Es hat schon Tradition: Die NASA kündigt eine Pressekonferenz anlässlich einer „wichtigen“ Entdeckung an. Und die (sozialen) Medien überbieten sich mit wilden Spekulationen. „Hat man vielleicht außerirdisches Leben entdeckt?“ – diese Frage gehört immer mit dazu. Diejenigen die ein wenig zurückhaltender sind, fragen sich, ob jetzt eine „zweite Erde“ bei einem anderen Stern gefunden wurde (was mit den derzeitigen Mitteln schlicht und einfach nicht möglich ist). Und ganz allgemein herrscht jede Menge Hysterie und Aufregung.

Künstlerische Darstellung von Trappist-1 und seinen Planeten (Credit: ESO/M. Kornmesser/spaceengine.org)
Künstlerische Darstellung von Trappist-1 und seinen Planeten (Credit: ESO/M. Kornmesser/spaceengine.org)

So war es auch heute, als die NASA eine „Conference on Discovery Beyond Our Solar System“ angekündigt hatte. Mit Aliens oder einer zweiten Erde war zwar auch diesmal nicht zu rechnen – aber auf jeden Fall mit einer sehr interessanten Entdeckung!

Ein Blick auf die Liste Teilnehmer der Pressekonferenz ließ schon ein wenig erahnen, worum es ging. Mit dabei war Michael Gillon von der Universität Liege in Belgium der am TRAPPIST-Teleskop mitarbeitet. Das Akronym steht für „TRAnsiting Planets and PlanetesImals Small Telescope“; das Gerät befindet sich am La Silla-Observatorium der Europäischen Südsternwarte (ESO) und wird von der belgischen Université de Liège ferngesteuert betrieben (ich habe früher schon mal darüber geschrieben, als das Teleskop den Betrieb aufnahm).

Letztes Jahr im Mai machte eine Entdeckung dieses Teleskops jede Menge Schlagzeilen. Es waren die Art von Schlagzeilen, die über „lebensfreundliche Planeten“ spekulieren obwohl es dafür damals keinerlei Grundlage gab. Die Entdeckung selbst war aber höchst interessant und ich habe ausführlich darüber berichtet. Beim Stern TRAPPIST-1 wurden drei Planeten entdeckt. Die Masse der Planeten kannte man damals aber nicht. Und ohne die Masse der Planeten zu kennen konnte man auch nichts über ihre chemische Zusammensetzung sagen. Und damit auch nichts über die Bedingungen auf den Planeten oder gar, ob es dort “lebensfreundlich” ist.

Die Planeten sind ihrem Stern alle enorm nahe; der Stern selbst ist aber ein roter Zwergstern und sehr kühl. Es könnte also sein, dass auf diesen Planeten halbwegs angenehme Temperaturen herrschen. Es kann aber auch nicht sein. Wir wussten es damals nicht und wir wissen es heute immer noch nicht. Was wir stattdessen wissen: Trappist-1 wird nicht nur von drei Planeten umkreist, sondern von insgesamt sieben!

Credit: NASA/R. Hurt/T. Pyle
Die sieben Planeten von Trappist-1 (Credit: NASA/R. Hurt/T. Pyle)

Das ist das, was heute bei der NASA-Pressekonferenz bekannt gegeben wurde (hier gibt es die Forschungsarbeit)! Und es ist eine ziemlich coole Entdeckung! Sie macht das Trappist-1-System zu dem System das die meisten bekannten Planeten beherbergt. Fast so viele wie in unserem Sonnensystem! Die Planeten bei Trappist-1 sind allerdings ganz anders. Bei uns haben wir vier „erdähnliche“ Planeten; also vier Himmelskörper die ungefähr so groß wie die Erde sind (bzw drei; einer ist per Definition ja exakt so groß wie die Erde 😉 ). Und dann noch vier sehr viel größere Gasplaneten. Die sieben Planeten von Trappist-1 sind dagegen alle ungefähr erdgroß. Fünf sind mehr oder weniger gleich groß wie unsere Erde; zwei sind ein wenig kleiner. Die Massen liegen irgendwo zwischen der 0,4 und 1,4fachen Erdmasse – genauer weiß man es nicht.

Die Entdeckung ist aus mehreren Gründen sehr beeindruckend. Einmal kennt man das System nun besser als zuvor. Die Unsicherheiten was die Umlaufbahnen und Massen angeht sind kleiner geworden, aber nicht verschwunden. Über die Lebensfreundlichkeit kann man also immer noch nichts verbindliches aussagen. Aber wir haben nun ein Planetensystem in dem wirklich viele Himmelskörper bekannt sind. Bis jetzt kannten wir Sterne die hauptsächlich von einem oder zwei Planeten umkreist werden; ein paar wo es mehr sind. Das ist zwar auch super, aber es schränkt die Möglichkeiten ein, zum Beispiel die Dynamik dieser Systeme zu studieren. Jetzt haben wir ein System, dass eine Vielfalt dynamischer Wechselwirkungen zeigt die wir untersuchen können. Wir können mit so einem System auch viel besser erforschen, wie Planeten entstehen und sich entwickeln.

Ob Leben oder lebensfreundliche Bedingungen auf diesen sieben Planeten existieren, wissen wir nicht. Ein paar der Planeten liegen zwar in der habitablen Zone von Trappist-1 – also dem Bereich in dem die Temperaturen zumindest prinzipiell so sein könnten, dass flüssiges Wasser existiert. Aber „könnte“ ist eben „könnte“. Es müssen noch viel mehr Bedingungen erfüllt sein, damit die Temperaturen passen. Es muss die richtige Atmosphäre geben, das richtige Magnetfeld, die richtige Art von geologischer Aktivität – und so weiter. Und über all das können wir mit den momentan technischen Mitteln nichts aussagen. Es ist daher auch etwas irreführend, wenn man die Planeten auf Infografiken so darstellt wie hier in diesem Bild das aus der Pressemitteilung stammt und bei der ein paar der Planeten tatsächlich als erdähnlich gezeichnet werden:

Vergleich der Planeten von Trappist-1 mit den inneren Planeten  unseres Sonnensystems (Bild: NASA)
Vergleich der Planeten von Trappist-1 mit den inneren Planeten unseres Sonnensystems – mit leider irreführenden grafischen Gestaltungselementen… (Bild: NASA)

Was aber wirklich interessant ist: Wenn man die Befunde von Trappist-1 verallgemeinert, dann würde das bedeuten, dass erdgroße/erdähnliche Planeten bei roten Zwergsternen häufig sind; häufiger als bei größeren Sternen wie unserer Sonne. Unsere Sonne gehört aber zu einer Minderheit: Die überwiegende Mehrheit der Sterne im Universum sind rote Zwergsterne wie Trappist-1. Rote Zwergsterne leben auch viel, viel länger als größere Sterne. Während unsere Sonne „nur“ ungefähr 10 Milliarden Jahre lang lebt, können rote Zwerge ein paar hundert Milliarden bzw. ein paar Billionen Jahre lange existieren und Energie abstrahlen.

