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Uranus ist anders als die anderen Planeten. Jeder Planet bewegt sich ja nicht nur um die Sonne sondern dreht sich auch noch um seine eigene Achse. Diese Drehachse steht normalerweise senkrecht auch die Ebene, in der sich der Planet um die Sonne bewegt – bzw. weicht nicht allzuweit von der Senkrechten ab. Bei Uranus ist das anders – sein Rotationsachse liegt in der Bahnebene – so das er quasi um die Sonne zu rollen scheint.

Man fragt sich nun natürlich, warum das so ist. Die Suche nach einer Antwort ist allerdings schwer.

Normalerweise denkt man bei sowas immer erstmal eine Kollision. Ok, ich zumindest denke bei sowas als erstes immer an ein Kollision weil ich mich bei meiner Arbeit oft mit Kollisionen beschäftige 😉

Aber in diesem Fall vermuteten auch viele andere Astronomen das die Schieflage von Uranus durch eine Kollision mit einem großen Himmelskörper in der Frühzeit des Sonnensystems verursacht wurde. Wenn der Impaktor groß genug ist, dann kann ein Planet wie Uranus durchaus ordentlich was abbekommen und „umkippen“.

Aber so ganz zufriedenstellend war diese Theorie nicht. Vor allem weil da noch die Sache mit den Monden bleibt. Uranus hat über 20 Monde – und auch deren Bahnen sind genauso gekippt wie die Rotationsachse des Planeten. Wenn Uranus durch eine Kollision umgestoßen worden wäre, dann hätte das die Bahnen der Monde eigentlich nicht beeinflusst.

Seit kurzem gibt es eine neue Theorie, die die Schieflage von Uranus erklärt, ohne dazu eine Kollision zu benötigen. Gwenael Boue und Jacques Laskar vom Observatoire de Paris vermuten, dass die planetare Migration etwas damit zu tun hat.

Während dieser Phase in der Frühzeit des Sonnensystems haben sich die Planeten von der Sonne weg bewegt. Während dieser Phase könnte auch die Achse von Uranus beeinflusst worden sein – vorausgesetzt der Planet hätte einen ausreichend großen Mond gehabt. Ein Mond kann nämlich durch seine gravitative Wirkung die Lage der Planetenachse wesentlich beeinflussen.

Aber auch hier gibts ein Problem: Uranus hat keinen Mond, der groß genug wäre um die nötige Kraft auszuüben. Boue und Laskar vermuten, das der Mond während einer nahen Begegnung mit einem anderen größeren Objekt am Ende der Migrationsphase aus dem System geschmissen wurde. Die numerischen Simulationen die Boue und Laskar durchgeführt haben zeigen in vielen Fällen genau dieses Verhalten: der Mond hilft Uranus dabei, umzukippen und fliegt dann aus dem System.

Die Details kann man im Paper mit dem Titel A collisionless scenario for Uranus tilting“ nachlesen. Man kann sich auch das sehr schöne Video aus der Sixty Symbols-Reihe ansehen:

41 Gedanken zu „Wer hat Uranus umgeworfen?“
  1. Danke für den Hinweis. Ich habe mich das auch schon gefragt, warum der Planet auf seiner Bahn rollt. Weiss man eigentlich jetzt warum die Rotationsachse der Venus um fast 180° gekippt ist? Da sollte doch auch ein großer Körper eingeschlagen sein.

  2. Ja, bei der Venus vermutet man auch eine Kollision. Die hat aber ja keine Monde die diese These boykottieren könnten so wie bei Uranus 😉

  3. Dann müßte ja die Gravitation der Sonne und vielleicht der Planeten das Kippen der Achse irgendwann gestoppt haben. Ansonsten müßte die Venus weiter die Richtung ihrer Rotationachse ändern. Gibt es da Simulationsrechnungen wie bei Uranus.

  4. um wirklich auf der Bahn um die Sonne (bzw. natürlich den gemeinsamen schwerpunkt) zu rollen müsste die Rotationsachse an jeder Stelle der Bahn halbwegs senkrecht zu dieser stehen, mithin die Rotationsachse auf der Bahn mitgedreht werden, so dass z.B. immer der „Süd“-Pol zur Sonne zeigt.
    Vermutlich wird doch aber die Rotationsachse wie bei jedem Kreisel konstant „zum Universum“ sein und dadurch die Achse auch mal parallel zur Bahn zeigen, oder irre ich mich da?

