen, dass Psychologen nichts anderes gemacht haben und machen werden. Sie sehen menschliche Verhaltensweisen und vermeintliche Ursachen dafür und bilden daraus Modelle die ich oft für äußert fragwürdig halte (und nicht nur ich).
    Im Anbetracht dessen, dass sowohl tiefenpsychologische Therapie (nach Freud, Jung oder sonst wem) als auch allgemein die Verhaltenstherapie fast im gleichen Maße effektiv sind (bei völlig verschiedenen Modellen!), verstehe ich deine Kritik eher als Glaubensfrage. Du glaubst nicht an Astrologie und kritisierst andere die daran glauben, dass sie Rat bei ebensolchen Menschen suchen. Aber was macht denn Psychotherapeuten so erfolgreich? Ist es die wissenschaftlich fundierte Herangehensweise? Sind es die Modelle? Ich denke nicht. Es ist einfach die Situation, dass dort ein Mensch sitzt und einem zuhört und der einem Lösungen für seine Probleme aufzeigt. Worin unterscheidet sich also ein Psychotherapeut von einem Pfarrer, Astrologen, Kartenleger, Guru oder einfach nur einem sehr geliebten Menschen? Ganz einfach: Der eine wird von den Krankenkassen bezahlt und der Rest nicht.
    (Und ich sage nicht, dass sie dafür von den KraKa bezahlt werden sollten)

    MfG

    P. S.: Ich bin in der Psychologie nicht ganz ungebildet.

    1. @Thomas: „Worin unterscheidet sich also ein Psychotherapeut von einem Pfarrer, Astrologen, Kartenleger, Guru oder einfach nur einem sehr geliebten Menschen? Ganz einfach: Der eine wird von den Krankenkassen bezahlt und der Rest nicht.“

      Nein, darum geht es nicht. Es geht darum, dass psychische Probleme nicht einfach nur durch „ein bisschen reden“ gelöst werden können. Zumindest sehr oft nicht. Denn sehr oft liegen diesen Krankheiten konkrete physische Ursachen zugrunde die mit entsprechenden Medikamenten behandelt werden müssen. Und dann gibt es auch noch sehr viele verschiedene psychische Erkrankungen die auf sehr viele verschiedenen Arten – medikamentös oder nicht – behandelt werden müssen. Um das zu können, braucht man eine entsprechend fundierte Ausbildung und die bekommt man nicht, wenn man mal eben an ner Volkshochschule einen Kurs über Astrologie belegt.

  98. Wenn ich mir die Diskussion so anschaue …. geht ihr eigentlich zum Lachen in den Speicher oder in den Keller?
    Selbstverständlich ist Astrologie kompletter Unsinn, aber die „Schlauen“ verdienen nun mal Geld mit den „Dummen“. Da können wir uns noch so sehr drüber aufregen, das wird sich nicht ändern.
    Ja, auch ich lese mein Horoskop in der Morgenzeitung, amüsiere mich ein bisschen und gut ist. Im Fernsehen kommt ja auch viel Müll und ich werde sogar gezwungen dafür zu bezahlen.

  99. @Herb
    Zur Frage 1, Nein, ich lache gern, häufig und meist mit anderen.
    Das folgende ist zwar eine richtige aber etwas irreführende Aussage:

    Selbstverständlich ist Astrologie kompletter Unsinn, aber die “Schlauen” verdienen nun mal Geld mit den “Dummen”.

    Zum einen sind Astrologen zwar schlau in Bezug auf das ausnehmen anderer, diese aber nicht unbedingt dumm sondern wohl eher naiv. Des weiteren sind auch einige Astrologen die hier aufschlagen von ihrer Sache überzeugt und daher würde ich sie nicht unbedingt als schlau bezeichnen. Heidi war ja ein passendes Beispiel für diesen Fall.
    Und zu gutere letzt geht es hier nicht um Horoskope in der Zeitung sondern um die schleichende Unterwanderung der Wissenschaft und Technik durch Mumpitz wie Astrologie, das würde ich nicht unterschätzen, wie man an zahlreichen Beispielen sehen kann.
    Insofern Zustimmung, Astrologie ist völliger Quark, aber man sollte sie wirklich weder direkt noch indirekt hoffähig machen indem man es schwiegend hinnimmt.

  100. @Herb
    …. geht ihr eigentlich zum Lachen in den Speicher oder in den Keller?
    Beides, haben eine bessere Akustik als meine Wohnung.

    Dir ist schon klar, dass „Man kann ja eh nichts ändern.“ ein denkbar schlechtes Argument gegen das Aufzeigen von Misständen ist.

  101. Bruno W. Pannek hat das mal sehr schön auf den Punkt gebracht:

    Ich lache gern mal – wenn’s gerade passt.

    Aber Du musst ja aber auch ein ganz schöner Sauerampfertopf sein, wenn Dir Kritik an der Astrologie so arg auf die Senkel geht, daß Du Dich gleich extra bemüßigt fühlst, einen Kommentar zu schreiben.
    Willst Du vielleicht erzählen, was Dich da so bewegt?
    Oder wolltest Du das nur mal so gesagt haben?
    ^_^

  102. @ basilius
    Bin leidenschaftlicher Hobbyastronom und Naturwissenschaftler, Fan von Seng Fui und dem „Fliegenden Spagetthimonster“, bin mit Menschen befreundet, die an Chemtrails und Erdstrahlen glauben – hat bei mir noch keine ernsthafte Schädigung hinterlassen, trotz heftiger Diskussionen. Wollte euch alle nur mal dazu bewegen solche Themen etwas lockerer zu sehen. Ich verabschiede mich dann mal und überlasse euch eurem Schicksal und der globalen Verschwörung der Astrologen….um das mal so gesagt zu haben.

    1. @Herb: „Wollte euch alle nur mal dazu bewegen solche Themen etwas lockerer zu sehen. „

      Nur sehe ich es eben NICHT locker, wenn ein Museum mit staatlichen Bildungsauftrag Pseudowissenschaftspropaganda betreibt. Das ist etwas, das man durchaus kritisieren darf und soll. Es kann sein, dass dich die Astrologie nicht stört. Mich stört sie meistens auch nicht. Aber mich stört es, wenn der Esoterikquatsch jetzt auch staatlich unterstützt als seriöse Wissenschaft präsentiert wird. Und sooo ungefährlich wie du tust, ist das auch alles nicht. Schau dir mal diese Sendung an: https://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/lavita/index.html

  103. @Herb:

    „Wenn ich mir die Diskussion so anschaue …. geht ihr eigentlich zum Lachen in den Speicher oder in den Keller?“

    Wir haben hier keinerlei Humor von dem wir wüssten.