So könnte der Blick von einem Planeten auf Trappist-1 aussehen (Bild: ESO/N. Bartmann/spaceengine.org)
So könnte der Blick von einem Planeten auf Trappist-1 aussehen (Bild: ESO/N. Bartmann/spaceengine.org)

Der Blick auf die sieben Planeten von Trappist-1 zeigt uns also vielleicht ein Universum, dass voll ist mit Sternen, die von erdähnlichen Planeten umkreist werden. Planeten, die schon viel länger existieren als unsere Erde und noch eine viel, viel längere Zukunft vor sich haben als wir. Wir sehen ein Universum, das noch voll mit fremden Welten ist, fremden Welten die vielleicht sogar lebensfreundlich sind, wenn unseere Welt schon längst verschwunden ist. Wenn die großen und hellen Sterne wie unsere Sonne schon längst ausgebrannt und ihre Planeten zerstört oder zu leblosen kalten Eiswüsten transformiert wurden, werden die Zwergsterne weiterhin ihr rotes Licht auf ihre Planeten werfen…

89 Gedanken zu „Die sieben Planeten von Trappist-1 und die Zukunft des Universums“
  1. In was für einer tollen Zeit leben wir – astronomisch gesehen jedenfalls. Die Liste der potentiell interessanten Planeten wächst und wächst. Und damit meine Sehnsucht nach der nächsten Generation von Teleskopen, die diesen Planeten ein wenig mehr auf den Zahn fühlen können.
    Bin sowieso ein „Fan“ der Roten Zwerge, denn wenn sich dort trotz der uns bekannten widrigen Bedingungen Leben entwickelt (hat), bin ich auf die Ideen der dortigen Evolution gespannt.

  2. @Florian

    Wenn man die Befunde von Trappist-1 verallgemeinert, dann würde das bedeuten, dass erdgroße/erdähnliche Planeten bei roten Zwergsternen häufig sind; häufiger als bei größeren Sternen wie unserer Sonne. Unsere Sonne gehört aber zu einer Minderheit: Die überwiegende Mehrheit der Sterne im Universum sind rote Zwergsterne wie Trappist-1.

    Dann würde alle Wahrscheinlichkeit dafür sprechen, dass wir uns auf einem Planeten wiederfinden sollten, der einen roten Zwerg umkreist. Tun wir aber nicht. Das bedeutet m.E. nichts Gutes für die Bewohnbarkeit von Planeten roter Zwerge.

    Werdet Ihr sicher bald in WRINT drüber sprechen. Bin gespannt.

  3. @tomtoo

    Na ja, wer interessiert sich für Mikroben? Ich meine natürlich die Bewohnbarkeit für höheres Leben. Rote Zwerge schmeißen gerne mit Flares um sich, viel stärker als die unserer Sonne, und die habitable Zone ist sehr nahe beim Stern. Man wird da also regelmäßig geröngt. Vorsichtig ausgedrückt.

  4. Sry ich mal wieder im zweiten Anlauf.

    @Alderamin
    evtl. sind ja lebensfreundliche Bedingungen unter einem Gelben Stern eher selten. Und wir sind sowas wie Glückskinder ?

  5. @tomtoo

    Ja, das ist natürlich möglich. Aber rein statistisch unwahrscheinlicher. Es ist auch wahrscheinlich, dass wir in einer Zeit leben, in der mehr Menschen auf der Erde leben, als jemals zuvor gelebt haben. Daraus folgt dann, dass wahrscheinlich nicht mehr viele Menschen nach uns geboren werden, d.h. dass die Menschheit bald untergeht (Doomsday-Argument).

  6. @Alderamin: Das klingt aber pessimistisch, oder erkenne ich nur die Ironie nicht?
    Der genannten Wahrscheinlichkeit stimme ich zu. Aber da der unwahrscheinlichere Fall nu mal eingetreten ist, lässt sich doch trotzdem nicht auf die andere Situation schließen.

  7. @Alderamin

    Ich verstehe dich leider auch nicht so ganz.
    Mir kommt das so vor als würde man aus einem Münzwurf schliesen können das jetzt immer Kopf kommt. Aber ich weiss ja das du so nicht denkst. Ich verstehe es halt gerade nicht.

  8. Ist nicht ironisch gemeint.
    76% aller Sterne sind rote Zwerge, und nur 7,6% sind G-Sterne (https://en.wikipedia.org/wiki/Stellar_classification). Jetzt scheint es auch noch so zu sein, dass die roten Zwerge häufig erdgroße Planeten haben, häufiger als sonnenähnliche Sterne. Nehmen wir mal an, doppelt so viele, die sich entsprechend mit doppelter Häufigkeit in der (mutmaßlich) habitablen Zone des Sterns befinden. Dann kommen auf jede G-Erde 20 M-Erden.

    Wäre die Häufigkeit von höher entwickeltem Leben auf allen gleich groß, dann wäre die Wahrscheinlichkeit 19/20 (95%), dass ein zufällig aus einer gedachten Urne mit je einer Kugel für jeden bewohnbaren Planeten gezogener Planet um einen roten Zwerg kreisen würde. Dann sollte auch unser Planet als zufälliger Datenpunkt mit 95% Wahrscheinlichkeit ein solcher sein. Mit nur 5% Wahrscheinlichkeit wäre es hingegen ein G-Stern.

    Also rein vom Argument der Wahrscheinlichkeit her sind wir entweder wirklich die große Ausnahme (waren wir bisher aber eigentlich nie, die Erde ist nicht das Zentrum des Sonnensystems, der Milchstraße oder des Universums; wir sind in jeder Beziehung an einer durchschnittlichen Stelle des Universums; bis auf die Häufigkeit des Sternentyps unserer Sonne unter den Sternen insgesamt), oder die Bewohnbarkeit ist eben nicht gleichverteilt auf allen erdgroßen Planeten in der habitablen Zone, sondern hängt auch vom Sterntyp ab.

    Das ist einfach der wahrscheinlichere Fall. Was den selteneren Fall der Gleichverteilung + Zufallstreffer nicht ausschließt – sondern eben nur unwahrscheinlicher macht.

  9. @Alderamin – Es ist erstmal so was von toll, dass wir gerade starke Hinweise für mögliche galaktische neue Heimaten gefunden haben! Darauf mussten wir Milliarden Jahre warten, seit die erste Reflex Amöbe durch die Ursuppe kroch!

    „nichts Gutes für die Bewohnbarkeit“:
    Sei unbesorgt!

    …Im Umkreis von 32Lj gibt es wohl über 200 rote Zwerge! Da wird einer sein, der auch Dir passt!

    Es kann ja auch sein, dass sich der Typ Hetzjäger mit Großenhirnlappen sich nur selten so weit entwickelt. Hier wohnten ja Tausendmal länger schlaue Tintenfische oder Vögel, als es uns noch nicht gab. Wir sollten also erstmal Tausend Garten Eden begegnen, bevor wir einen mit sowas wie unsereins drin treffen!