  5. (Scheinbar ist meine Frage irgendwie nicht angekommen, also sorry für Doppelpost)

    @Florian
    Irgendwie sehe ich in deinem Ausführugen einen Widerspruch. Einerseits sagst du, dass ein Kippen des Planeten keinen EInfluss auf die Mondbahnen hat, aber andererseits meinst du, dass ein großer Mond sehr wohl die Achslage beeinflussen kann. Wieso ‚funktioniert‘ die Beeinflussung hier nur in einer Richtung ?

  6. @ engywuck
    „Vermutlich wird doch aber die Rotationsachse wie bei jedem Kreisel konstant „zum Universum“ sein und dadurch die Achse auch mal parallel zur Bahn zeigen, oder irre ich mich da?“

    Nein. Du hast völlig recht. In dem Video zeigt es die eine Astronomie ab 2:17 mit dem Apfel. Für einen Beobachter auf dem Nordpol des Uranus gibt es 42 Jahre Tag und 42 Jahre Nacht. Allerdings zeigt sie das mit dem Apfel etwas falsch.

    Da habe ich noch eine Anmerkung zu dem Video. Die vereinahmen Wilhelm Herschel einfach so für sich. Dabei war er gebürtiger Deutscher (Hannover), der nach England ging um dem Militärdienst zu entfliehen. Dort hat er dann später als Astronom gearbeitet. Genau genommen habe zwei Deutsche zwei Planeten entdeckt.

  7. @engywuck: Ja, du hast recht – drum hab ich ja auch das „quasi“ vors rollen gesetzt 😉 Die Achse ist natürlich fixiert und wenn man am Pol säße, dann hätte man ein halbes Uranusjahr Tag bzw. Nacht.

    @Ronny: das sind unterschiedliche Prozesse. Bei einer Kollision wird nur der Planet umgeschubst; die Monde werden davon nicht beeinflusst. Das andere ist ein längerer Resonanzprozeß bei der die Gravitationskraft eines Mondes an der Achse „zieht“. Also einmal beinflusst der Impaktor die Achsenlage; ein andernmal der große Mond.

  8. @florian
    Hmm, aber wenn der Planet jetzt geneigt ist, müsste der Mond dann nicht beim Durchgang durch die Ekliptik auf Grund des Drehimpulses eine Kraft in Dehrichtung mitbekommen ? (so wie bei den Fly-by manövern von Satelliten ?)
    Mich wundert die Tatsache, dass ein Mond in der Lage ist an der Achse zu ‚ziehen‘ ein Planet aber nicht in der Lage ist einen entsprechenden Zug auf den Mond auszuüben. Kommts da nicht nur auf die jeweiligen Massenverhätlnisse an ?

  9. @Ronny: Naja, bei den Monden gehts ja nicht darum, dass ihre Rotationsachsen verändert werden. Da gehts um die Bahnebenen. Die sind bei den Uranusmonden genauso gekippt wie die Uranusachse – und das würde bei einer Kollision nicht passiern.

  10. @Oliver: Länger! Aber genau kann ichs auf die Schnelle nicht sagen. Ich werd nochmal im Paper nachsehen. Aber da komm ich wohl erst am Abend dazu.

  11. @Florian: Das fand ich nur Lustig weil ich letztens einen Kommentar von Dir gelesen hatte dass das ein typischer Schnellschreibfehler von Dir ist.
    Ansonsten vielen Dank für Deinen Blog, macht einfach Spaß täglich zu Lesen!

  12. hallo Florian
    eine ganz banale Frage eines Astronomie-Laien: Diese Drehachse steht normalerweise senkrecht auch die Ebene, in der sich der Planet um die Sonne bewegt – bzw. weicht nicht allzuweit von der Senkrechten ab.
    Warum ist das „normalerweise“ so?
    Gruss

  13. @Yves: „Warum ist das „normalerweise“ so?“

    Das liegt an der Drehimpulserhaltung. Ursprünglich war das Planetensystem ja mal ein Scheibe aus Gas und Staub, die sich um die Sonne bewegt haben. Daraus haben sich die Planeten zusammengeballt – die Drehrichtung blieb dabei erhalten.