  104. @Florian Freistetter:
    Erstmal danke für die Antwort. Freut mich, dass du auch auf so ‚verspätete‘ Kritik eingehst. 🙂

    Zur Sache:
    „Nur durch reden“ bekommen aber die meisten Therapeuten ihre Patienten behandelt. Und die meisten von denen dürfen rein rechtlich auch keine Medikamente verschreiben, da ihnen schlicht die Berechtigung fehlt (Dr. med. + spezielle Ausbildung/Qualifikation?)
    Also was unterscheidet diese von den Pfarrern und Astrologen?
    Sicher ist es unseriös, würde ein Astrologe seinen Klienten nicht an einen Spezialisten (der unter Umständen Medikamente geben darf bzw. diesen überhaupt auf physische Krankheiten hin untersucht, etc.) verweisen würde, sollten ernsthafte Probleme vermutet werden. Das gleiche trifft aber auch auf jeden Therapeuten zu. Ein ’normaler‘ Therapeut, der keine Medikamente geben darf, kann nur die ’normalen‘ Fälle behandeln, d.h. Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, eventuell Hypnose.

    Man bedenke: Jeder seriöse Therapeut (zumindest von denen die keine Medikamente verschreiben und selbst die) wird einem sagen, dass er nichts machen kann! Er kann nur begleiten. Das heißt er tritt einem in den Hintern, wenn man einen Tritt braucht, bremst einen, wenn man zu schnell ist, eröffnet einem neue Blickwinkel auf seine gegenwärtige Lage und gibt Ratschläge.

    In deinem anderen Artikel vergleichst du das etwa mit Zahnärzten. Aber der Vergleich hinkt. Wenn ein Zahnarzt dir ein Loch weg bohrt und es wieder füllt, dann bist du von deinem Karies geheilt (wenigstens vorerst). Er hat dich geheilt und ich bin froh, dass er eine (hoffentlich) gute Ausbildung genossen hat. Ein Psychotherapeut sitzt aber „nur“ bei dir, wenn du dich selbst, teils unter erheblichen Willensaufwand, heilst.

    Du schreibst ferner, dass Astrologen einem nur Allgemeinplätze geben. Da muss ich leider sagen, dass besagte Therapeuten wenig mehr bieten. Der Freudianer etwa bezieht dann alles auf einen von ihm selbst eingebildeten Ödipuskomplex oder eine Triebstörung, der Behaviorist sagt nichts dergleichen, weil ihn Ursachen schlicht nicht interessieren, der Astrologe sagt, dass du ein Pluto-Kind bist. Und alle drei geben dir dann einen Rat der bei allen drei gut bis schlecht sein kann.

    Meiner Meinung nach ist es total irrelevant wer einem da gegenüber sitzt. Astrologe, Pfarrer, Abt, Therapeut welcher Art auch immer, enger Vertrauter, Guru. Es sind alles nur Menschen die einem Zuhören und Ratschläge geben, jeder mit seinem eigenen Glaubenssystem dahinter. (Und de facto ist Psychologie wenigstens zur Hälfte ein Glaubenssystem und keine reine Wissenschaft).

    MfG

    P. S.: Bei allem was ich schreibe bitte ich eines zu bedenken: Ich bezweifle keineswegs die Wirksamkeit oder Sinnhaftigkeit einer Therapie. Ich war selbst schon in Therapie und überlege ob ich wieder in Therapie gehe. Psychologie ist für mich ein Glaubenssystem an das ich zu großen Stücken glaube und das mich enorm fasziniert.

    1. @Thomas: „Meiner Meinung nach ist es total irrelevant wer einem da gegenüber sitzt. Astrologe, Pfarrer, Abt, Therapeut welcher Art auch immer, enger Vertrauter, Guru. Es sind alles nur Menschen die einem Zuhören und Ratschläge geben, jeder mit seinem eigenen Glaubenssystem dahinter.“

      Du scheinst dich auf eine sehr kleine Menge an Therapeuten zu beschränken. Und behauptest weiterhin, man bräuchte keine Ausbildung um die psychischen Krankheiten richtig zu erkennen, zu klassifizieren und zu behandeln. Das ist – sorry, wenn ich das so direkt sage- Unsinn. Wenn du darauf bestehst dass sich die komplette Psychologie und Psychiatrie auf „Ein bisschen plaudern, dann wirds besser“ beschränkt, dann sehe ich keine Gesprächsbasis, auf der wir zusammen kommen können.

      „Ich war selbst schon“

      Ja. Und ich habe in meiner Verwandtschaft sowohl Therapeuten als auch Menschen mit psychischen Krankheiten. Ich weiß durchaus auch, wovon ich rede.

  105. Und Bioresonanz – mit einer schönen Frau eine ganze Stunde für echt wenig Geld, wo sie einem kein Kontra geben kann … Man ist schließlich “Patient”. Vielleicht macht sie auch Handauflegen.

    Das ist sowas wie „Brustvergrößerung durch Handauflegen“, oder?
    Dafür war ich (leider) immer zu anständig. 😉

    Wir haben hier keinerlei Humor von dem wir wüssten.

    Ich hatte auch nie den Eindruck, irgendjemand hier würde sich über Astrologen, Atlantis-Raumstationen, Pyramiden-Zahlenrätslern oder Sternenlicht-Kristall-Gläubige amüsieren.
    Humorloses Pack eben.
    Schlimm, schlimm…

  106. @Herb
    Ich kann ja nur für mich sprechen aber im privaten Bereich sehe ich das auch lockerer, was mich aber ankotzt ist, das sich dieser pseudowissenschaftliche Müll in der Gesellschaft ausbreitet (siehe z.B. Hogwarts an der Oder oder bald Traunstein) und absolut sinnlos ist. Mit Leuten, die an Chemtrails glauben, also so wirklich, nicht nur als vorrübergehende Esomode, hätte ich allerdings auch privat Probleme, ähnlich wie mit Leuten, die keine Gene im Essen wollen. Und zwar einfach deshalb weil ich ungern mit Menschen verkehre die ihre uninformierte Meinung über eine ausreichende Bildung stellen.

