Morgen ist Weihnachten! Und ja, auch atheistische Astronomen wie ich sitzen zu Weihnachten nicht im finsteren Keller und schauen böse die Wand an. Man darf auch als ungläubiger Wissenschaftler mit seinen Freunden und seiner Familie ein Fest feiern, gutes Essen essen und sich gegenseitig beschenken. Was aber nicht heißt, dass man während der Feiertage aufhören muss, an Wissenschaft zu denken! In der Feiertagsfolge des WRINT-Wissenschaft-Podcasts haben Holger Klein und ich uns daher ausführlich über die Wissenschaft von Weihnachten unterhalten.

Und damit sind nicht die zu dieser Jahreszeit üblichen humoristischen Spekulationen über die Ladekapazität des Weihnachtmann-Schlittens oder vaporisierte Renntiere. Sondern diverse reale wissenschaftliche Erkenntnisse, die thematisch auf die eine oder andere Weise mit Weihnachten zu tun haben.

In der aktuellen Folge die ihr hier anhören oder direkt hier als mp3 runterladen könnt, haben wir diverse Themen abgehandelt. Zu Beginn natürlich das Wetter:

Wird es weiße Weihnachten geben? Wie wahrscheinlich ist Schnee zu Weihnachten hierzulande? Und was hat eine „Singularität“ damit zu tun, dass es so selten schneit?

Früher gab es noch ECHTE Winter! (Bild: gemeinfrei)
Früher gab es noch ECHTE Winter! (Bild: gemeinfrei)

Außerdem: Wieso ist Weihnachten in den Büchern von Charles Dickens immer so klischeehaft kitschig und was hat die magnetische Aktivität der Sonne mit Dickens‘ Weihnachtsgeschichte zu tun?
(Und in dem Zusammenhang verweise ich auch auf meinen Artikel von gestern: Kann es auch auf anderen Planeten schneien? beziehungsweise meine aktuelle Sternengeschichten-Podcastfolge)

Natürlich haben wir auch über den „Stern von Bethlehem“ gesprochen und ihn als „religiöses Statussymbol“ identifiziert (und wer die Geschichte ausführlich hören will, kann auch meinen Sternengeschichten-Podcast zum Thema hören).

Schneeflocken waren ebenfalls ein Thema der Folge und wir haben uns gefragt, ob jetzt zwei von den Dingern identisch aussehen können oder nicht.

Über das Weihnachtsessen haben wir auch geredet und darüber, wie ein „Weihnachtsmagen“ aussieht und wie man eine Weihnachtsgans physikalisch korrekt brät. Außerdem über neue neurologische Forschungsergebnisse, die nahelegen, dass Übergewicht das Gehirn verändert

Ich habe auch eine (etwas absurde) Formel vorgestellt, mit der man die optimale Weihnachtsbaumschmuckdichte berechnen kann und wir haben über von der Industrie gesponserte Formeln diskutiert.

Außerdem habe ich probiert, ohne grafische Unterstützung die Wissenschaft der Weihnachtskarten zu erklären (und bin kläglich gescheitert) und zum Abschluss haben wir noch über mehr oder weniger dubiose psychologische Weihnachtsforschung gesprochen.

Ich wünschen allen Leserinnern/Lesern bzw. Hörerinnen/Hörern ein frohes und erholsames Fest (und hoffe, die Theologen und Wirtschaftsstudenten sind mir nach dem Hören dieser Podcastfolge nicht allzu böse – im Fall des Falles schiebe ich einfach alle Schuld auf Holger 😉 ).

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4 Gedanken zu „Wissenschaftlich Weihnachten: Die festliche Feiertagsfolge von WRINT“
  1. Oooh, ich freue mich :)) habe in den letzten paar Tagen einen WRINT-Marathon eingelegt, weil ichs einfach nie geschafft habe, die Folgen zu hören wenn sie rauskamen… da freu ich mich umso mehr, dass ich heute direkt weitermachen kann! 😀
    Danke 🙂

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