  14. Mal eine ganz simple Frage: Wo ist der „fehlende“ Mond hin? Einfach aus dem Sonnensystem geflogen und erschreckt jetzt „grüne Männchen“ als deren Version von Nibiru?

  15. @Jonas: Das kommt drauf an. Je nachdem wieviel Schwung er bekommen hat ist er entweder tatsächlich wirklich ganz aus dem System raus und treibt sich nun im interestellaren Raum rum. Oder er ist nur biszur Oortschen Wolke gekommen.

  16. Aber „Oortsche Wolke“ … tatsächlich Materie gemessen hat da noch niemand, oder? Ich höre immer nur „man geht davon aus, weil sich so erklären lassen, woher langperiodische Kometen kommen könnten.“
    Wenn ich aber davon ausgehe, daß (lt Wiki) die Oortsche Wolke einen Radius von ~ 1,5 LJ hat, (und das bei so einer Kleinwagenklasse-Sonne wie unserer), dann müßte (?Könnte?) beinahe jede Sonne so eine Wolke mit sich herumschleppen. Wendet man das bei Alpha Centauri an (okay, schlechtes Beispiel, weil Dreifachstern), dann bekomme ich zwei Oort-Kugelschalen, die nur etwa einen Kugelradius voneinander entfernt sind. Damit wären zwei Drittel des Weges nach Alpha Centauri (das erste und das dritte Drittel) Flüge durch diese Wolken. Wir brauchen offenbar dringend Deflektorschilde, wenn wir mal anfangen mit interstellarer Raumfahrt.

  17. Florian Freistetter hat geschrieben: „Naja, bei den Monden gehts ja nicht darum, dass ihre Rotationsachsen verändert werden. Da gehts um die Bahnebenen. Die sind bei den Uranusmonden genauso gekippt wie die Uranusachse – und das würde bei einer Kollision nicht passiern.“

    Die Lösung des Problems ist einfach vorausgesetzt man sucht sie im Rahmen der Physik und nicht Alchemie oder Astrologie, so wie die Vorredner.

    Ich schließe nicht aus, dass einige von euch sich sogar Gedanken gemacht haben warum Uranus und seine Monde quer zu Ekliptikebene rotieren. Dabei ist aber euch nichts viel eingefallen, genau gesagt null Ideen. Kein Wunder Mit der herrschenden Doktrin der Gravitation ist diese Problem nicht zu lösen.

    Das Ganze sieht aber gleich ganz anders wenn man meinen Modell verwendet. In dem ist die Gravitative Wirkung räumlich begrenzt und auch anisotrop. Die Ekliptikebene der Planeten entsteht durch Zusammenspiel Raumoszillationen von den beiden Größten Komponenten Sonne und Jupiter. In dieser Ebene entwickelt sich die stärkste konstruktive Interferenz von Raumoszillationen der beiden was die anderen Planeten hauptsächlich die inneren in die gleiche Ebene zwingt. Weil aber Gravitative Wirkung sehr schnell abklingt, zeigen sich schon beim Saturn die Besonderheiten in Form von Saturnringen. Beim Uranus ist die Gravitative Wirkung der Sonne schon so schwach das die Himmels Körper des Uranussystem solche Stellung nehmen müssen in dem die Änderungen der Stärke von dem Gravitativen Wirkung am stärksten sind und am häufigsten stattfinden. Und das ist eben dann der Fall wen sie quer zu der Ekliptikebene rotieren.

    Den gleiche Prinzip muss auch bei der Mehrsystemen der Asteroiden des Kuipergürtels von Typ Cubewano herrschen.

  18. Heeeey, Ireneusz-nur-ein-Gedankenexperiment, alte Socke. Mensch, lange nichts von dir gehört. Wie gehts deinen astronomischen Beobachtungen und Zählungen?
    Ach nee, stimmt ja. Du machst ja keine eigenen Beobachtungen, wie du sagst. Sind ja alles nur Gedankenexperimente. Dafür aber bist du ja immer gleich ganz vorne dran, wenn es darum geht, daß es gar nicht anders sein kann, als du es behauptest. Ohne ein einziges Meßergebnis, das deine These stützen würde.
    Soll ich den Thread wirklich raussuchen und dir wieder vorlegen? Komm, gibs zu, du brauchst deine Abreibung.