  107. #Das ist sowas wie “Brustvergrößerung durch Handauflegen”, oder?
    Dafür war ich (leider) immer zu anständig.#

    Ääh, nein. Ich habe keine BRUST, die sich durch Handauflegen vergrößern würde. Ich würde eine Ersatzvergrößerung an anderer Stelle anbieten.

  108. #“Wenn ich mir die Diskussion so anschaue …. geht ihr eigentlich zum Lachen in den Speicher oder in den Keller?”

    Wir haben hier keinerlei Humor von dem wir wüssten.#

    Da ich an Lachen keinerlei Interesse habe, gehe ich erst gar nicht in den Keller.

  109. Man könnte das Ganze locker sehen, richtig. Persönlich finde ich es aber moralisch verwerflich, Menschen die ein Problem haben und sich hilfesuchend an andere wenden, zu belügen. Selbst wenn es hilfreich ist.

    Ob das jetzt der unsichtbare Freund ist, die unsichtbaren Kräfte oder unsichtbare verdünnte Heilung; es wird ein hilfesuchender Mensch belogen und oft auch ausgenutzt.

    Ich weiß, rein rechtlich darf man keinen Betrug unterstellen, aber moralische Bedenken zu äußern muss erlaubt sein.

  110. „Ich habe mein Wissen übrigens nicht aus irgendwelchen Büchern oder wissenschaftlichen Vorträgen, obwohl ich vieles irgendwann nachgelesen habe u.a. In sehr alten Büchern“

    Sehr alte Bücher haben immer recht. Immer. Sie waren schon immer sehr alt und sehr richtig. Ja.

  111. @Thomas: Du sagst also die Modelle der Psychologie sind nicht nur ungenau und fehlerbehaftet (da würden ihnen wohl viele zustimmen), Du behauptest im Endeffekt die Psychologie kann keine besseren Aussagen zur menschlichen Psyche machen (oder zumindest aus diesen Aussagen Ratschläge ableiten) als das Würfelspiel der Astrologen. Halte ich für eine steile These aber selbst wenn das stimmt, dann weiß der Psychologe zwar nicht was er tun muss damit es dem Patienten besser geht, er hat aber immerhin gelernt was er eher nicht tun sollte. Z.B. eine Familienaufstellung nach Hellinger bei Missbrauchsopfern; das Auffordern des atheistischen Patienten es doch mal mit Gott zu versuchen, der werde schon helfen; die Aufforderung eine Beziehung zu beenden, weils die Venus so will, usw. Natürlich können einem solche Dinge auch beim Psychologen passieren (man bekommt ja auch Globuli beim Arzt), aber sie passieren sehr selten und man steht als Opfer solcher Machenschaften eventuell rechtlich etwas besser da, als beim Astrologen, kleinen Heilpraktiker, Kartenleger, etc.

  112. @ Nighthunter
    „Sehr alte Bücher haben immer recht.“
    Warte nur, bis Münchhausen ein paar tausend Jahre alt ist (so wie die Bibel). Ab dann ist der Ritt auf der Kanonenkugel selbstverfreilich absolut und unwiderlegbar wahr – egal, was irgendwelche Physiker daran wieder rumzumäkeln haben. 🙂

  113. Ich finde das Astrologie schon seine Existenzberechtigung hat weil 1. Die Menschen wollen belogen werden 2. Ich finde es nicht verwerflich ein Paar Euros mit Honig um den Bart schmieren zu verdienen und 3. Kunst (Astrologie) und Wissenschaft (Astronomie) sind frei. Bei mir steht auch Bernd A. Mertz und Antonia Langsdorf (beide Astrologen) gleich neben den Büchern von Keller und Hermann.

    Ich persönlich habe keine Probleme damit eine Sache an der ich persönlich auch nicht glaube den Dummen zu verkaufen und das Geld kann ich immer gebrauchen. Denn die Schlauen leben nun mal eben von den Dummen und Leichtgläubigen.

    Ohne schlechtes Gewissen

    Pierre-André Funke

    1. @Pierre-André Funke: „Denn die Schlauen leben nun mal eben von den Dummen und Leichtgläubigen.“

      Niemand will Astrologie verbieten. Aber kritisieren soll man sie schon noch dürfen. Abgesehen davon stimme ich deiner Argumentation nicht zu. Mit den gleichen Argumenten kann man auch Taschendiebstahl und jede andere Form des Betrugs rechtfertigen.

  114. @Florian: Niemand will Astrologie verbieten. Aber kritisieren soll man sie schon noch dürfen. Abgesehen davon stimme ich deiner Argumentation nicht zu. Mit den gleichen Argumenten kann man auch Taschendiebstahl und jede andere Form des Betrugs rechtfertigen.

    Ja Sie haben Ja Recht, Ich habe ja auch mit meiner Aussagen übertrieben und zuspitzen wollen und ich wollte auch ein bisschen provozieren.

    Ich selber habe in meiner Schule zeitweise die Astro-AG geleitet und wenn ich regulär im Physikunterricht über Astronomie und Astrophysik referiert habe, war der Laden nach fünf Minuten leer. Dann habe ich mal über die „Zukunftsdeutung und die Astronomie“ das war das Thema meines Referates, da war die Aula gerammelt voll und ich konnte mich vor Anfragen nicht mehr retten, jeder ist mit seinen Geburtsdaten angekommen was sonst keiner aus Datenschutzgründen macht, und wollten doch tatsächlich wissen ob sie in Lotto gewinnen könnten usw. Und dann habe ich mir gedacht damit vielleicht mein Geld zu verdienen könnte. Was ich bis heute nicht gemacht habe deshalb war das vorhin eine maßlose Übertreibung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Pierre-André Funke

  115. @ P-A Funke:

    Ich selber habe in meiner Schule zeitweise die Astro-AG geleitet und wenn ich regulär im Physikunterricht über Astronomie und Astrophysik referiert habe, war der Laden nach fünf Minuten leer. Dann habe ich mal über die “Zukunftsdeutung und die Astronomie” das war das Thema meines Referates, da war die Aula gerammelt voll und ich konnte mich vor Anfragen nicht mehr retten, jeder ist mit seinen Geburtsdaten angekommen was sonst keiner aus Datenschutzgründen macht, und wollten doch tatsächlich wissen ob sie in Lotto gewinnen könnten usw.