    PS: ..schnomal Aktien von Gardenia kaufen 😉

  10. @Alderamin: „Aber rein statistisch unwahrscheinlicher.“

    na und? da eben rote zwerge die mehrheit der sterne ausmachen, wärens wohl trotzdem noch ne ganze menge, right?

    aber mal von ab; trappist-1 ist -soweit ichs mitbekommen habe- so um die 500 millionen jahre jung, mit leben siehts dann wohl in dem system -trotz der menge an möglichen „habitablen“ planeten eh eher schlecht aus, selbst wenn wasser vorhanden wäre, oder? konservativ geschätzt hats auf der erde ja auch eher um die 500 bis 1 milliarde jahre gedauert bis was geschlüpft ist.

  11. Ich habe eine Verständnisfrage.
    Man geht ja von der Prämisse aus, dass die Planeten aufgrund der Nähe zum Heimatstern gebunden sind. Soweit so gut. Was mir aber aufgefallen ist, dass die Planeten untereinander nah beieinander sind. Gemäß dem Fall, dass eines der Planeten den anderen Planeten gravitativ so stört, dass dieser doch nicht gebunden ist, was würde dann passieren ? Würde der Heimatstern aufgrund seiner Masse ihn wieder an sich binden und der Planet würde gebunden rotieren oder ist das eine Umstand was man per se nicht beantworten kann bzw gibt es da Tendenzen dazu ? Wäre das Dreikörperproblem oder Abwandlungen davon, in diesem Fall relevant ?

  12. Um Alderamin, das ist nicht so wirklich stichhaltig. Wenn ich einen Zufallsgenerator mir eine Zahl zwischen 0 und 1000 ausgeben lasse und es ist eine 5, kann ich ja auch nicht behaupten einstellige Zahlen wären häufiger als alle andere Zahlen.

    Aus einem einzigen Datenpunkt irgendeine Wahrscheinlichkeit vorhersagen zu wollen ist sehr gewagt. Wenn wir jetzt Hinweise auf Leben auf einem anderen Planeten finden der einen anderen G-Stern umkreist, dann wird es interessant. Oder aber wenn wir trotz langer Suche keine Hinweise auf Leben auf Planeten finden, die einen Roten Zwerg umkreisen. Aber dafür müssen wir ja erstmal suchen können.

    Vor allem da das physikalische Argument, das Rote Zwerge vielleicht zu aktiv sind um Leben wie wir es kennen zu ermöglich doch an sich schon schlüssig ist. Da brauch man dann nicht noch Wahrscheinlichkeiten herbei zu zaubern.

    Das gilt genauso für das Doomsday-Argument. Was die Befürworter dieser Idiotie gerne vergessen ist nämlich, das das Doomsday-Argument for JEDEN Menschen, genau genommen für alles Leben ab der dritten Generation, wahr ist und zwar völlig unabhängig davon wann es gelebt hat oder wie lange Leben auf der Erde danach noch existiert. Wenn das Doomsday-Argument also irgendeine Relevanz hätte, wäre die Menschheit, nein das Leben an sich in der vierten Generation ausgestorben. Oder aber wir sehen grade eine 3 Milliarden Jahre lange Glückssträhne.

    Und selbst die Beschreibung mit Hilfe von Leben statt Menschen ist noch zu Spezifisch. Das Universum selbst hätte nach sehr kurzer Zeit implodieren müssen. Schließlich ist es nach dem Doomsday Argument wahrscheinlicher, dass das Universum die längste Zeit seines Bestehens schon hinter sich hat. Und auch das unabhängig davon wann ich die Frage stelle oder wie lange das Universum schon existiert.

    Ich hoffe das kommt jetzt nicht zu aggressiv rüber. Aber die unwissenschaftliche Angewohnheit, einzelnen Datenpunkten eine Wahrscheinlichkeit zuweisen zu wollen begegnet mir in pseudophilosophischen Argumenten immer wieder, und es geht mir auf den Sack 😉

  13. @EchtSuperDasPodcast „der Typ Hetzjäger mit Großenhirnlappen sich nur selten so weit entwickelt. Hier wohnten ja Tausendmal länger schlaue Tintenfische oder Vögel, als es uns noch nicht gab. Wir sollten also erstmal Tausend Garten Eden begegnen, bevor wir einen mit sowas wie unsereins drin treffen!

    Jo, könnte stimmen, und was dann?? Terraforming trotz Bewohner? Es wirft letztlich viele Fragen auf, und hat dann auch Auswirkung auf den Umgang miteinander hier. Sind wir reif dafür? …viele noch nicht. Slums, und interstellare Reisen. Sonst tolle Entdeckung, und eine optimistische Herausforderung für die Menschheit.

  14. Ist das eigentlich sinnvoll, für Sterne dieses Typs eine neue Klasse aufzumachen? Die NASA / ESO sprechen ja nicht von einem Roten Zwerg, sondern einem Ultracool Dwarf, was laut engl. wiki ein massearmer Roter Zwerg sei. Wenn der Anteil Roter Zwerge im Verhältnis zur Gesamtzahl der Sterne so groß ist, dann erscheint eine weitere Unterscheidung angemessen, aber der Profi guckt wahrscheinlich eh direkt auf die Spektralklasse.

    @emreee: Ein Stern der Art existiert recht lang und die Planeten um einen Stern entstehen typischerweise zeitgleich bzw kurz nach dem Stern. Wenn die sich „Gravitations-mäßig nicht einig“ wären, dann würde sich das in sehr kurzer Zeit klären, in dem sie sich gegenseitig raus kegeln. Man weiß nur, dass der Stern mindestens 500 Mio. Jahre alt ist, wenn nicht viel älter. Somit dürfte das längst geklärt sein.

  15. @Aldemarin
    Das Wahrscheinlichkeitsargument leitest du aber grade aus der Empirie ab, aus Stichproben. Zu Stichproben gehören Konfidenzintrvalle. Und die wären hier so groß, dass deine Aussage zwar theoretisch nicht falsch, aber im Grunde beliebig ist.

  16. Andere Frage: Wäre es eigentlch nach bisherigen Erkenntnissen plausibel, dass rote Zwerge mehr Gesteinsplaneten haben könnten als schwerere Sterne wie unsere Sonne? Ich hätte jetzt gedacht, dass ja, weil kleiner Stern vielleicht bedeutet = weniger Gas bei der Entstehung und damit im Verhältnis mehr schwere Elemente in der Nähe. Könnte das sein?

  17. Und nicht einmal die sonst ach-so-seriösen „Tagesthemen“ waren sich gestern zu schade, sich zu der Aussage zu versteigen, dass auf einem der 7 Planeten ausserirdisches Leben gefunden werden könnte. Okay, „könnte“ sicherlich, aber da braucht es schon viel Optimismus.

    U.a. wurde in der Berichterstattung auch erwähnt, die Planeten von Trappist-1 könnten auch mit Teleskopen direkt beobachtet werden – kommt das trotz der Entfernung noch tatsächlich hin?

  18. was ist mit meteoriteneinschlägen? wenn ich mich recht entsinne, gab es mal einen artikel, bei dem es darum ging, dass wir glueck haben jupiter in unserem sonnensystem zu haben, welcher den großteil gefährlicher meteoriten mit seinem enormen gravitationsfeld einfaengt. würde das nicht heissen, dass es dort wesentlich häufiger knallt, wenn man davon ausgeht, dass asteroitengürtel bei der planetenentstehung (immer?) im gewissen grad überbleiben?