  19. @ Jonas,

    bei dem Neptun liegt die Rotationsebene der Monde nur deswegen ca. in der Ekliptikebene weil der enge Umlaufbahn Tritons auch in dieser Ebene liegt. Und die Ligt so weil der Triton noch ausreichend massiv ist um auf die Sonne – Jupiterebene noch zu reagieren. Es hat sich also eine selbständige Umlaufbahnebene gebildet die der zwischen Sonne und Jupiter gleicht die aber so schwach ausgeprägt ist dass der Triton sich so zu Neptun verhält wie Uranus zu Sonne. Ähnlichen Effekt ist übrigens bei dem Pluto und seinen Monden zu beobachten.

  20. @Bullet „Soll ich den Thread wirklich raussuchen und dir wieder vorlegen? Komm, gibs zu, du brauchst deine Abreibung.“

    Nein Abreibung auf keinen Fall, aber es tut gut für mein Selbstgefühl, wenn man mit jemandem wie du diskutiert, dessen intellektuelle Impotenz schon an geistige Behinderung grenzt.

  21. @Ireneusz Cwirko: Im Gegensatz zu manch anderen Leuten hier kenne ich Ihre Ideen noch nicht, also versuche ich es mal mit einem ein wenig ausführlicheren Kommentar…

    Die Lösung des Problems ist einfach vorausgesetzt man sucht sie im Rahmen der Physik und nicht Alchemie oder Astrologie, so wie die Vorredner.

    Der Kommentar wirkt ein wenig seltsam, wenn man sich anschaut, was dann danach von Ihnen kommt…

    Ich schließe nicht aus, dass einige von euch sich sogar Gedanken gemacht haben warum Uranus und seine Monde quer zu Ekliptikebene rotieren. Dabei ist aber euch nichts viel eingefallen, genau gesagt null Ideen. Kein Wunder Mit der herrschenden Doktrin der Gravitation ist diese Problem nicht zu lösen.

    Dass Florian gerade in diesem Beitrag nicht nur alte, sondern auch eine neue Idee geschildert hat, mit der diesem Probem *mit* der Gravitation gelöst wird, macht ja nichts… kann man einfach ignorieren, nicht wahr?

    Das Ganze sieht aber gleich ganz anders wenn man meinen Modell verwendet. In dem ist die Gravitative Wirkung räumlich begrenzt und auch anisotrop.

    Wie wird das formelmäßig beschrieben? Wie sieht die Anisotropie genau aus? Wo ist die räumliche Begrenzung? Wie funktioniert das Ganze?

    Die Ekliptikebene der Planeten entsteht durch Zusammenspiel Raumoszillationen von den beiden Größten Komponenten Sonne und Jupiter.

    Was sind Raumoszillationen? Gravitationswellen?

    In dieser Ebene entwickelt sich die stärkste konstruktive Interferenz von Raumoszillationen der beiden

    Warum ausgerechnet in dieser Ebene? Können Sie das rechnerisch begründen?

    was die anderen Planeten hauptsächlich die inneren in die gleiche Ebene zwingt.

    Wie „zwingt“ eine „Raumoszillation“ irgend etwas irgend wohin?

    Weil aber Gravitative Wirkung sehr schnell abklingt,

    Wie schnell?

    zeigen sich schon beim Saturn die Besonderheiten in Form von Saturnringen.

    Was haben die jetzt wieder damit zu tun?

    Und: wenn das Ganze vom Abstand abhängt – warum ändert sich dann nichts an den Saturnringen, wenn er in Opposition bzw. in Konjuktion zum Jupiter steht, also völlig unterschiedliche Abstände hat?

    Beim Uranus ist die Gravitative Wirkung der Sonne schon so schwach das die Himmels Körper des Uranussystem solche Stellung nehmen müssen in dem die Änderungen der Stärke von dem Gravitativen Wirkung am stärksten sind und am häufigsten stattfinden.

    Völlig unverständlicher, sogar grammatikalisch falscher Satz. Könnten Sie das bitte noch mal genauer formulieren?

    Und das ist eben dann der Fall wen sie quer zu der Ekliptikebene rotieren.