    Und Du bist nicht auf die Idee gekommen, am Ende des Vortrages zu sagen „Sorry Leute, aber ich habe Euch gerade gnadenlos verarscht. Genauso, wie Euch jeder Astrologe verarschen wird. Die wollen nämlich alle nur an Euer Geld. Wenn die wirklich die Zukunft vorhersagen könnten, müsste keiner von denen mehr arbeiten, das wären alles Lotto-Multimillionäre. Bzw. gäbe es schon längst kein Lotto mehr, wenn es Menschen gäbe, die die Zukunft vorhersagen könnten.“

  116. Ein köstliches „Argument“ frür die Richtigkeit der Atsrolügie:

    „Zwillinge haben ein ähnliches Horoskop. Trotzdem kommt es sogar vor, dass einer früh stirbt, während der andere uralt wird.
    Richtig, das kommt vor. Tatsächlich gehen Zwillinge häufig ähnliche Wege (Zwillingsforschung). Selbst dieses Beispiel spricht für die Astrologie, denn wenn einer stirbt während der andere weiterlebt, sind beide zum selben Zeitpunkt mit einem schweren Schicksalsschlag konfrontiert. “
    https://www.webcitation.org/6NY3fShQc

    Aufgelistet unter „7 dümmsten Vorurteile …“
    Richtig! Man muss schon ziemlich dumm sein, um sich einen solchen Sch… auszudenken!

  117. Ich muss PA ja rechtgeben, die Menschen wollen betrogen werden und je mystischer das Ganze aufgebaut ist, desto stärker ist der Drang dazu. Wär mal interessant den Effekt psychologisch zu analysieren.

    So nach dem Motto: der unsichtbare Freund oder die Sterne sind ja sowas von mächtig, die können einfach nicht falsch liegen.

    Oder ist es die Angst vieler Menschen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und Rückschläge zu akzeptieren, wenn es doch viel leichter ist andere (Gott, Sterne, Schicksal, Karma, Mitmenschen, Staat …) dafür verantwortlich zu machen ?

    Oder ist es der Harry Potter Effekt ? Ich habe zwar keine Ahnung von Medizin aber in mir steckt SICHER ein mächtiger Doktor wenn ich mich mit Feng Shui oder Homöopathie beschäftige ?
    Studium ? Viel zu aufwändig für Harry, der macht die Schule ja auch nur nebenbei.

  118. @Günther
    Und was wenn der eine Zwilling den anderen hasst ? Dann wärs doch ein Glückstreffer. Aber dazu gibt ja neuerdings die Prozentangaben. Im Radio kommt auch immer regelmäßig Astrologie, aber immer mit: zu 60% trifft diese Barnumaussage zu. Damit man sich ja nur nicht zu sehr festlegt.

  119. @Florian Freistetter
    Bitte erlauben Sie uns folgende Klarstellung: Bei dem von Ihnen angesprochenen „Tag der Astrologie“ handelt es sich um eine eingemietete Veranstaltung der Wirtschaftskammer Wien. Das Technische Museum ist nicht Veranstalter, sondern lediglich Veranstaltungsort. Wir sind weder inhaltlich verantwortlich, noch gibt es eine Verschränkung zu unserer Ausstellung „Space“. Die Veranstaltung wird deshalb auch nicht von uns beworben und erhält von uns auch keine Finanzierung. Ganz offen können wir Ihnen auch sagen, dass Vermietungen von Veranstaltungsflächen im Museum eine sehr wichtige Erlösquelle für uns sind. Die Einnahmen daraus helfen uns wiederum, hochwertig produziertes Programm zu bieten. Bezüglich inhaltlicher Fragen zur Veranstaltung dürfen wir Sie an die Wirtschaftskammer Wien verweisen.

    Für die Ausstellung „Space“ hingegen fühlen wir uns voll inhaltlich verantwortlich und über die Inhalte der Ausstellung kann man sich auf unserer Website informieren. Über das Medium „Ausstellung“ transportieren wir von uns kuratierte Inhalte mit der von Ihnen zitierten „wissenschaftlichen Verantwortung“. Und wie wir vielen Rückmeldungen entnehmen können, ist das in der Ausstellung „Space“ auch sehr gut gelungen. In unseren Ausstellungen lassen wir auch keine externen „Eingriffe“ zu, sondern diese bleiben auch im Zusammenhang mit eingemieteten Veranstaltungen unverändert! Die von Ihnen angesprochene Veranstaltung und die erwähnten Stationen finden auch räumlich getrennt von der Ausstellung statt.

    Wir möchten betonen, dass es unserer Aufgabe entspricht und uns ein großes Anliegen ist, die von uns erstellten Ausstellungen einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen und dieses mit eben diesen Inhalten in eine Auseinandersetzung zu bringen. Wir sehen uns hier auch „als Plattform für kontroverse Diskurse“, wie Sie im gleichen Absatz Ihres Zitates auch von unserer Website entnehmen können. Wir hinterfragen dabei nicht die persönlichen Einstellungen, mit der Besucherinnen und Besucher ins Technische Museum kommen, weder im Rahmen von Veranstaltungen, noch im Rahmen des herkömmlichen Besuchs und verweigern auch niemanden den Zutritt, sofern sie oder er sich an unsere Hausordnung hält. Wir erhoffen natürlich, dass unsere Ausstellungen bei den Besucherinnen und Besuchern eine Reflexion über das behandelte Thema in Gang setzt. Das entspricht unserem Auftrag als „Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts“.

    Wir hoffen, dass wir unsere Sicht der Dinge mit unserem Eintrag darlegen konnten und freuen uns über ALLE Besucherinnen und Besucher, die sich in unserer Ausstellung „Space“ mit den mit „wissenschaftlicher Verantwortung“ aufbereiteten Informationen auseinandersetzen. Wir freuen uns natürlich auch, wenn Sie selbst vorbeikommen und sich die Ausstellung ansehen.