  19. Wie alt soll TRAPPIST-1 jetzt gleich noch einmal sein? 500 Mio. Jahre? So gesehen ist es kein Wunder, dass dieser Stern Planeten hat, da damals die Metallizität der kollabierenden Gaswolke ohne weiteres groß genug gewesen sein kann für ein Planetensystem. Unser Sonnensystem war da ja schon locker 4 Mrd. Jahre alt. Für die Entwicklung von Leben dürfte die Zeit sehr knapp gewesen sein.

    Wie sieht es eigentlich aus? Gehören die Roten Zwerge eher zur Population 1 oder zur Population 2? Ich vermute ersteres, auch wenn andererseits die meisten der heute noch existierenden Population 2-Sterne eher klein sein dürften. Es ist ja auch so, dass ein Population 3-Stern wegen des nötigen hohen Alters klein (und somit langlebig) sein müsste, nur sind damals vermutlich wenige oder gar keine davon entstanden, und für Planeten hat es damals keinerlei „Baumaterial“ gegeben.

  20. > Aber “könnte” ist eben “könnte”.

    Das ist die stärkste Aussage des ganzen Beitrags. Selbst im Morgenmagazin tauchte Ranga Yogeshwar auf und äußerte sich zum Thema. Er hat es aber nicht so pointiert ausgedrückt.

    Je weniger wir über Trappist-1 wissen umso wilder können wir darüber spekulieren und um so müßiger ist die Beschäftigung mit Details. Wissenschaft bringt erst dann Erkenntnis, wenn Sie Alternativen mit Sicherheit ausschließen kann.

    Bevor dieses Stadium erreicht ist kann sie nur dabei helfen, den Weg zur Erkenntnis abzukürzen. Wegeners Idee war eine interessante Hypothese, zur brauchbaren Theorie wurde sie erst, als sie durch zahlreiche Befunde bestätigt wurde.

    Apropos: In Sterne und Weltraum vom März berichtet Timm Riesen dass er bei der Suche nach dem Quasar 3C273 am Stellarium Gornergrat vier auffällig blinkende Objekte beobachtete, für die es keine gute Erklärung gab. In der nächsten Nacht waren sie nicht mehr zu beobachten. Aber Außerirdische sind es auch nicht gewesen.

  21. Sollte es tatsächlich außerirdische Intelligente Lebensformen geben und es ihnen gelungen sein, große Entfernung in einem höchst Lebensfeindlichen Raum zu überbrücken,werden sie bestimmt nicht der Erde einen Besuch abstatten,den sie hätten das schwierigste geschafft und haben den ganzen Weltraum für sich alleine.Sie würden ja dann zeigen das sie anstatt Intelligent sind, in der Wirklichkeit Sau dumm sind.Es ist also höchst unlogisch, zu glauben das es Intelligente Lebewesen aussrirdischen Ursprungs gibt und noch unglaublicher, das sie der Erde einen Besuch abstatten.Und so wie die USA sich verhalten und im allgemeinen der Mensch, ist anzunehmen das sie Geistig nie einen Menschen auf den Mond geschickt hatten,sondern, wenn überhaupt, nur Physisch.

  22. Eine Reise zu Trappist-1 mit der für 2018 geplanten Orion; AresV bzw SLS, bei 40 000 km/h würde
    1079992 Jahre (~1,08 Millionen Jahre) dauern.
    40 Lichtjahre sind ca. 378 429 218 903 232 km

    also kann ich die Koffer wieder auspacken;-)

  23. @Turi

    Wenn ich einen Zufallsgenerator mir eine Zahl zwischen 0 und 1000 ausgeben lasse und es ist eine 5, kann ich ja auch nicht behaupten einstellige Zahlen wären häufiger als alle andere Zahlen.

    Wenn ich vorher weiß, dass die Zahl zwischen 0 und 999 liegen kann, dann wäre die Wahrs‌cheinlichkeit bei einer Gleichv‌erteilung 1/99, dass eine einstellige Zahl heraus kommt. Wenn dann tatsächlich eine einstellige Zahl heraus kommt, wäre das entweder ein ziemlicher Zu‌fall, oder die Gleichvert‌eilung bzw. die Grundannahme, dass die Werte bis 999 reichen, wäre nicht erfüllt. Mit weiteren Versuchen könnte man dies mit zunehmender Ko‌nfidenz unterscheiden, wobei immer gilt, dass auch bei einer Gleichve‌rteilung eine lange Ket‌te von einstelligen Zahlen herauskommen könnte, nur fällt die Wahrsc‌heinlichkeit dafür dramatisch. Für zwei Zahlen wäre sie schon (1/99)² = 1/9801, für drei (1/99)³ = 1/970299 etc., so dass die Konf‌idenz immer mehr steigen würde, dass mit der Gleichve‌rteilung etwas nicht stimmt, wenn die Zahlen einstellig blieben. Aber 1/99 wäre ja auch schon einigermaßen unwahrscheinlich für den Anfang.

    Zwei Wü‌rfe unterscheiden sich von einem Wurf auch nur in der vergrößerten Zahl der Mög‌lichkeiten. Ich könnte genau so Tupel von aufeinander folgenden Zahlen als Einzel‌ereignis definieren, indem ich erst nach m Zahlen nachschaue, wie wahrs‌cheinlich das gezogene Tupel im Wahrschei‌nlichkeitsraum aller möglichen Tupel ist. Alles, was ich dabei mache, ist die Wahrsc‌heinlichkeit für den „günstigen“ Fall verkleinern, weil ein m-Tupel eben N^m (bei N möglichen Werten, mit Zurücklegen) hat und die günstigen Fälle einen kleineren Anteil daran ausmachen, als beim Einz‌elzug.

    Das gilt genauso für das Doom‌sday-Argument.

    Ok, lassen wir das weg, das Beispiel ist noch komplizierter als die o.g. Tupel-Geschichte (wobei in der Wikipedia steht, es sei „umstritten“ und „kontr‌overs diskutiert“, also nicht einfach trivial falsch).

    Aber die unwissenschaftliche Angewohnheit, einzelnen Datenpunkten eine Wahrscheinlichkeit zuweisen zu wollen

    Es geht um grobe Schä‌tzungen. Man hat halt nur einen Datenpunkt. Aus einem Datenpunkt kann man nicht viel schließen, aber mehr als gar nichts. Z.B., dass intelligentes Leben im Universum überhaupt möglich ist. Und was einmal möglich ist, wird auch mehrmals möglich sein, unter der Annahme eines sehr großen Universums mit überall gleichen physikalischen Gesetzen. Nur kann man nicht erschließen, wie häufig, weil nicht alle nötigen Faktoren für seine Entstehung bekannt sind. Aber man kann einen Faktor, wie den Sternentyp einzeln betrachten, und dann kann ein Datenpunkt wieder eine Orientierung liefern.

    1. @Rainer Kresken: Wie sollte man diese Himmelskörper denn sonst bezeichnen? Dass die IAU-Definition mangelhaft ist, ist ja nichts Neues. Das ändert aber nichts daran, dass Trappist-1 von 7 Planeten umkreist wird und Pluto kein Planet ist.