    Warum? Könnten Sie das bitte vorrechnen?

    bei dem Neptun liegt die Rotationsebene der Monde nur deswegen ca. in der Ekliptikebene weil der enge Umlaufbahn Tritons auch in dieser Ebene liegt. Und die Ligt so weil der Triton noch ausreichend massiv ist um auf die Sonne – Jupiterebene noch zu reagieren. Es hat sich also eine selbständige Umlaufbahnebene gebildet die der zwischen Sonne und Jupiter gleicht die aber so schwach ausgeprägt ist dass der Triton sich so zu Neptun verhält wie Uranus zu Sonne.

    Also reagiert Triton auf diese Ebene (wie auch immer), und übt dann seinerseits wieder einen Einfluss auf die anderen Monde aus? Oder wie? Wieder: könnten Sie das bitte vorrechnen?

    Ähnlichen Effekt ist übrigens bei dem Pluto und seinen Monden zu beobachten.

    Sind Plutos Monde nicht recht massearm? Warum funktioniert das dann trotzdem?

  22. @Cwirko: „Das Ganze sieht aber gleich ganz anders wenn man meinen Modell verwendet. „

    Na dann auf! Verwenden sie es! Wenn sie entsprechenden Simulationen haben, dann sehe ich mir ihre Ergebnisse gerne an. Aber sie sind ja nur ein Dampfplauderer, der seine „Theorien“ nicht überprüfen will (oder kann).

    Und: hatte ich sie nicht eigentlich schonmal gesperrt?

  23. Nein Abreibung auf keinen Fall, aber es tut gut für mein Selbstgefühl, wenn man mit jemandem wie du diskutiert, dessen intellektuelle Impotenz schon an geistige Behinderung grenzt.

    Oho. Das hat gesessen. Ich geh mal kurz weinen. Ich kann ja nun auch nichts dafür, daß du es nicht auf die Reihe bekommst, auch nur fünf Minuten an einer Stange Logik zu lutschen. Tatsächlich aber ist diese persönlich gezielte Beleidigung insofern an mir vorbeigegangen, als daß du es hier damals nicht geschafft hast (und in Zukunft auch nicht schaffen wirst), irgendjemandem hier erfolgreich vorzuschwindeln, deine abstrusen Thesen hätten auch nur den Hauch einer Relevanz. Denn wer schon zugibt, daß dein Geschwafel mit Realität nichts zu tun hat, der braucht sich nicht wundern, wenn über jegliche seiner Äußerungen nur gelacht wird.
    Mir geistige Inkompetenz vorzuwerfen, würde mich vielleicht treffen, wenn dieser Vorwurf von jemandem käme, den man ernst nehmen kann.Da du, Mr. Nur-ein-Gedankenexperiment, aber nicht zu dieser Gruppe gehörst, … tja … beleidige mich ruhig weiter. Nur zu. Ich sorge derweil dafür, daß du dich weiter disqualifizierst, indem ich ab und zu deine Sprüche hier zitiere.

  24. @ Bjoern

    der Frauenkatalog ist wirklich umfangreich, so dass ich nur zu der meiner Meinung nach wichtigsten Stellung nehme kann. Aber sie können auch auf meiner Internetseite lesen wie ich zu meinen heutigen Ideen gekommen bin, dann lassen sich für Sie hoffentlich einige von diesen Fragen klären.

    „warum ändert sich dann nichts an den Saturnringen, wenn er in Opposition bzw. in Konjuktion zum Jupiter steht, also völlig unterschiedliche Abstände hat?“

    Es ändert sich sehr wohl einiges deswegen bilden die Saturnringe keine perfekte Ebene sonder sind ziemlich gewellt.

    „Völlig unverständlicher, sogar grammatikalisch falscher Satz. Könnten Sie das bitte noch mal genauer formulieren?“

    Orthographisch ist schon Kake, aber grammatikalisch ist in Ordnung.

    Also reagiert Triton auf diese Ebene (wie auch immer), und übt dann seinerseits wieder einen Einfluss auf die anderen Monde aus?

    Ja Triton kann noch die Raumoszillationen der Sonne-Jupiter Ebene spüren und deswegen rotieren Neptun und Triton in dieser. Weil sie aber eigene Raumoszilationen aussenden bildet sich eine eigene Rotationsebene. In dieser Ebene verstärken sich die Raumoszillationen konstruktiv.