    Mit besten Grüßen,
    das Team des Technischen Museums Wien

    1. @Technisches Museum Wien: Erst mal vielen Dank für die Stellungnahme. Mir war schon klar, dass es nicht das TMW ist, das so eine Veranstaltung durchführt, sondern nur die Räumlichkeiten vermietet. Die Kritik erhalte ich aber trotzdem aufrecht. Man muss ja nicht an jeden vermieten, selbst wenn es der Finanzierung des Museumsbetrieb dient. Und bei anti- bzw. pseudowissenschaftlichen Veranstaltungen sollte man als staatliche Bildungseinrichtung die Grenze ziehen.

      „Wir sehen uns hier auch „als Plattform für kontroverse Diskurse“, wie Sie im gleichen Absatz Ihres Zitates auch von unserer Website entnehmen können.“

      Aber ist dieser Tag der Astrologie so eine Plattform? Wenn sie, wie sie sagen, an der Durchführung der Veranstaltung nicht beteiligt sind, dann können sie ja auch nicht für einen „kontroversen Diskurs“ sorgen. Ich hätte absolut kein Problem damit, wenn das TMW eine Ausstellung über Astrologie organisiert; mit Diskussionsprogramm bei dem dann gerne auch Astrologen zu Wort kommen können. Aber das was jetzt stattfindet, ist eben reine Astrologie-PR, die sich – auch wenn sie inhaltlich nichts damit zu tun haben – doch mit dem seriösen Label des Technischen Museums schmücken kann. Und das ist durchaus etwas, was man kritisieren kann.

      „Wir freuen uns natürlich auch, wenn Sie selbst vorbeikommen und sich die Ausstellung ansehen.“

      Das hatte ich sowieso geplant; ich hoffe, ich schaffe es auch noch rechtzeitig dazu nach Wien.

  120. Erst einmal ein fröhliches „Hallo“ an Alle.
    Ich bin hier schon seit Ewigkeiten stiller Mitleser und habe sonst kaum etwas beizutragen, aber hier vielleicht doch.

    @Franz

    „Ich muss PA ja rechtgeben, die Menschen wollen betrogen werden und je mystischer das Ganze aufgebaut ist, desto stärker ist der Drang dazu. Wär mal interessant den Effekt psychologisch zu analysieren.“

    Das glaube ich, ehrlich gesagt, nicht. Sicher gibt es die Tendenz die eigene Welt am subjektiven Erleben zu messen, aber daraus zu schließen, dass die Menschen belogen werden wollen ist ein Bestätigungsfehler, der leider allzuoft dazu dient, dass eigene Gewissen zu beruhigen. Das soll jetzt aber kein Angriff in deine Richtung sein, ich spreche nur aus eigener Erfahrung.

    Ganz interessant dazu sind zum Beispiel das „Sam Stone“-Experiment, das Gefangenendilemma oder auch allgemein Spieltheorie und Effekte kognitiver Verzerrungen.

  121. Ich fasele einfach mal kurz meine Gedanken hierzu daher:

    Wir leben in einer Welt, in der es ein Grundprinzip ist, dass jegliche Entscheidung, die wir ohne Wissen über ihre Wirkung treffen für uns zum potenziellen Nachteil werden kann.
    Um einen Ausgleich für die Unmöglichkeit „Alles“ zu wissen zu schaffen, nehmen wir uns, in uns unbekannten Bereichen, Modelle her, welche uns schlüssig erscheinen.

    Was uns nun schlüssig erscheint hängt aber ebenfalls wieder stark davon ab, wie wir geprägt wurden, wie detailiert die entsprechende Erklärung ist, wie überzeugend der „Erklärende“ agiert usw.

    Wir wollen also nicht belogen werden, sondern unsere Suche nach Erklärungen, die uns auch immer wieder in die Irre führt ist eine Art instinktive Verzweiflungstat.

    Ich hoffe das ist einigermaßen nachvollziehbar.

  122. @ Technisches Museum Wien:

    Das Technische Museum ist nicht Veranstalter, sondern lediglich Veranstaltungsort. Wir sind weder inhaltlich verantwortlich, noch gibt es eine Verschränkung zu unserer Ausstellung „Space“.

    Für die sorgt aber der Veranstalter des Astrologie-Tages. Ich an Ihrer Stelle würde mir so etwas verbieten. Ein Mieter darf nicht alles.

    Ganz offen können wir Ihnen auch sagen, dass Vermietungen von Veranstaltungsflächen im Museum eine sehr wichtige Erlösquelle für uns sind. Die Einnahmen daraus helfen uns wiederum, hochwertig produziertes Programm zu bieten.

    Und da sind Sie so verzweifelt, dass Sie an offenkundige Scharlatane vermieten müssen? Ich bin entsetzt!

  123. @Franz
    Okay, das hat jetzt mit dem Artikel nichts zu tun, aber:

    Studium ? Viel zu aufwändig für Harry, der macht die Schule ja auch nur nebenbei.

    Grundsätzlich ist das ein Vorwurf, den man vielen typischen „TeenacherInInternatErlebtAbenteuer“-Geschichten zurecht machen kann. Aber gerade bei Harry Potter sehe ich das nicht so.
    Die Bücher nicht gelesen?
    In den späteren wird nämlich tatsächlich thematisiert, was für Probleme Harry hat um durch die Prüfungen zu kommen und wie anstrengend, lästig Hausaufgaben und Lernen sein können (gerade wenn man eigentlich nebenbei noch die Welt retten soll). So einfach locker von der Hand schafft er das nicht.

  124. @ Technischen Museum Wien: Epicfail hat meine Tochter gerade gesagt.

    Und versteh ich das jetzt richtig, das die nicht für die Inhalte verantwortlich sind?
    Also kann man da jetzt auch Räume mieten und alle aus „Wacken“ einzuladen um dort zu Feiern? Die haben zumindest mit Metall und Tontechnik und so zu tun…

    Ich sag ja, genug Geld löst viele Problem und ist anscheinend wirklich die pragmatische Antwort auf 90% aller Fragen. Wenns einen tieferen Sinn gibt bei diese Astrologie/Hühnerknochen-werfen Geschichte, wird es wohl dieser sein.
    Wenn man das Geld was mit Astrologie verdient wird in die Entwicklung eines interstellaren Antriebs stecken würde, hätte man vermutlich die Hälfte schon beisammen. Mir würde es schon reichen wenn wir unser Sonnensystem bemannt erkunden/besiedeln würden …

  125. Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann zockt das@ Technischen Museum Wien die Astrollogen ab und die Astrollogen zocken (dafür) die ‚Hausfrauen‘ ab. Also zockt…

    Na, dann ist doch alles in bester Ordnung, schließlich stinkt ja Geld schon seit mindestens 2.000 Jahren nicht.