  24. Eine Verwirrung hab ich noch. Also der Stern heißt TRAPPIST-1. Benannt nach dem Teleskop TRAPPIST. Hat man nun mit dem Teleskop diesen Stern entdeckt? Oder nur die ersten drei seiner Planeten? Und hat danach den Stern, den man bereits kannte, umbenannt?

  25. Für mich ist es, auch wenn ich die Entdeckung von Exoplaneten schon seit den späteren 1990ern mitverfolge, immer wieder großartig, wenn da neue gefunden werden.
    Als ich Anfang der 1990er meine ersten Gehversuche im Lesen von SciFi Heftchen machte, glaubte ich, die Entdeckung echter Exoplaneten würde noch Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte dauern. Zumindest im diesem kleinen Teilaspekt fühle ich mich ab und an als würde ich gleichsam in einer SciFi Welt leben.
    Und, liebe Astronomen, müsst ihr mir die Hoffnung auf die ZWEITE ERDE!!! (Sensationsgeheische) immer wieder nehmen? Als Hobby-SciFi Schreiber ist es nämlich hart halbwegs plausibel was zu schreiben, was plotdriven mit Alienwelten zu tun hat. 😉

    Nun ja, wieder ernsthaft. Die Realwelt Astronomie ist auch so spannend genug. Ich jedenfalls freue mich immer wieder über tolle News auf Astrodicticum und immer wieder interessante Diskussionen in der Leserschaft.

    @SaDe (#24)
    Habe mir manche der Comments in der Tagesschau-Seite durchgelesen. Da sind wirklich viele dabei, die wissenschaftlich gesehen zu kurzsichtig sind. Und vor allem der mit dem Menschenfleisch essen. Leider fehlte da die Kennzeichnung ob das Ironie war oder ob es der Poster dort wirklich ernst meinte.

    @Habnix (#26)
    Stimmt, Wasser, Rohstoffe und dergleichen gibts auf allen anderen unbesiedelten Welten bei weitem genug. Da müssten sich die hypothetischen ET’s nicht mit uns Menschen rumschlagen.

    Man stelle sich mal aus Spass die ganze deutsche Bürokratie vor, mit der sich Aliens (die grad so in meinem Hirn herumspuken) herumschlagen müssten. Führerscheine für die UFOS in allen Klassen, Lärmschutzverordnungen, Einfuhrbestimmungen für Alienviecher, Lebensmittel- und Verbraucherschutzrecht, Zoll, Einwanderungsbehörden, die Bundesnetzagentur hat auch noch was zu melden, die Datenschützer sowieso und dann noch die „Patriotischen Terraner gegen die Alienisierung des Abendlandes (PaTeA)“
    Der Aliencommander? „Urrgs, sorry homebase, no intelligent life found.“

  26. @Turi

    Aber die unwissenschaftliche Angewohnheit, einzelnen Datenpunkten eine Wahrscheinlichkeit zuweisen zu wollen begegnet mir in pseudophilosophischen Argumenten immer wieder, und es geht mir auf den Sack 😉

    Unser Problem ist, dass wir eben nur diesen einen Datenpunkt haben. Aber auch aus diesem einen Datenpunkt lassen sich bestimmte Rückschlüsse ziehen. Alderamins Argument ist bei genauer Betrachtung nämlich durchaus schlüssig. Ich versuche das noch einmal zu veranschaulichen:
    Du hattest argumentiert:

    Wenn ich einen Zufallsgenerator mir eine Zahl zwischen 0 und 1000 ausgeben lasse und es ist eine 5, kann ich ja auch nicht behaupten einstellige Zahlen wären häufiger als alle andere Zahlen.

    Die Argumentation ist soweit richtig und schlüssig. Was Du nicht beachtet hast, ist die Wahrscheinlichkeitsverteilung. Die Zahlen zwischen 0 und 1000 sind gleichverteilt. Da kann ich aus einer zufällig gezogenen Zahl tatsächlich keine Rückschlüsse ziehen. In der Natur gibt ist eine Gleichverteilung aber eher selten.

    Die allermeisten Wahrscheinlichkeitsverteilungen in der Natur folgen einer Gaussverteilung. Diese Verteilung folgt eine Glockenkurve um den Mittelwert, das bedeutet, die meisten Zahlen in dieser Verteilung sind ungefähr so groß wie der Mittelwert. Wenn ich also 1000 Zahlen habe, die um den Wert 5 Gaussverteilt sind, dann werde ich deutlich häufiger einen Wert nahe 5 ziehen als einen Wert nahe 1000. Das bedeutet, bei gaussverteilten Daten kann ich auch bei einem einzelnen Wert davon ausgehen, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Nähe des Mittelwertes liegt.

    Soweit so gut. Woher wollen wir jetzt aber wissen, dass die Häufigkeit von Leben auf Gesteinsplaneten gaussverteilt ist, wo wir ja bisher nur einen Datenpunkt haben? Dafür gibt es gute mathematische Gründe: Carl Friedrich Gauss hat bewiesen (deshalb heist es auch Gaussverteilung), dass ein Messwert, der von vielen unabhängigen Variablen beeinflusst wird eigentlich immer gaussverteilt ist, egal wie die einzelnen Variablen verteilt sind. D.h. von je mehr Parametern die Entstehung von Leben abhängt, umso wahrscheinlicher ist sie gaussverteilt. Da wir getrost davon ausgehen können, dass die Entstehung von Leben allgemein und insbesondere die Entstehung einer intelligenten Zivilisation von sehr vielen Parametern abhängt, können wir ziemlich sicher davon ausgehen, dass die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Leben Gaussverteilt ist.

    Das oben gesagte bedeutet, dass die Erde eben mit hoher Wahrscheinlichkeit ein sehr durchschnittlicher Planet ist, (zumindest was die Bedingungen für intelligentes Leben angeht). Das hat sich bisher ja auch meistens bestätigt: Wir sind ein eher durchschnittliches Säugetier auf einem durchschnittlichen Gesteinsplaneten in einer durchschnittlichen Gegend der Galaxis. Nur eben nicht bei einem durchschnittlichen Stern, einem M-Klasse roten Zwerg, sondern bei einem G-Klasse gelben Zwerg. Diese Tatsache deutet darauf hin, dass G-Klasse Sterne bessere Bedingungen für eine Zivilisation bieten als M-Klasse Zwerge. Wie schon gesagt, das sind alles nur Wahrscheinlichkeitsangaben. Es ist aber eben keine unwissenschaftliche Aussage sondern es gibt gute, mathematische Gründe für diese Annahme.

    Nur um Missverständnissen vorzubeugen, alles oben gesagte trifft nur auf die Entstehung einer intelligenten Zivilisation wie der Menschheit zu. Für einfaches Leben gelten ganz andere Voraussetzungen. Solches Leben entsteht viel einfacher und ist deutlich widerstandsfähiger. Es könnte also durchaus sein, dass die ganzen Planeten um TRAPPIST-1 vor Mikroben nur so wimmeln.