    Die wichtigste Frage ist warum ich keine Mathematik zu meiner Theorie präsentiere. Ich schlage vor machen Sie es. Nehmen sie der Umfang von dem modischen Hut des Freistetter dann dazu zwei Parameter zu freiem Auswahl. Einer nennen wir r soll Entfernung zwischen zwei Körper darstellen und der zweite M soll Masse bedeuten.dann manipulieren Sie die Rechnung so lange bis die Radialgeschwindigkeit einigermaßen mit der Realität stimmt und so zaubern Sie die Mathematik dazu.
    natürlich wenn Ihnen Hut nicht gefällt nehmen Sie ruhig die Schuhgröße.

    Übrigens ich warte schon auf die Nachricht dass man Planet entdeckt hat mit negativer Masse. Wird nicht lange dauern.

  25. @Ireneusz Cwirko

    der Frauenkatalog ist wirklich umfangreich

    Nein, danke, ich wollte keine Frau aus Russland bestellen… ach so, Sie meinten „Fragenkatalog“? 😉 SCNR…

    Aber sie können auch auf meiner Internetseite lesen wie ich zu meinen heutigen Ideen gekommen bin, dann lassen sich für Sie hoffentlich einige von diesen Fragen klären.

    Ich habe mal in „gravitation.pdf“ reingelesen. Dort stellen Sie ein modifiziertes Gravitationsgesetz vor (Seite 2 unten). Allerdings ist auch dort die Kraft immer noch proportional zu 1/r^2 und nur von r abhängig. Wo ist denn nun die von Ihnen behauptete begrenzte Reichweite der „gravitativen Wirkung“ und die Anisotropie?

    Es ändert sich sehr wohl einiges deswegen bilden die Saturnringe keine perfekte Ebene sonder sind ziemlich gewellt.

    Ich meinte: wenn Saturn in Opposition zum Jupiter steht, müssten laut Ihnen seine Ringe *deutlich* anders aussehen, als wenn er in Konjunktion steht. Wo sind die Belege für diese Vorhersage Ihres Modells?

    Ja Triton kann noch die Raumoszillationen der Sonne-Jupiter Ebene spüren und deswegen rotieren Neptun und Triton in dieser. Weil sie aber eigene Raumoszilationen aussenden bildet sich eine eigene Rotationsebene. In dieser Ebene verstärken sich die Raumoszillationen konstruktiv.

    Sind diese Raumoszillationen denn nun (Gravitations-)Wellen?

    Die wichtigste Frage ist warum ich keine Mathematik zu meiner Theorie präsentiere.

    Na, auf Ihrer Homepage findet sich ja immerhin ein klein wenig… aber anscheinend sind Sie nicht besonders weit gekommen.

    Ich schlage vor machen Sie es.

    ROTFL! Ich soll, auf Ihre bloße Behauptung hin, dass Ihr Modell ja ach so toll ist, mich stundenlang hinsetzen und alles versuchen durchzurechnen? Sagen Sie mal, für wie bekloppt halten Sie mich? Das ist offensichtlich *Ihr* Modell – also *Ihr* Job, die vorgeschlagenen Rechnungen durchzuführen – um damit zu zeigen, dass Ihr Modell tatsächlich quantitativ funktioniert.

    dann manipulieren Sie die Rechnung so lange bis die Radialgeschwindigkeit einigermaßen mit der Realität stimmt und so zaubern Sie die Mathematik dazu.

    Danke, wilde Manipulationen, so lange bis das gewünschte rauskommt, überlasse ich Crackpots… ich halte mich an die normale Physik, wo Parameter durch Messungen bestimmt werden, nicht nach Wunsch zusammengekocht werden.

    Übrigens ich warte schon auf die Nachricht dass man Planet entdeckt hat mit negativer Masse.

    Ist das nun schlechte Satire, oder meinen Sie diesen Blödsinn wirklich ernst?!?

    P.S.: Ich habe in „gravitation.pdf“ noch ein wenig weiter gelesen… oh Mann, Sie haben ja echt keine Ahnung von gar nichts. Wilde Behauptungen, jeder Satz ein non sequitur, Widersprüche zu seit Jahrzehnte etablierten Messergebnissen usw. Und das alles schon bis Seite 3! Wissen Sie was: sparen Sie sich eine Antwort auf meinen Kommentar – eine Diskussion mit Ihnen ist offensichtlich sinnlos. Klares Dunning-Kruger-Syndrom.