  126. @Technisches Museum Wien

    Ich kann ihre Begründung schon verstehen. Allerdings gebe ich auch zu bedenken, dass sehr wahrscheinlich die meisten Besucher dann doch ins techn. Museum gehen und nicht zu einer Veranstaltung die im techn. Museum stattfindet. D.h. sie sollten sich mal überlegen, wie eine derartige Aktion auf die Besucher wirkt, bzw. wie die meisten Besucher dies wahrnehmen werden.
    Wie Florian schon sagte: Dadurch, dass sie diesen Veranstaltungsort zur Verfügung stellen, legitimieren sie eine Pseudowissenschaft. Zum anderen sollten Sie auch mal in die Richtung überlegen, welchen Schaden Sie mit einer derartigen Veranstaltung dem Image des Hauses zufügen, selbst wenn sie nur die Räumlichkeiten stellen.
    Was kommt als nächstes? Kartenlegen?
    Derartige Veranstaltungen sind meiner Meinung nach in der Lugner City gut aufgehoben. Aber sicher nicht im techn. Museum. Für dieses Haus würde ich zumindest einen etwas höheren Anspruch sehen.

    1. @Nudel: „Und wieder einmal ist “Hausfrau” ein Schimpfwort. „

      Ja – das muss eigentlich nicht sein. Wäre nett, wenn man das in der weiteren Diskussion beachten könnte.

  127. @Per aspera oder Perry Rhodan 😉
    Das scheint mir eines der Grundübel zu sein, es gibt offensichtlich genügend, ja wie soll man es sagen, gewissenlose Subjekte, wie in dem Beispiel das Pierre weiter oben #167 anführte, denen es völlig egal ist , mit was sie andere betrügen, Hauptsache das Geld fließt. Daher ist die Kritik an dieser Vorgehensweise meines Erachtens umso notwendiger und sollte nicht verharmlost werden, a la, es schadet ja niemandem wirklich, man nimmt na ja dabei nur den Dummen ein bischen Geld weg. Auch wenn das überspitzt war von Pierre zeigt es doch die Denkweise solcher Personen.

  128. @ Per aspera:

    Die haben zumindest mit Metall und Tontechnik und so zu tun…

    Sehr schön. „Tontechnik“ im Museum. Töpfern? 🙂 Herrliche Doppelbedeutung. Nun bleibt nur eine Frage: war das ein Zufallstreffer oder beabsichtigt? Anyway, schönes Bonmot und natürlich sachlich völlig nachvollziehbar. Man stelle sich den Aufruhr vor, der entstünde, wenn eine Kirchengemeinde ihre Räume einer Gruppierung zur Verfügung stellte, die dann dort eine satanische Messe abhielte. Wobei ich anmerken möchte, daß der Abstand der Positionen im von mir erfundenen Beispiel zwar als antagonistisch empfunden werden kann, der Abstand der Positionen im realen Fall der astrologischen Veranstaltung in den Räumen einer naturwissenschaftlich orientierten Institution jedoch weitaus größer und mit deutlich heftigerem und auch zerstörerischem Impact verbunden ist.

  129. @Nudel

    Und wieder einmal ist “Hausfrau” ein Schimpfwort. Hurra.

    Aber nur, wenn einem auch der Schuh so gut passt.

    Immerhin ist zumindest einem der Leser die Schreibweise aufgefallen. Und ansonsten beschimpfe und verunglimpfe ich nicht die Opfer von Betrügern.

  130. Das Problem ist eher der Veranstalter des Astrodings.

    Die Wirtschaftskammer, bei der das techn. Museum übrigens Mitglied sein muss, als Mieter abzulehnen ist in Österreich mit einem ziemlichen Risiko verbunden.

    Inhaltlich teile ich die Kritik des Hausherrn vollständig.

  131. Also ehrlich gesagt, dachte ich mir bei dem Artikel: naja, naja. Aber nachdem ich auf ein paar Links geklickt habe scheint es in Österreich doch ein bisschen anders zuzugehen, als in Deutschland. Da muss man sich doch mal an den Kopf fassen. Das ist ja wohl eine andere Welt! Oder sollte ich in D-Land was verpasst haben??

    Dass die WKO sich dazu hergibt, „Vorurteile“ über die Astrologie ausräumen zu wollen zeigt ein gerüttelt Maß an Anforderung an die dort vorhandenen geistigen Kapazitäten. Ja. Die dürften wohl vorhanden sein. Müssten, jedenfalls.

    Die mit dem Zwilling find ich auch gut.
    #Zwillinge haben ein ähnliches Horoskop. Trotzdem kommt es sogar vor, dass einer früh stirbt, während der andere uralt wird.#

    #…sind beide zum selben Zeitpunkt mit einem schweren Schicksalsschlag konfrontiert. #

    Das ist ein Beweis. ich weiss bloss noch nicht wofür. Vielleicht dafür, dass sich Zwillinge nicht hassen könne, weil das Horoskop es verbietet? Oder dafür, dass man einen Schicksalsschlag haben kann, auch wenn man frohlockt, was bei einem hassenden Zwilling sein könnte.

    Aber es bleibt schwer, falls das bei den Ösis so tief drinnensteckt!?

  132. @Heino
    Die WKO ist die gesetzliche Interessensvertretung aller selbständigen Astrologen und vergibt die Gewerbescheine, die die Astrologen brauchen um ihr Gewerbe auszuüben.

  133. jaja, das mit der Interessensvertretung hab ich schon kapiert. Und die sind unter Gewerbe und Handwerk. Meinetwegen.

    Aber da ist eine Seite mit den „sieben dümmsten Vorurteile(n) gegen die Astrologie“. Eine Wirtschaftsvertretung sollte trotzdem sachlich bleiben.