  27. @Rainer Kresken: Wollen wir jetzt wirklich darüber diskutieren ob es wissenschaftlich sinnvoll ist, Dinge zu klassifizieren? Natürlich ist es das. Und natürlich ist auch Pluto nicht „einfach so“ kein Planet. Es gibt gute Gründe, warum er nicht so bezeichnet werden sollte. Ebenso wie es gute Gründe gibt, die Planeten von Trappist-1 als solche zu bezeichnen. Was dir aber mit Sicherheit auch bewusst ist. Wenn du die Planeten von Trappist gerne anders nennen willst, hindert dich aber sicher niemand daran.

  28. @Rainer

    Exoplaneten fallen nicht unter die IAU-Definition, wie Du weißt, insofern ist es streng genommen richtig, dass sie keine Planeten sind, auch wenn sie es nach unserem derzeitigen Wissensstand in allen ihren Eigenschaften (hydrostatisches Gleichgewicht, dominierendes Objekt auf ihrer Bahn, umkreisen den Stern direkt) sein sollten. In Ermangelung eines besseren Begriffs nennt man sie halt umgangssprachlich „Planeten“, wie die echten Planeten im Sonnensystem.

    „Planet“ ist aber keine rein physische Klassifizierung, sondern bezieht die Eigenschaft ihrer Bahn mit ein (weswegen Ganymed kein Planet ist, obwohl er größer als der Planet Merkur ist, und weswegen frei zwischen den Sternen herumtreibende Objekte von Planetenmasse auch nicht als Planeten bezeichnet werden). Ein Wort für die physische Objektklasse zwischen Asteroid und Braunem Zwerg, das Objekte wie Merkur, Ganymed, Jupiter und ungebundene Objekte planetarer Masse einheitlich bezeichnet, gibt es einfach nicht (bzw. gibt es keine eindeutig definierte Konvention dazu, wie man diese zu nennen hat). Wenn einem die Worte fehlen, hilft man sich halt mit ähnlichen Begriffen, und dann werden Exoplaneten halt „Planeten“ genannt.

  29. ich hab kein Problem damit, die Objekte „Planeten“ zu nennen, aber ich verstehe nicht, warum die IAU durchgeknallte Definitionen verabschiedet, die das offensichtlich Richtige ausdrücklich ausschliesst.

  30. Weil sich die IAU vielleicht nur um den Krempel vor ihrer Haustür kümmert? Ja, das ist etwas kurz gedacht, aber stell dir vor: in der SF des 20 Jahrhunderts waren sie schon weiter. Irgendwann kommt die IAU auch dahinter.

  31. Kleiner Nachtrag: es hat sich auch noch niemand darum gekümmert, den erfaßbaren Objekten, ach nee, „Himmelskörpern“ in der Galaxis, ach nee, „Milchstraße“ vernünftige galaktozentrische Koordinaten zukommen zu lassen. Sie werden immer noch im RA/DEC-System zugeordnet. Was für ein Blödsinn. Das funktioniert nämlich schon auf unserem Mond nicht mehr. Aber die Notwendigkeit, das zu ändern, wird den Damen und Herren erst dämmern, wenn das erste stationäre Teleskop auf dem Mond eröffnet wird.

  32. Und der dritte: eigentlich wollte ich einen ganz anderen Kommentar sachreiben, nämlich:

    wenn man für Planet e eine Rotationsperiode von 24 Stunden (also erdgleich) postuliert, dann hat ein Jahr auf diesem Planeten nur 5 Tage, und die Sonne wandert im Laufe eines Tages durch zwei Tierkreiszeichenersatz-Sternbilder. Ein Alptraum für Astrologen!

  33. @Rainer

    Es ist nicht alles gut an der IAU-Definition. Dass Exoplaneten außen vorgelassen werden, gehört dazu.

    Es ist aber auch nicht alles schlecht. Dass Pluto nicht dazu gehört, lässt sich gut begründen. Dass es den Begriff „Zwergplanet“ gibt, der aber keine Planeten bezeichnet, weniger gut. Dass die Liste der Zwergplaneten bislang nur 5 Objekte umfasst, überhaupt nicht.

    Die IAU Definition sollte bald mal überarbeitet werden. Und die Klassifikation einiger Zwergplaneten nachgeholt werden, wenn man sie (voraussichtlich) nicht fallen lassen wird.

  34. Das Problem ist, daß man die Definition so gebastelt hat, daß Pluto gerade nicht rein passt. Deswegen ist sie für fast alles andere kompletter Murks. Der Begiff des Zwergplanetens, der aber kein Planet ist, ist alleine schon sprachlicher Mumpitz. Da war man der historischen Definition mit Pluto bis auf weiteres deutlich besser bedient.

  35. @Rainer Kresken:

    Das Problem ist, daß man die Definition so gebastelt hat, daß Pluto gerade nicht rein passt. Deswegen ist sie für fast alles andere kompletter Murks. Der Begiff des Zwergplanetens, der aber kein Planet ist, ist alleine schon sprachlicher Mumpitz. Da war man der historischen Definition mit Pluto bis auf weiteres deutlich besser bedient.

    War es vorher denn etwa besser? Die alte „Definition“ hat im Grunde nur gesagt: „Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto sind (die) Planeten (des Sonnensystems).“ Wieso war Ceres nicht mehr dabei? Wieso wurden Eris, Makemake und Haumea nicht einfach zu Planeten erklärt?

  36. @Rainer

    Die historische Definition war doch einfach die Menge mit den Elementen {Merkur, … , Pluto}, es gab vorher überhaupt keine klare Definition aufgrund irgendwelcher messbarer Merkmale, die Asteroiden und Planeten irgendwo eindeutig voneinander abgrenzte (außer dass Ceres irgendwie zu klein war, während der seit den 60ern von über 14000 km [Krause/Fischer Himmelskunde für Jedermann, 1974] auf 2400 km geschrumpfte Pluto noch groß genug sein sollte). Als Eris entdeckt wurde, musste man sich daher entscheiden, was ein Planet überhaupt sein soll. Eine Definition, die Pluto gerade drin gelassen hätte und Eris zum Planeten gemacht hätte, Ceres aber nicht, wäre noch willkürlicher gewesen, als es die jetzige ist. Eine Definition alleine aufgrund der Form hätte potentiell ein paar hundert Asteroiden und dann streng genommen auch jede Menge Planetenmonde mit eingeschlossen, was auch keine gute Lösung gewesen wäre.

    Die Definition über die Planetendiskriminante macht hingegen Sinn: Pluto ist das größte Kuiper-Gürtel-Objekt und Ceres der größte Asteroid, und es gibt weitere solche Objekte der gleichen Größenordnung in den entsprechenden Zonen, die sich in der Geschichte des Sonnensystems einfach nicht zu einem einzelnen Objekt zusammenfinden konnten.

    Ich kann mich noch genau daran erinnern, als die Meldung über die IAU-Entscheidung in den Radionachrichten kam, während ich auf der Autobahn unterwegs nach Hause kam, und ich war damals froh, dass wir nicht, wie S&T als eine Möglichkeit prognostiziert hatte, ein Sonnensystem mit den zusätzlichen Planeten Ceres, Charon (aber nicht dem Erdmond oder den galileischen Monden als Planeten, weil das von ihnen umkreiste Baryzentrum ihres Planeten innerhalb desselben lag) und Eris bekommen würden, sondern dass nur Pluto aus der bekannten Liste heraus fiel. Geärgert hatte ich mich allerdings über die neue Zwergplaneten-Klasse, die Ceres zu etwas anderem als einem Asteroiden machte. Ein Gleicherer unter Gleichen, sozusagen.