  26. @Björn:
    Ah, du bist also auf dem aktuellen Stand angekommen. Und das, obwohl dir keiner was verraten hat. 🙂
    So gings mir auch.
    Gugg mal hier – Gluecypher schieb:
    https://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/10/am-cern-ist-es-wieder-kalter-als-im-all.php#comment61976

    Ireneusz antortete:
    https://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/10/am-cern-ist-es-wieder-kalter-als-im-all.php#comment62041
    Ich zitiere da noch mal:Die statistische Auswertung stand in dem Zugsamenhang nicht zu Debatte, ich muss zugeben ich bin nicht mal auf die Idee gekommen die Galaxien statistisch zu analysieren. Es handelt sich um reines Gedankenexperiment. Wie Sie aus dem Literaturverzeichnis entnehmen könnten habe ich mich schon bemüht über den Stand der Forschung zu informieren. Es war aber nicht mein Ziel etwas zu messen geschweige vom Auswerten.

    Ja ja, so ist das mit dem Herrn Cwirko: Thesen in den Raum klatschen, nicht anhand von Beobachtungen und anderen Meßergebnissen stützen wollen, aber dann schreiben:

    Übrigens ich warte schon auf die Nachricht dass man Planet entdeckt hat mit negativer Masse. Wird nicht lange dauern.

    Ich fürchtete, ich müsse einen solchen Satz aus alten Threads rauspopeln, aber freundlicherweise ist mir ja etwas ziemlich gut passendes wieder direkt vor sie Füße geplumpst.
    Ich finds toll, daß auf der einen Seite alles nur ein Gedankenexperiment ist (lol), auf der anderen Seite aber die Realität sich demnächst danach richten muß. Solche „schon bald wird man erkennen, daß …“-Sprüche reißt er dauernd. Deshalb auch meine spezielle Begrüßung an ihn, falls du dich gewundert hast.

    Übrigens: Fragen zu seinem Werdegang gibt Mr. Nur-ein-Gedankenexperiment auch gern selber (für den Fall, daß es jemanden wundert, woher der Herr seine profunden Kenntnisse hat):
    https://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/10/am-cern-ist-es-wieder-kalter-als-im-all.php#comment62510

  27. @Cwirko: Ob ich Galileo bin oder nicht ist unerheblich. SIE kommen hier mit großen Behauptungen an und weigern sich standhaft, diese Behauptungen auch nur irgendwie zu belegen. Merken sie nicht, wie absurd das ist?

    Also nochmal: Machen sie die Simulationen mit ihrem tollen Modell, schreiben sie das alles auf und schicken sie es mir. Ich verspreche ihnen, ich werde hier im Blog darüber berichten.

    Aber ich prophezeie jetzt schon, das ich das nie tun werden muss – eben weil sie nur reden können, aber nicht mehr.

  28. @Bullet
    nachdem du mir die Freundschaft angeboten hast, habe ich mir gedacht „Freundschaft verpflichtet“ also habe ich dir meine Meinung gesagt. Ich finde toll, dass du es mir nicht übel nimmst und selbstlos wie du es bist gleich so tolles Werbung für meine Theorie machst mit vielen Links zu meinen Posten. Das war echt super mein Freund.
    Ich habe aber festgestellt, dass du den Link vergessen hast zu dem Post in dem ich die Pioneer Anomalie erklärt habe und bei Gelegenheit dieses lächerlichen Märchen über die Expansion des Universum widerlegt habe. Und noch den wo ich appelliere bei der Erklärung der physikalischen Prozesse auf die Verwendung der Mathematik als Irreführend zu verzichten. Sei so nett und stell bitte noch beide links hierher.
    Danke dein Freund Irek

  29. Hi Florian, mach Dir bloß keine Sorgen um Deinen Standpunkt, mir war mittlerweile entfallen, daß Du die Folge bereits verlinkt hattest. Und als ich heute bei Plait [wieder] drauf gestoßen wurde, wollte ich es -äh- nachholen.

    Kann natürlich auch eine Art Schwächeanfall sein 😉 Geh gleich wg MagenDarmInfekt zur Ärztin…

  30. Danke !!

    Ich muss für das Seminarfach Astronomie eine Seminarfacharbeit (eine wissentschaftliche Arneit) schreiben und ich habe dieses Thema bekommen .
    Diese beiden Theorien (Mond + Einschlag) plus die beiden Forscher lassen sich darin super einabuen .

    MfG

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