  134. @Heino:
    Da ist was faul in meinem Staat, ich weiß. Andererseits gibt’s in D-Land beispielsweise Hogwarts an der Oder und Mondscheinäpfel, also von wegen wer im Glashaus sitzt… 😉
    Hat auch gar keinen Sinn darüber zu reden, wo der Karren tiefer im Dreck steckt, (Aber)glaube gibt’s überall.

  135. Ich muß sagen ich bin schwer enttäuscht von dieser „Antwort“ des Technischen Museums.

    Dass das Museum nicht Veranstalter ist sondern „nur“ die Räume zur Verfügung stellt ist doch längst jedem klar hier.

    Darum geht es doch: Dass ein Technisches Museum einer Weltstadt seine Räumlichkeiten an esoterische Scharlatane vermietet und ihnen dadurch Reputation verleiht.
    Das ist völlig inaktzeptabel. Wenn das Museum auf Einnahmen von pseudowissenschaftlichen Esoterikern und Betrügern angewiesen ist dann soll das Museum zumachen. Es kann doch nicht angehen dass man ein derartiges Museum dadurch über Wasser hält dass man seine Räume Astrologen zur Verfügung stellt.
    Frei nach dem Motto „Wer hat noch nicht wer will nochmal? Wünschelrutengänger, Granderwasser-Verkäufer oder BE Foolsaver? Kein Problem, wir vermieten an jeden der genug zahlt.“

  136. @ stillerleser:

    Naja, streng genommen ist die „Wirtschaftskammer Wien“ der Mieter. Die grosse Preisfrage ist nun, ob man im Muesum bei Vertragsabschluss wusste, für welchen Zweck die Wirtschaftskammer die Räumlichkeiten anmietet.

  137. @stone1

    #Andererseits gibt’s in D-Land beispielsweise Hogwarts an der Oder und Mondscheinäpfel, also von wegen wer im Glashaus sitzt… #

    Das ist im Osten, das zählt nicht. 😉

    „wir euch nix gerufen“, falls du dich noch an diesen Witz erinnerst. :))

  138. Nein, das ist nicht die Preisfrage, noch’n Flo.

    Das TMW ist eine Einrichtung der der Republik Österreich. Der Mieter, die WKO ist eine – bin mir da grad unsicher – verfassungsrechtlich eingeschriebene Vertretung aller wirtschaftstreibenden (?) in Österreich.

    Nachdem Astrologie und Energetikerei und Kinesiologie in Österreich einen Gewerbeschein braucht (das ist gut) und dieser Gewerbeschein von der WKO (oder Wirtschaftskammer Wien) ausgestellt wird, also amtlich erteilt wird, was soll das TMW tun?

    Ich fürchte, das TMW, hätte, selbst wenn es wollte, keine Chance, eine derartige Veranstaltung bei diesem Veranstalter zu verhindern.

  139. @ Scheusal:

    Ich fürchte, das TMW, hätte, selbst wenn es wollte, keine Chance, eine derartige Veranstaltung bei diesem Veranstalter zu verhindern.

    Wenn dem tatsächlich so wäre, wäre das ein weiteres Armutszeugnis für Österreich. Schlimm!

  140. @Bullet:

    Wobei ich anmerken möchte, daß der Abstand der Positionen im von mir erfundenen Beispiel zwar als antagonistisch empfunden werden kann, der Abstand der Positionen im realen Fall der astrologischen Veranstaltung in den Räumen einer naturwissenschaftlich orientierten Institution jedoch weitaus größer und mit deutlich heftigerem und auch zerstörerischem Impact verbunden ist.

    Wenn es Dich nicht schon gäbe, müsste man Dich erfinden! 😉

  141. @stillerleser:

    „Ich muß sagen ich bin schwer enttäuscht von dieser “Antwort” des Technischen Museums.“

    Naja, ein bischen bin ich das auch.

    Andererseits finde ich es durchaus respektabel, dass die sich hier überhaupt zu Wort gemeldet haben.

    Die hätten nach alter k.u.k. Sitte auch einfach in den Ignoranzmodus schalten können.
    Das unterscheidet die Leute da zumindest schon mal deutlich von der Wiener Wirtschaftskammer …

  142. Boah, ne, also da gehoert Astrologie echt nicht hin. Aber wohin sonst? Astrologie gehoert eher in ein Museum fuer Kunst! Das ganze astrologische System hat durchaus – als esoterisches Gesamtkunstwerk (Symbolik, Mystik, Astronomie, (alte) Religion….) eine innere Logik und Schoenheit., vor allem die alte Astrologie.

  143. bez. Astrologie und Banken….
    Hier meine kommentare …

    Was veranlasst kritiker zu glauben, dass unser wirtschaftssystem seriöser sei als astrologie ?
    (ernst gemeint !)
    Das eine ist ein Kredit – Kapitalismus und das andere eine Tierkreis-Kapitalismus.
    Ich vermisse seriöse Aussagen von kritikern und naturwissenschafter im Bereich der Wirtschaftswissenschaften. (ebenfalls ernst gemeint)
    In dieser Form muss man doch definitiv sagen, dass Kredit-Kapitalismus eine parawissenschaft ist !

    >> Astrologen über die Vergabe von Arbeitsplätzen bestimmen
    Auch hier dieselbe frage….
    In vielen ländern dieser welt ist posten-schieberei durch freunde üblich.
    Auch hier vermisse ich kritik !
    komischerweise würde ein astrologisches auswahlverfahren sogar chancengleichheit bieten. vorallem relevant für Langzeitarbeitslose, berufseinsteiger oder menschen aus der ärmeren schicht usw. Auch wenn die astrologie unsinn ist, soziologisch gesehen könnte die anwendung in manchen bereichen probleme verhindern.