    Jetzt sind alle ein wenig unzufrieden. Das ist typisch für einen Kompromiss. Bezüglich der Exoplaneten wird man aber nachbessern müssen, sonst blieben sie unsinnigerweise unkategorisiert.

  37. @ #35 usw betr: „Definition Planet“

    Es stand schon die neue „verabschiedete“ drei Punkte Definition in der Wikipedia. zusammen mit den Hintergründen zu dem Kongress in Prag 2016 (finde es gerade nicht mehr) nur ca 20% von den 2500 Teilnehmer waren am dem letztem Tag anwesend,und überumpelt, usw.
    Es bezieht sich aber erstens nicht auf die Sonne, sonder auf den „Zentralen Stern“, …zweitens wurde im Artikel beanstandet dass dem nach die Erde auch kein Planet wäre, weil dort steht, dass der Himmelskörper seine Umlaufbahn (komplett??) ausgeräumt hat oder so.
    Also ziemliche Aufregung, Zustände wie bei der FIFA^^

    https://www.iau.org/news/pressreleases/detail/iau0603/

  38. @Max:

    Von „komplett ausgeräumt“ spricht doch niemand, nur von „zum überwiegenden Teil ausgeräumt“. Sonst wäre ja selbst der Jupiter kein Planet mehr.

  39. @myself

    wie S&T als eine Möglichkeit prognostiziert hatte

    Habe noch einen Online-Artikel gefunden, der die damals vorgeschlagene Lösung zusammenfasst. Da steht übrigens noch „orbiting a star“ und nicht „Sun“ drin, und vom Freiräumen des Orbits war auch nicht die Rede. Der genannte 2002 UB 313 wurde vom Entdecker inoffiziell „Xena“ genannt und ist heute offiziell als „Eris“ bekannt. Er war nach damaliger Auffassung deutlich größer als Pluto. Heute wissen wir, dass er zwar 25% massiver, aber minimal kleiner als Pluto ist.

    Und noch ein Folgeartikel, der den zwei Tage später verabschiedeten Entwurf vorweg nimmt, vom gleichen Autor.

  40. @Florian Freistetter

    …ups da habe ich wohl komplett was durcheinander gebracht.Das ist wohl eine alte Geschichte von 2006 irgendwie schien mir 2016^^ weil die Diskussion erst jetzt los ging. (am letzten Tag^^)
    sorry. kann man das Löschen ? #51; #52

  41. Wie viele rote Zwerge mit Planeten gibt sind inzwischen eigentlich bekannt?
    Ich weiß von Proxima Centauri und Trappist. Um beide sind bisher nur Gesteinsplaneten bekannt. Könnte es sein, dass rote Zwerge generell wahrscheinlicher Gesteinsplaneten beherbergen? Dort steht ja insgesamt weniger Material zur Planetenentstehung zur Verfügung. Somit entstehen Gasplaneten nur mit geringerer Wahrscheinlichkeit, richtig?

  42. @Florian Freistetter
    wir können uns drauf einigen, dass Trappist 1 schon an und für sich ein saucooler Name ist. Auch wenn er mich verdammt durstig macht 🙂

  43. TRAPPIST-1 hat V=18.8m und sollte damit in den meisten Katalogen (also zumindest denen, bei denen man noch „aussprechbare“ Namen erhält) nicht auftauchen:
    Das ist die in der ESO-Veröffentlichung angegebene Katalognummer:
    TRAPPIST-1= 2MASS J23062928 – 0502285

    @Alderamin: Die IAU-Planetendefinition auf Exoplaneten anzuwenden ist ja schon recht schwierig, da man ja keine direkten Beobachtungen machen kann. Im Zweifel, da ja Exoplaneten i.A. recht groß und somit höchstwahrscheinlich Planeten nach IAU-Definition sind, sollte die IAU einfach Planeten als „Planeten im Sonnensystem“(nach momentaner Definition) oder Exoplanet definieren.
    Wir sind aber eigentlich nicht bei den Juristen, die hätten da sicher Spaß dran.

    P.S.: Wenn das ein ESO/belgisches Instrument ist, warum wurde die Pressekonferenz eigentlich von der NASA veranstaltet? Und ja, ich weiß, dass da weitere Teleskope (z.B. VLT und Spitzer) an der Überprüfung der ursprünglichen Daten beteiligt waren?

  44. Ich bin jetzt erst dazu gekommen, den Artikel zu lesen. Es ist auf alle Fälle ein faszinierendes Ergebnis, dass sieben Gesteinsplaneten um den roten Zwerg kreisen. Dann können wir uns ja direkt darauf freuen, was weitere Untersuchungen mittels des TRAPPIST-Teleskops hervorbringen.

    Übrigens: Mal sehen, wann der erste SciFI-Autor dazu kommt, einen Roman über Trappist-1, die Planeten und seine Bewohner zu schreiben. 😉

  45. Hat wer die Koordinaten zu Trappist-1 ?
    Die Sternbildlinien in der künstlerischen Darstellung, der
    Wikipedia und meinem Stellarium sind nicht deckungsgleich, scheint um 40° – 60° verdreht zu sein. Wasserman ist eh noch hinter dem Horizont^^

  46. Auf keiner dieser 7 Planeten (hier in größerer Darstellung) halte ich ein Leben für möglich, selbst wenn H2O in flüssiger Form vorliegen würde, denn die Umlaufzeiten um den roten Zwergstern sind einfach viel zu hoch, sie liegen ja zw. 1.51 bis etwa 20 Tagen, jedenfalls
    kein förderliches Umfeld für höhere Lebensformen :).

  47. Die Bilder der Voyager Sonden haben den Planetenmalern das Geschaeft verdorben.
    Jetzt haben sie ihr Comeback, und keine Konkurrenz.
    Das dauert noch ein Weilchen bis die Sonden zu den neuen Planeten losfliegen 🙂

  48. Mich würde interessieren, wie die Medien sicher sind, dass einige der Planeten ihrem Stern durch gebundene Gravitation immer die gleiche Seite zeigen. Durch eine Entdeckung mit der Transit-Methode kann man doch keine Erkenntnisse zur Eigenrotation gewinnen, oder doch?

  49. @Dominic,
    Das kann man mit dem Abstand zum Zentralstern recht gut abschätzen. Gebundene Rotation wird ja durch Gezeitenreibung verursacht. Die Erde rotiert quasi unter den Gezeitenbergen hindurch. Dabei entsteht Reibung, die den Erdmantel minimal aufwärmt. Dadurch geht Rotationsenergie verloren. Deshalb werden unsere Tage mit der Zeit auch immer länger (allerdings nur um wenige Sekunden pro Jahrtausend). Bei der Erde ist der Effekt also relativ klein, da sie im Vergleich zum Mond sehr groß ist und viel Rotationsenergie hat. Irgendwann wird aber auch die Erde dem Mond immer die gleiche Seite zuwenden. Dann bewirkt der Mond keine Gezeiten mehr, da die Gezeitenberge dann auf der Erde immer die gleiche Position haben.

    Bei einem Planeten, der sehr nah um seinen Stern kreist, sind die Gezeitenkräfte allerdings viel größer. (man stelle sich 1000m Tiedenhub vor!) Deshalb werden diese Planeten auch viel stärker gebremst und erreichen schneller einen Zustand der gebundenen Rotation.

  50. @Till

    Wir müssen aber noch skalieren, weil die Trappistsonne ja nur ein Zehntel der Erdmasse hat. Grobabschätzung: wo müsste man die Erde in diesem System platzieren, damit sie mit der gleichen Kraft angezogen würde wie von der Sonne? Bei 0,316 AU entsprechend 1/sqrt(10). Nun bewegt sich aber selbst der äußerste Planet nur bei 0,06 AU, ist damit aldso auch in diesem Zusammenhang sehr nah an der Sonne. Gebundene Rotation ist sehr wahrscheinlich. Schade, besonders lebensfreundlich ist das nicht.

  51. @OFU, Willst du hinfliegen 🙂

    Ja, wollte mir die Gegend im Stellarium anschauen, habe nur die Kataloge 5/9, die restlichen (4) hängen irgendwie im Download.
    Installiere die neue Ver. 0.15.1.1, vielleicht klapts

  52. Ist die gebundene Rotation tatsächlich unausweichlich? Gut, Monde tun es zum größten Teil, aber im am besten erforschten Sonnensystem des Universums trifft das auf keinen einzigen Planeten zu. Der innerste Planet hat dabei eine gebrochen gebundene Rotation mit einem Verhältnis von 2:3.

  53. @Captain E
    Unausweichlich vermutlich nicht (Exoplaneten haben uns ja schon sehr oft überrascht), aber sehr wahrscheinlich. Bedenke, dass die Planeten mindestens zehnmal näher um ihren Stern kreisen als der Merkur, das wird nur teilweise durch die geringere Masse des Sterns ausgeglichen.

  54. @Max

    Die Koordinaten stehen in der Wikipedia. 18,8. Größe ist aber schon sehr dunkel, da musst Du schon einen großen Sternkatalog laden. Hubble Guide Star Catalog zum Beispiel.

    Die roten Zwerge sind echte Funzeln. Proxima Centauri ist der nächste Stern und trotzdem 5 Größenklassen (Faktor 100) schwächer als die schwächsten mit bloßem Auge sichtbaren Sterne. Trappist 1 ist zehnmal weiter weg und nochmal 3 Größenklassen schwächer in absoluter Helligkeit (Helligkeit bezogen auf eine Referenzentfernung von 10 parsec = 32,6 Lichtjahre). Den erreicht man im Amateurteleskop nur fotografisch.

  55. Die Planeten sind nicht sehr groß aber sehr nah beisammen. Würde das nicht auch einen Eifluss auf die Bindung der Rotstion aussüben ? Oder ist der einfach zu gering ?

  56. Ich frage mich aber immer noch, wieso der Merkur nicht einfach gebundne, sondern gebrochen gebunden im Verhältnis 2:3 rotiert. Liegt es an der Exzentrizität seiner Bahn? Die könnte es bei den „Trappisten“ nun aber auch geben.

    1. @Captain E.

      Liegt es an der Exzentrizität seiner Bahn?

      genau. ist in dem in #80 von mir verlinkten Wikipedia Artikel erklärt. Florian hat dazu glaube ich auch mal einen Podcast oder einen Artikel geschrieben der das noch ausführlicher erklärt hat, den finde ich gerade aber nicht. Ich glaube darin ging es um Resonanzen und der Merkur war ein Beispiel.

      Die könnte es bei den “Trappisten” nun aber auch geben.

      klar 😉 wie @tomtoo schon festgestellt hat geht es in dem System ja ziemlich eng zu, da könnte es evtl. noch mehr Resonanzen geben… Ich bin sicher dass mehr als ein Himmelsmechaniker gerade an einem Artikel dazu schreibt 😉

  57. @Till #80
    Sry weis auch nicht warum ich den Kommentar von dir verpeilt habe,danke!

    Hab auch gelesen das selbst eine Atmosphere Einfluss darauf hat.

    Oh das wird noch so richtig spannend. Mit mehr Daten die da auch früher oder später eintrudeln werden , werden da bestimmt einige CPU’s ins schwitzen kommen. ; )

  58. 40Lj. entfernt? Hmm wartet mal ab, ab den 2020 könnten wir erste Signale empfangen, vor gut 90 Jahren ging unser erstes TV Signal los, 10Jahre später schon mehr, abwarten 😉

  59. @myself

    Dann würde alle Wahrscheinlichkeit dafür sprechen, dass wir uns auf einem Planeten wiederfinden sollten, der einen roten Zwerg umkreist. Tun wir aber nicht. Das bedeutet m.E. nichts Gutes für die Bewohnbarkeit von Planeten roter Zwerge.

    Was sage ich…?

    That complex flare event on AD Leo, which has by chance very similar light curve shape to the largest flare seen in the K2 light curve of TRAPPIST-1, has an amplitude of V≈0.5 magnitude. Venot et al. (2016) concluded, that atmosphere of the two super-Earth-like hypothetical planets, that would orbit AD Leo, would be altered irreversibly and significantly after such eruption. Their model suggests that the post-flare steady state would only return on the scale of ≈30000 years, thus, the planetary atmosphere would be constantly altered by eruptions due to the high flaring rate. Although the flaring frequency on TRAPPIST-1 is somewhat lower than on AD Leo, the flaring rate derived from the K2 data suggests that the planetary atmospheres in the TRAPPIST-1 systems would not have a steady state, which is disadvantageous for hosting life.
    […]
    During the flare, supposing 1–1.5 magnitude brightening of the star, resulting in an increased luminosity of L/Lʘ= 0.0013–0.0021. These values yield to the habitable zone limits of 0.038–0.077 and 0.048–0.097 AU respectively, a very significant change. This very crude calculation also indicates, that habitability around TRAPPIST-1 and similar late-type dwarfs could be questionable.
    […]
    One of the most energetic event, known as the ’Carrington Event’ in 1859 released about 10^33 erg energy and resulted in one of the strongest geomagnetic storms reaching the surface of the Earth. Such powerful flares (and possibly related CMEs) on TRAPPIST-1 occur more often, and hit the planetary surfaces from much shorter distances of ≈0.011−0.063 AU (Gillon et al. 2017). This implies that magnetic storms in the TRAPPIST-1 exoplanetary system can be 10^2−10^4 times stronger than the most powerful geomagnetic storms on Earth, which also would question the existence of a complex, highly organized life in this system.

  60. @Alderamin: Ein anderes mögliches Problem bei kühlen roten Zwergen könnte sein, dass sie in den ersten Milliarden Jahren an Leuchtkraft abnehmen. Dadurch verschiebt sich die habitable Zone nach innen.
    Dagegen durchlaufen schwerere Sterne diese Phase sehr schnell und nehmen dann mit der Zeit an Leuchtkraft zu.
    Kann ein Planet habitabel werden, wenn er zuvor eine mehrfach höheren Leuchtkraft ausgesetzt war?

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