    >> Und wenn dann die Ausbildung zum Astrologen von Steuergeldern subventioniert wird,
    Hmmm…. schwer zu beurteilen ob das für die wirtschaft ein schaden ist.
    viele menschen glauben, dass die grundlage unserer modernen gesellschaft das korrekte erkennen
    und verstehen von prozessen in der natur liegt. (also Naturwissenschaften zb.)
    Aber das ist nicht richtig. Die Grundlage einer jeden Gesellschaft ist das erfolgreiche Wirtschaften können und nicht
    das korrekte erkennen der natur. deshalb hat sich die menscheit aus dem schamanismus heraus entwickeln können.
    Am Anfang stand nur der mensch mit seiner genetisch veranlagten intuition. keine naturwissenschaft also.
    Ich glaube dass
    das der Grund ist warum die wirtschaftskammer plötzlich auch astrologen zulässt darin liegt dass
    Ein esoteriker im ´laufrad der wirtschaft´ besser ist als ein Arbeitsloser. Die kosten pro Arbeitslosen dürfte
    jenseits von 2-3T € p.m liegen. Noch höher… wenn diese in sinnlos-schulungen gesendet werden.
    Die ´beste´ lösung (zumindest kurzfristig) auch astrologen zum berufsstand erheben.

  144. >> auch bez. der ´propagande im TM´
    glaube nicht dass das TM daran glaubt astrologie sei eine wissenschaft.
    eher dürfte es wirtschafltiche gründe gehabt haben. kann mir vorstellen dass der staat
    hier in diesen bereichen anfängt (heimlich) zu sparen.
    und wie ich schon oben erwähnt habe….. die grundlage der existenz liegt nicht in der
    korrekten erkenntnis der naturprozesse sondern im wirtschaftlichem existieren können.

  145. @ H. Kremser:

    Und als nächstes fördern wir die Anlernung von Langzeitarbeitslosen als Taschendiebe, Scheckbetrüger und Bankräuber? Wäre „kurzfristig“ doch eine tolle Lösung…

  146. @Kremser

    Die Grundlage einer jeden Gesellschaft ist das erfolgreiche Wirtschaften können und nicht das korrekte erkennen der natur.

    Das ist falsch. Grundlage für erfolgreiches Wirtschaften ist ein Vorsprung in Wissenschaft und Technik gegenüber dem Konkurrenten. Die Astrologie ist wie die Motivationsbranche eine parasitäre Industrie, die dem Kunden Zuversicht verkauft, der so einen etwaigen Nachteil im Konkurrenzkampf womöglich ausgleichen kann. Wer überzeugt ist von kommendem Erfolg, handelt skrupelloser als sein zweifelnder Konkurrent. In einer wirklich aufgeklärten Gesellschaft wäre Ausbeutung abgeschafft und Aberglaube daher überflüssig. Die Natur vollkommen zu verstehen, könnte die Grundlage für Wohlstand sein, der allen zugute kommt.

  147. wenn man will, dann sind Lebensversicherung und Astrologie identisch. Denn eine LV garantiert ja (wie wir aktuell lernen) zwar beim Abschluss eine bestimmte Mindestrendite – versprochen wird aber gerne mehr Erfahrungen (aus der Vergangenheit). Leider kann niemand eine Entwicklung vorhersehen und so bleibt aktuell die Zinsentwicklung und auch die Rendite weit hinter dem nötigen zurück. Da das die armen Versicherungen nicht stemmen können – wird eben Zwangsumversichert…. Was aber die LV nicht hindern wird, weiter Versprechungen für die Zukunft in 35 – 40 Jahren zu machen…

  148. @T:
    >>Das ist falsch. Grundlage für erfolgreiches Wirtschaften ist ein Vorsprung in Wissenschaft und Technik gegenüber dem Konkurrenten.

    Das sehe ich nicht so. Tiere z.b. haben kein Wissen über Umwelt und Technik. Können sich aber trotzdem rasant ausbreiten. Hier herrscht das Prinzip des Darwinismus – sprich der stärkere setzt sich durch. (Beispiel Bakterien)

    Die Römer waren wissenschafltich weit Fortgeschritten. Trotzdem wurden diese von den Germanen verdrängt. Im europäischem Mittelalter kam es aus meiner Sicht eigentlich zu einem Rückschritt in Sachen Wissenschaften.

  149. >> Im europäischem Mittelalter kam es aus meiner Sicht eigentlich zu einem Rückschritt in Sachen Wissenschaften

    Ausruck „Naturwissenschaflticher Denkweise“ wäre besser…..
    Die Römer hatten auch eine ausgeprägte Natur-Philosophie. Die Menschen im Mittelalter eigentlich nur ein reines Theologisches Weltbild…..
    Soweit ich das beurteilen kann.

  150. @ Kremser
    Verstehe. Sie wollen nur ein bissl lose daherschwätzen.
    Sie haben von „erfolgreichem Wirtschaften“ geschrieben und kommen mir jetzt mit Tieren. Geht’s noch?
    Von Evolution haben Sie auch keine Ahnung: „das Prinzip des Darwinismus“ ist nicht, dass sich der Stärkere durchsetzt. Näheres bei Wikipedia bitte selbst nachlesen.
    Und als Historiker bin ich von Ihrer präzisen Analyse der Spätantike schier begeistert: „Die Römer waren wissenschafltich weit Fortgeschritten. Trotzdem wurden diese von den Germanen verdrängt.“ Die Geschichte muss neu geschrieben werden.
    „Soweit ich das beurteilen kann.“ Tut mir leid, aber Sie können offenbar gar nichts von dem beurteilen, worum es hier geht.
    Das blog hier ist kein Stammtisch. Wenn Sie etwas lernen wollen, dann stellen Sie doch Fragen. Die wird man Ihnen gerne beantworten, aber derart anmaßenden Blödsinn zu verbreiten, ist frech.

  151. @ H. Kremser:

    Hier herrscht das Prinzip des Darwinismus – sprich der stärkere setzt sich durch.

    Mit dieser Aussage beweisen Sie bestens, dass Sie keine Ahnung von Evolution haben. Lt. Darwin setzt sich nämlich nicht der stärkere durch, sondern der am besten an seine Umwelt angepasste.

    Die Römer waren wissenschafltich weit Fortgeschritten. Trotzdem wurden diese von den Germanen verdrängt. Im europäischem Mittelalter kam es aus meiner Sicht eigentlich zu einem Rückschritt in Sachen Wissenschaften.

    Von Geschichte haben Sie also auch keine Ahnung. Die Römer waren lediglich in Teilbereichen fortgeschritten. Im Mittelalter war man dann in anderen Bereichen weiter.
    Und die Römer wurden nicht von den Germanen verdrängt, beide Völker vermischten sich einfach immer mehr. Und beide mit den Galliern/Kelten. Und mit noch anderen Völkern.

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